Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Zerstörte Brücken, Gleise, Straßen und Mobilfunkmasten in den Hochwasser-Katastrophengebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sollen schnellstmöglich wieder instandgesetzt werden.

19.07.2021 - 16:09:25

Scheuer will kaputte Brücken und Gleise schnell wieder instandsetzen. Dazu tagte am Montag eine Taskforce im Bundesverkehrsministerium, wie ein Sprecher von Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) sagte. Daran hätten auch Vertreter der Deutschen Bahn und der Autobahngesellschaft des Bundes teilgenommen.

In einem ersten Schritt solle das bereits bestehende Lagebild vervollständigt und konsolidiert werden, hieß es. Gleichzeitig solle, soweit bereits möglich, eine Schadensermittlung erfolgen, um die voraussichtlichen Kosten für die Schadensbeseitigung zu ermitteln und den Wiederaufbau der zerstörten und beschädigten Infrastrukturen umgehend in Gang zu setzen. Dazu werde in einzelnen Arbeitsgruppen für Straße, Schiene, Wasserstraße und digitale Infrastrukturen der weitere Handlungsbedarf ermittelt und priorisiert.

Weiter hieß es, das Verkehrsministerium setze sich innerhalb der Bundesregierung dafür ein, dass Bundesmittel für eine schnelle Fluthilfe verfügbar gemacht werden. Das Bundeskabinett will am Mittwoch über Bundeshilfen für die Hochwasser-Katastrophengebiete entscheiden.

Scheuer hatte gesagt, das endgültige Ausmaß der Infrastrukturschäden nach den Hochwassern werde erst nach weiteren Räumungsarbeiten zu beurteilen sein. "Wenn an der Ahr von 35 Brücken wohl 20 zerstört sind, dann kann man jetzt schon die Riesenaufgabe, die vor uns steht, erahnen", hatte er der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" (Montag) gesagt. Allein auf der Rhein-Ahr-Bahn seien sieben Brücken und 27 Kilometer Gleisanlagen durch das Hochwasser zerstört worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

POLITIK: Scholz erwartet mehr als sechs Milliarden Euro an Hochwasserschäden. In etwa diese Summe sei bisher für die Wiederaufbauarbeiten nach der letzten großen Hochwasserkatastrophe im Jahre 2013 ausgegeben worden, sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Dienstag bei einem Besuch im hart getroffenen Stolberg bei Aachen. Doch die Schäden in NRW und Rheinland-Pfalz überträfen wahrscheinlich das Ausmaß dessen, was damals in elf Bundesländern zu verzeichnen gewesen sei. STOLBERG - Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht davon aus, dass der Wiederaufbau nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mehr als sechs Milliarden Euro kosten kann. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 18:21) weiterlesen...

EU-Staaten erhalten erste Corona-Hilfen aus neuem Aufbaufonds. Die ersten Beträge seien am Dienstag an Portugal, Belgien und Luxemburg überwiesen worden, teilte die für den Fonds zuständige Brüsseler Behörde mit. Portugal hat demnach 2,2 Milliarden Euro erhalten, Belgien 770 Millionen Euro und Luxemburg 12,1 Millionen Euro. Die Beträge entsprechen 13 Prozent des Betrages, auf den die Länder voraussichtlich insgesamt Anspruch haben. BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat mit der Auszahlung von Corona-Hilfen aus dem neuen europäischen Aufbaufonds begonnen. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 13:55) weiterlesen...

Maschinenbauer: Politik muss raus aus dem Krisenmodus. "Deutschland muss wieder raus aus dem Krisenmodus", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers am Dienstag. "Milliardenhilfen nach dem Gießkannenprinzip führen zu Wettbewerbsverzerrungen und blockieren den notwendigen Strukturwandel." Wiechers verwies auf die Konjunkturerholung und die steigende Beschäftigung. Die Politik sollte vielmehr über Reformen im Steuerrecht einen deutlichen Beitrag für mehr private Investitionen leisten. FRANKFURT - Der Maschinenbauverband VDMA hat vor einer pauschalen Fortsetzung der Corona-Hilfen gewarnt. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 10:13) weiterlesen...

Mützenich: Hilfe für Flutopfer zeitnah auf den Weg bringen. "Nachdem sich jetzt abzeichnet, dass sich alle Länder zusammen mit dem Bund an einem Wiederaufbaufonds beteiligen werden, sollte aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion der Bundestag noch während der Sommerpause die gesetzlichen Voraussetzungen beraten und schnell Entscheidungen treffen", sagte Mützenich der "Rheinischen Post" (Dienstag). Dies könne noch im August in einer Sondersitzung des Bundestages passieren. BERLIN - Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich fordert eine Sondersitzung des Bundestages, um zügig einen Wiederaufbaufonds für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Deutschland auf den Weg zu bringen. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 08:25) weiterlesen...

650 Milliarden Dollar: IWF will Finanzkraft um Rekordwert steigern. "Dies ist eine historische Entscheidung", erklärte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa Montagabend (Ortszeit) in Washington. Der IWF will mit der Finanzspritze vor allem Entwicklungs- und Schwellenländern zur Überwindung der Corona-Krise zusätzliche Liquidität zur Verfügung stellen - ohne deren Verschuldung zu erhöhen. WASHINGTON - Das oberste Gremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat einer beispiellosen Erhöhung der finanziellen Schlagkraft der Organisation um 650 Milliarden US-Dollar zugestimmt. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 05:20) weiterlesen...

Scholz bezeichnet Steuersenkungspläne der Union als unmoralisch. Diese passten angesichts der coronabedingt angehäuften Schulden nicht in die Zeit und begünstigen vor allem Unternehmen und Besserverdiener. "Das Programm von CDU/CSU ist nicht nur unfinanzierbar, sondern aus meiner Sicht auch unmoralisch", sagte Scholz am Montagabend bei einem Bürgerforum in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern). Rund 150 Menschen waren der Einladung der SPD gefolgt. WISMAR - Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Steuersenkungspläne der Union scharf kritisiert. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 22:28) weiterlesen...