Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Zur Bewältigung der Coronakrise braucht es laut einem Gesundheitswissenschaftler ein spezielles Unterstützungsangebot für Familien.

25.03.2020 - 11:07:25

VIRUS: Gesundheitswissenschaftler fordert mehr Hilfsangebote für Familien. "Nicht nur die Wirtschaft, auch die Familie braucht jetzt ein Hilfsprogramm, wenn sie nicht zerstört werden soll", sagte Klaus Hurrelmann, Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler an der Hertie School in Berlin. Familien würden "einem Stress-Test noch nie gekannten Ausmaßes unterworfen". Besonders arme Haushalte bräuchten nun finanzielle Unterstützung. Zudem seien "soziale Hilfen für alle, die jetzt überfordert sind" nötig.

Hurrelmann forderte zudem Informationskampagnen für Eltern und Kinder "zur Bewältigung der enormen Herausforderungen im plötzlich völlig veränderten Familienleben". Die Einschränkung von sozialen Kontakten im privaten und beruflichen Bereich hätten große psychische und soziale Konsequenzen. Privat- und Berufsleben, Erziehung, Bildung und die Pflege von Angehörigen, all diese Aufgaben würden nun von Familien getragen, die dadurch völlig überfordert sein könnten.

Dauerhafte Konflikte, Streitereien und Gewalt könnten aufbrechen, die drohenden wirtschaftlichen Engpässe und die Zunahme der Armut Existenzängste auslösen und zu Verzweiflungstaten führen. "Bei Beschäftigten im Niedriglohnsektor, bei Selbstständigen und Unternehmern kann sich die Lage schnell zuspitzen, weil ein reales Risiko für einen wirtschaftlichen Absturz und materielle Not entsteht."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundesregierung will Start-ups in Corona-Krise helfen. Zusätzlich zu den bestehenden Programmen sollten sie mit zwei Milliarden Euro unterstützt werden, kündigte der Vizekanzler am Dienstag in München an. "Wir wollen, dass diese jungen, innovativen Unternehmen für unser Land erhalten bleiben", sagte er. MÜNCHEN/BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat schnelle Finanzhilfen für von der Corona-Krise betroffene Start-ups in Aussicht gestellt. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 15:58) weiterlesen...

Handwerk: Erste Corona-Hilfen kommen bei Betrieben an. Es zeigten sich sehr deutlich die Grenzen für rasche, unbürokratische Liquiditätskredite. Diese seien durch die zur Finanzmarktstabilisierung grundsätzlich wichtigen bankenaufsichtsrechtlichen Regelungen gesetzt, sagte Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Ohne Kredit- und Liquiditätsprüfungen geht es derzeit nicht. BERLIN - Erste Corona-Hilfen kommen inzwischen nach Angaben der Handwerksbranche bei Betrieben an - Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sprach sich aber erneut für Nachbesserungen aus. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 15:02) weiterlesen...

Söder: 60 Milliarden Euro für 'Bayern-Schirm' endgültig beschlossen. Als zentralen bayerischen Baustein nannte er nach einer Kabinettssitzung am Dienstag den nun endgültig beschlossenen "Bayern-Schirm" in Höhe von 60 Milliarden Euro. 20 Milliarden Euro umfassten ein "Beteiligungspaket", 40 Milliarden Euro seien für ein Paket aus Bürgschaften und Krediten vorgesehen. Damit und mit Steuerstundungen und Soforthilfen glaube man, das richtige Instrumentarium entwickelt zu haben, um auf die Krise zu reagieren. MÜNCHEN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine enge Verzahnung der Corona-Hilfsprogramme von Freistaat und Bund für die Wirtschaft zugesichert. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 13:29) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Streit um Corona-Bonds: Italienische Politiker werben um Zustimmung (Grammatikfehler beseitigt) (Wirtschaft, 31.03.2020 - 12:35) weiterlesen...

Italienische Politiker werben um Zustimmung. In einer ganzseitigen Anzeige in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" schrieben sie am Dienstag, es gehe nicht um die Vergemeinschaftung der öffentlichen Altschulden, sondern um ausreichende Mittel für einen großen europäischen Rettungsplan. BRÜSSEL/FRANKFURT - Im erbitterten Streit über eine gemeinsame Schuldenaufnahme in Europa haben sich italienische Politiker direkt an die Deutschen gewandt und um Zustimmung für Corona-Bonds geworben. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 11:53) weiterlesen...

Bundesbank: Deutschlands Staatsschulden 2019 weiter gesunken. 2019 verringerte sich die Staatsschuld nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank um 16 Milliarden Euro auf 2,053 Billionen Euro. FRANKFURT - Deutschlands Schuldenberg ist im vergangenen Jahr dank sprudelnder Steuereinnahmen und anhaltend niedriger Zinsen wieder ein Stück kleiner geworden. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 10:55) weiterlesen...