Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Regierungen

BERLIN - Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen gilt Frankreich seit Mitternacht am Sonntag aus deutscher Sicht als Hochinzidenzgebiet.

28.03.2021 - 12:04:05

Frankreich ist Hochinzidenzgebiet mit Corona-Testpflicht. Das bedeutet, dass man bei der Einreise nach Deutschland ein negatives Testergebnis dabei haben muss. Für das an Rheinland-Pfalz und das Saarland grenzende Départment Moselle gelten weiterhin noch strengere Einreiseregeln.

FRANKREICH

Das an Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland grenzende Nachbarland war bisher als einfaches Risikogebiet eingestuft, die niedrigste von drei Risikokategorien. Weil die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen inzwischen 200 übersteigt, gilt das Land nun als Hochinzidenzgebiet. Die Quarantäneregeln ändern sich dadurch nicht. Wer aus Frankreich einreist muss sich zehn Tage lang isolieren, kann sich aber nach fünf Tagen von der Quarantäne "freitesten".

Eine Ausnahme bildet das Département Moselle. Es ist bereits seit längerem als Virusvariantengebiet eingestuft, die höchste Risikokategorie. Das wird vorerst auch so bleiben. Wer aus Moselle einreist, muss 14 Tage in Quarantäne und kann sich davon auch nicht durch einen Test befreien. Bestimmte Personengruppen dürfen aus Moselle gar nicht einreisen.

Die neue Testpflicht für ganz Frankreich soll nicht durch stationäre Grenzkontrollen, sondern durch stichprobenartige Kontrollen hinter der Grenze überwacht werden.

TIROL

Weite Teile Tirols waren bisher wie auch Tschechien und die Slowakei Virusvariantengebiet. Das auch bei deutschen Touristen beliebte Bundesland ist nun wieder einfaches Risikogebiet. Die damit verbundene Lockerung der Reisebeschränkungen macht sich für die Tiroler aber nicht umgehend bemerkbar. Die verschärfte Quarantäne- und Testpflicht gilt für Menschen, die sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Das trifft auf die Tiroler bis nach Ostern zu.

Was aus den stationären Kontrollen an der Grenze zu Tirol wird, ist noch unklar. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums vom Samstag wird das noch geprüft. Die Grenzkontrollen waren erst am 17. März um weitere zwei Wochen verlängert worden.

TSCHECHIEN UND SLOWAKEI

Auch Tschechien und die Slowakei waren bisher Virusvariantengebiete, wurden am Sonntag aber nicht ganz so weit zurückgestuft wie Tirol. Sie sind nun wegen der weiterhin sehr hohen Infektionszahlen Hochinzidenzgebiete. Die Testpflicht bei Einreise bleibt also für diese beiden Länder bestehen. Die Slowakei hat keine Grenze zu Deutschland. Ob die Kontrollen an der Grenze zu Tschechien bestehen bleiben, ist wie bei Tirol unklar.

DÄNEMARK

Eine Änderung gibt es außerdem in Dänemark. Das gesamte Land - mit Ausnahme der autonomen Inseln Färöer und Grönland - gilt nun als einfaches Risikogebiet. Bisher waren noch die Regionen Nordjylland und Midtjylland als "risikofrei" eingestuft.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Lehrerverband fordert Nachschärfung der Corona-Notbremse. Der Vorschlag des Bundes sieht derzeit vor, dass Schulen schließen sollen, wenn eine Sieben-Tage-Inzidenz von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis erreicht wird. BERLIN - Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat gefordert, die Pläne zur Vereinheitlichung der Corona-Schutzmaßnahmen nachzubessern. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 20:36) weiterlesen...

Scholz hofft nach 'Endspurt' auf mögliche Corona-Öffnungen. "Da braucht man eine Extra-Luft - und die ist jetzt genau das, was wir benötigen, damit wir gewissermaßen den Zeitpunkt, wo das Impfen dazu führt, dass die Infektionszahlen dauerhaft niedrig bleiben, nicht zu weit nach hinten schieben", sagte der Vizekanzler am Samstag bei einer Online-Diskussionsrunde der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam mit Vertretern der Gastronomie. POTSDAM - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat vor den geplanten bundeseinheitlichen Corona-Regeln zu einem "Endspurt" aufgerufen, um den Weg für mögliche Öffnungen freizumachen. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 20:21) weiterlesen...

Kretschmann verteidigt Abweichen des Landes bei Kontaktregeln. "Materiell" würde diese Regelung nicht groß etwas ändern, sagte er am Samstag am Rande eines Parteitags des Südwest-Grünen in Heilbronn. "Ein Ehepaar kann nur allein seine Kinder besuchen, sie sind aber zu Hause zusammen. HEILBRONN - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat das Abweichen des Landes von den von Bund und Ländern einst beschlossenen Kontaktregeln der "Notbremse" verteidigt. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 20:14) weiterlesen...

Weiter Ringen um einheitliche Regeln gegen dritte Corona-Welle. Nachdem die Bundesregierung einen Vorschlag zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorgelegt hat, soll dieser nun mit den Fraktionen im Bundestag und mit den Ländern abgestimmt werden. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Fraktionen nach dpa-Informationen um Anregungen bis Sonntag, 12.00 Uhr, gebeten. BERLIN - Das Ringen um bundesweit einheitliche Regelungen im Kampf gegen das Coronavirus geht in eine wichtige Phase. (Boerse, 10.04.2021 - 20:11) weiterlesen...

Berlins Bürgermeister Müller sieht komplette nächtliche Ausgangssperre kritisch. Eine solche Maßnahme, wie sie ein aktueller Entwurf der Bundesregierung zur Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes ins Spiel bringt, sei "mit Sicherheit kritisch zu hinterfragen", teilte Müller am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit. "Aus Berliner Sicht kann ich sagen, dass wir viele Maßnahmen in diesem Entwurf schon beschlossen haben." Es bleibe in der Verantwortung der Länder, das Gesetz umzusetzen, sollte es "in dieser oder ähnlicher Form verabschiedet werden". BERLIN - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sieht eine komplette nächtliche Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisch. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 20:06) weiterlesen...

Althusmann: MPK nicht ausreichend durchsetzungsfähig. Insofern sei es naheliegend, dass der Bund einige Länder nun zu einem einheitlichen Vorgehen zwinge, schrieb er in dem sozialen Netzwerk Instagram. Für Niedersachsen erwarte er dadurch allerdings keine Änderungen. "Wir haben die Notbremse gezogen und alle erforderlichen Maßnahmen getroffen", schrieb er weiter. HANNOVER - Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sieht die Ministerpräsidentenkonferenz in der Corona-Politik als nicht ausreichend durchsetzungsfähig an. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 20:04) weiterlesen...