Lebensmittelhandel, Pharmahandel

BERLIN - Weltweite Handelshemmnisse machen deutschen Firmen nach einer Umfrage zunehmend zu schaffen.

13.04.2018 - 14:25:41

DIHK: Handelshemmnisse nehmen zu - Mehr Länder schotten sich ab. "Für die weltweit aktiven deutschen Unternehmen sind Einschränkungen im Warenverkehr Alltag", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer am Freitag in Berlin. "Es droht, etwas ins Rutschen zu geraten. Denn immer mehr Staaten wollen sich abschotten." Offene Märkte aber seien die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs.

«Es droht, etwas ins Rutschen zu geraten. Denn immer mehr Staaten wollen sich abschotten.» Offene Märkte aber seien die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs.

Laut der Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) registrierten 40 Prozent der Unternehmen eine Zunahme an Handelshemmnissen in den vergangenen zwölf Monaten. Im Vorjahr waren es 31 Prozent. Dabei geht es um zusätzliche Zertifizierungen und Sicherheitsanforderungen, die Kosten und längere Lieferzeiten verursachten. Dies widerspreche den Regeln eines fairen Welthandels. Vor allem in Russland, dem Nahen Osten und Nordafrika sowie der Türkei berichteten die Unternehmen von solchen Hemmnissen.

Mit der Einführung von Importzöllen auf Stahl und Aluminium und der Ankündigung weiterer Zölle in den USA bestehe zudem die Gefahr einer Eskalation von handelsfeindlichen Maßnahmen weltweit. Die USA erheben seit Mitte März Strafzölle auf Stahl und Aluminium. Die 28 EU-Staaten wurden davon zwar vorerst ausgenommen - ebenso wie Kanada, Mexiko, Australien und Argentinien. Die Ausnahme ist aber bis zum 1. Mai befristet. US-Präsident Donald Trump erwartet Entgegenkommen der Europäer an anderer Stelle. Auch zwischen den USA und China gibt es handelspolitische Spannnungen.

«Der Handelsstreit hat viele aufgeschreckt», sagte Schweitzer. Der außenwirtschaftliche Erfolg der deutschen Unternehmen ist kein Selbstläufer. «Er wird hart im betrieblichen Wettbewerb und am Zollhäuschen erkämpft.»

Generell aber blicken die Unternehmen laut der Umfrage optimistisch in die Zukunft. Die gute Weltkonjunktur und robust wachsende Regionen wie die Eurozone, Nordamerika und viele asiatische Staaten belebten den Welthandel.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Honig-Sommer fällt für Imker durchwachsen aus. Während aufgrund des ungewöhnlich warmen Frühjahrs die erste Ernte besonders gut ausfiel, sind die Ergebnisse der Sommerernte regional sehr unterschiedlich. Bundesweit seien bei der zweiten großen Tracht des Jahres im Schnitt mit 16 bis 17 Kilogramm Honig pro Volk in etwa so viel zusammen gekommen wie im Vorjahr, sagte Bienenexperte Christoph Otten der Deutschen Presse-Agentur. MAYEN - Die lange Trockenheit hat bei den Honig-Bauern für ein durchwachsenes Jahr gesorgt. (Boerse, 25.09.2018 - 06:31) weiterlesen...

Trockenheit belastet einzelne Regionen bei Honigernte. Bundesweit seien bei der zweiten großen Tracht des Jahres im Schnitt mit 16 bis 17 Kilogramm Honig pro Volk zwar in etwa so viel zusammen gekommen wie im Vorjahr. Vor allem in Rheinland-Pfalz und Bayern lägen die Erträge mit jeweils um die 15 Kilogramm aber deutlich unter dem Durchschnitt, sagte Christoph Otten vom Fachzentrum Bienen und Imker in Mayen der Deutschen Presse-Agentur. MAYEN - Der trockene Sommer hat in manchen Regionen zu einer deutlich schlechteren Honig-Sommerernte geführt als im Vorjahr. (Boerse, 25.09.2018 - 05:52) weiterlesen...

Microsoft bietet Künstliche Intelligenz für humanitäre Zwecke. Das neue Programm ziele darauf ab, die Technologie für Katastrophenhilfe, den Schutz von Kindern sowie für Flüchtlinge und Vertriebene einzusetzen, kündigte Microsoft-Manager Frank Shaw auf der hauseigenen Kunden-Messe "Ignite" in Orlando (Florida) am Montag an. Microsoft werde für die Umsetzung mit ausgewählten Nonprofit- und humanitären Organisationen eng zusammenarbeiten. Das Geld soll zur Mitfinanzierung von Projekten sowie für die technologische Entwicklung eingesetzt und das gewonnene Know-how geteilt werden. ORLANDO - Microsoft will das Potenzial Künstlicher Intelligenz mit einem 40 Millionen Dollar-Programm verstärkt auch humanitären Organisationen zur Verfügung stellen. (Boerse, 24.09.2018 - 15:08) weiterlesen...

WASGAU Produktions & Handels AG: Niko Johns bittet Aufsichtsrat um Gespräche zur einvernehmlichen Beendigung seines Amtes als Sprecher des Vorstands der WASGAU Produktions & Handels AG (d WASGAU Produktions & Handels AG: Niko Johns bittet Aufsichtsrat um Gespräche zur einvernehmlichen Beendigung seines Amtes als Sprecher des Vorstands der WASGAU Produktions & Handels AG (Boerse, 24.09.2018 - 13:28) weiterlesen...

US-TECH-WERTE IM FOKUS: Alphabet und Facebook müssen die Branche wechseln. Auch in den USA wurden die Karten im Sektor neu gemischt: Von diesem Montag an finden sich wichtige Branchenwerte in einem Index für Kommunikations-Dienstleister wieder - eine Gelegenheit zur Profilierung für die puren Tech-Unternehmen. Die wichtigsten Punkte der Umstellung, was die Experten sagen und wie es für ausgewählte Aktien läuft. NEW YORK - In der neuen Woche werden nicht nur die deutschen Technologiewerte in den hiesigen Aktienindizes kräftig durcheinandergewirbelt. (Boerse, 24.09.2018 - 12:58) weiterlesen...

Fressnapf will mit neuen Märkten Zwei-Milliarden-Marke knacken. KREFELD - Die Heimtiermarkt-Kette Fressnapf will mit zehn neuen Märkten in Sachsen-Anhalt und Sachsen weiter wachsen. Ab dem 1. Januar kommenden Jahres sollen die Märkte in die Fressnapf-Gruppe aufgenommen werden, kündigte das Unternehmen am Montag in Krefeld an. Betrieben werden sollen die Märkte von einem so genannten Franchiseunternehmer. Zuvor hatte das Unternehmen bereits für Oktober die Eröffnung des 1500. Fressnapf-Markts in Europa angekündigt. Als zusätzlichen Service sollen daneben künftig Tierarztpraxen in einigen Märkten untergebracht werden. Fressnapf will mit neuen Märkten Zwei-Milliarden-Marke knacken (Boerse, 24.09.2018 - 12:25) weiterlesen...