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Regierungen, Deutschland

Besorgniserregende Virusvariante Delta in Deutschland bei 2,5 Prozent

10.06.2021 - 06:01:01

Besorgniserregende Virusvariante Delta in Deutschland bei 2,5 Prozent. BERLIN - Die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante Delta bleibt in Deutschland weiter relativ selten. Ihr Anteil an den untersuchten Proben betrage nun 2,5 Prozent, geht aus einem Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den als besorgniserregend eingestuften Mutanten vom Mittwochabend hervor. Die Angabe bezieht sich auf Proben aus der Woche vom 24. bis 30. Mai. Die Entwicklung der Variante (B.1.617.2) der Wochen zuvor beschreibt das RKI in der Tendenz als ansteigend, auf bis zu 3,1 Prozent in der Woche vom 17. bis 23 Mai. In den RKI-Berichten der Vorwochen war der Anteil dieser Variante stets mit Werten um zwei Prozent beziffert worden, nun gab es aber rückwirkend Änderungen, die etwa mit Nachmeldungen begründet werden.

und Astrazeneca sind dafür zwei Dosen erforderlich.

Der Virologe Christian Drosten sagte am Dienstag im Podcast "Coronavirus-Update" (NDR-Info), dass Delta oder ähnliche Varianten "sicherlich bis zum Herbst hier auch das Feld dominieren". Es gelte, bis dahin für eine möglichst hohe Impfquote bei Erwachsenen zu sorgen. "Dann werden wir keine großen Probleme haben" - ein kleines Fragezeichen sehe er diesbezüglich nur beim Thema Kinder. In England würden Ausbrüche in Schulen durch Delta beobachtet. Bisher gibt es keine zugelassenen Impfstoffe für Kinder unter zwölf Jahren.

Die zunehmende Verbreitung von Delta lässt die Fallzahlen in Großbritannien rapide ansteigen. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz lange Zeit nur knapp über 20 lag, ist sie derzeit wieder bei rund 46 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Im Nordwesten Englands ist gegen die weitere Ausbreitung eine Offensive mit Massentests und Impfungen gestartet worden.

Charité-Experte Drosten sieht aber noch Unklarheiten bezüglich der Eigenschaften von Delta: Er äußerte Zweifel an der Allgemeingültigkeit bisheriger Daten. Für ihn sei der Blick auf die Entwicklung in weiteren Ländern wichtig: Bisher sei aber weder in Dänemark, wo viele Proben analysiert werden, noch in Deutschland in den vergangenen Wochen eine starke Zunahme zu sehen. In Großbritannien sei eine Verdopplung der Werte von Woche zu Woche beobachtet worden.

@ dpa.de

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