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Pharma, Biotechnologie

Biden erreicht zentrales 100-Tage-Impfziel wohl am Donnerstag

21.04.2021 - 20:54:59

Biden erreicht zentrales 100-Tage-Impfziel wohl am Donnerstag. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden steht kurz davor, sein zentrales 100-Tage-Ziel von 200 Millionen verabreichten Corona-Impfungen im Land zu erreichen. Die Schwelle von 200 Millionen gespritzten Impfdosen innerhalb von Bidens ersten 100 Tagen im Amt werde voraussichtlich am Donnerstag überschritten, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter am Mittwoch in Washington. Biden wollte sich selbst noch am Mittwoch zum Stand der US-Impfkampagne und zum weiteren Vorgehen äußern. Der Demokrat war am 20. Januar ins Weiße Haus eingezogen. Ende April ist er 100 Tage im Amt.

Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) lag die Zahl der in Bidens Amtszeit verabreichten Corona-Impfungen laut Weißem Haus noch bei rund 199 Millionen. Der Demokrat war am 20. Januar ins Weiße Haus eingezogen. Ende April ist er 100 Tage im Amt. Biden hatte zum Amtsantritt ursprünglich das Ziel ausgegeben, innerhalb seiner ersten 100 Tage im Amt 100 Millionen Impfdosen zu verabreichen. Dies wurde schon nach knapp 60 Tagen erreicht. Biden verdoppelte das Ziel daraufhin. Dem Kampf gegen die Corona-Pandemie hat er Priorität eingeräumt.

Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC hat bereits mehr als die Hälfte der Erwachsenen in den USA mindestens eine Impfspritze bekommen, unter den Älteren ab 65 Jahren sind es bereits mehr als 80 Prozent. Der Fokus richte sich nun darauf, größere Teile der arbeitenden Bevölkerung zu impfen, sagte der Regierungsvertreter.

Biden rief alle Unternehmen im Land auf, ihre Mitarbeiter für eine Corona-Impfung bezahlt freizustellen. Auch sollten Firmen ihre Angestellten bezahlen, wenn sie wegen Nebenwirkungen der Impfung zu Hause bleiben müssten. "Kein arbeitender Amerikaner sollte einen einzigen Dollar von seinem Gehaltsscheck verlieren, weil er seine patriotische Pflicht erfüllt, geimpft zu werden", sagte Biden. Für kleinere Betriebe mit weniger als 500 Mitarbeitern seien zu diesem Zweck Hilfen vom Staat vorgesehen.

@ dpa.de

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