Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Familien, Studie

Berufstätige Eltern können sich künftig offenbar stärker auf ein familienbewusstes Verhalten ihrer Arbeitgeber verlassen.

16.09.2020 - 08:22:01

Studie: Unternehmen sehen Kinderbetreuung als Erfolgsfaktor

Das legt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Prognos im Auftrag des Bundesfamilienministeriums nahe, über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach haben die Unternehmen durch die Coronakrise die betriebswirtschaftliche Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark verinnerlicht.

82 Prozent der Unternehmen sagen nun, dass Kinderbetreuung ein zentraler Faktor für die Produktivität ihres Unternehmens ist. 68 Prozent der Unternehmen wurden von ihren Beschäftigten zur Kinderbetreuung angesprochen und haben mit ihnen Lösungen entwickelt. Anlass für die Befragung ist der Unternehmenstag "Erfolgsfaktor Familie 2020", der am Freitag stattfindet. "Die Studie zeigt: Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist systemrelevant für den Erfolg der deutschen Wirtschaft", sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) der Zeitung. Das Signal sei klar: "Eine familienbewusste Unternehmenspolitik lohnt sich." Familienfreundlichkeit sei längst kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein echter Standortvorteil, wenn es darum gehe, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Laut Berechnungen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für das "Handelsblatt" ist es durch wegfallende Kinderbetreuung in der Coronakrise zu Arbeitsausfällen von im Schnitt einem Tag pro Beschäftigtem im ersten Halbjahr 2020 gekommen. "Zusammen wären das über 40 Millionen fehlende Arbeitstage", rechnet der Leiter des Forschungsbereiches Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen beim IAB, Enzo Weber, vor. "Für die Wirtschaft sind das spürbare Ausfälle."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Siemens Energy zieht mit Konzern-Zentrale nach Berlin Der Energietechnikkonzern und Börsenneuling Siemens Energy wird den formalen Firmensitz und die Zentrale in Berlin ansiedeln. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 20:47) weiterlesen...

Bundesregierung mischt sich in Eon/RWE-Verfahren ein Im Rechtsstreit um die Wirksamkeit ihres Milliardendeals haben Eon und RWE überraschend Unterstützung von der Bundesregierung bekommen. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 13:57) weiterlesen...

Ifo-Geschäftsklimaindex erneut gestiegen Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im September auf 93,4 Punkte gestiegen. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 10:07) weiterlesen...

Bericht: Bayer will erstmals Erbgut eines Schädlings verändern Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer investiert laut eines Berichts des "Tagesspiegels" einen Millionen-Betrag in eine Kooperation mit der britischen Biotech-Firma Oxitec, um eine neue Methode zur Eindämmung eines weit verbreiteten Maisschädlings zu entwickeln. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 09:43) weiterlesen...

Uhren-Branche blickt pessimistisch in Corona-Zukunft Die Uhren-Branche blickt pessimistisch in den Corona-Herbst: "Die Situation ist natürlich schrecklich. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 07:45) weiterlesen...

Dräger rechnet mit längeren Lieferzeiten für Beatmungsgeräte Der Chef des Lübecker Medizintechnikherstellers Dräger, Stefan Dräger, rechnet mit längeren Lieferzeiten, sollte die Bundesregierung wieder Beatmungsgeräte bestellen wollen. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 15:54) weiterlesen...