Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Produktion

BERLIN - Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät das Auswärtige Amt nun von touristischen Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen ab.

28.07.2020 - 10:39:00

Wegen Corona: Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Barcelona ab. Betroffen sind Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra. Die Balearen mit der beliebten Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren bleiben verschont. Das Auswärtige Amt begründete den Schritt am Dienstag in seinen Reisehinweisen für Spanien mit den "hohen Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen".

Auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen verzichtete das Ministerium zunächst. Ein solcher Schritt hätte Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglicht. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter.

Das Auswärtige Amt hatte die Reisewarnung für das besonders stark von der Corona-Pandemie getroffene Spanien erst am 21. Juni aufgehoben, nachdem die Regierung einen 14-wöchigen Notstand beendet hatte. Die Infektionszahlen waren in den vergangenen Tagen in einigen Gebieten wieder dramatisch gestiegen.

Die drei am stärksten betroffenen Regionen werden von der Bundesregierung aber trotz der hohen Infektionszahlen zunächst nicht zu Risikogebieten gezählt. Rückkehrer aus solchen Gebieten müssen künftig in Deutschland einen Corona-Test machen. In der Europäischen Union gilt das derzeit nur für Luxemburg.

Die katalanische Gesundheitsbehörde teilte am Montagabend mit, dass in den vergangenen 24 Stunden 724 neue Infektionen registriert worden seien. Regionalpräsident Quim Torra rief die Menschen zu größter Vorsicht auf. "Die Lage ist sehr kritisch", sagte er. Die nächsten zehn Tage seien "die wichtigsten dieses Sommers". Man befinde sich schon fast wieder in einer Situation wie im März. Wenn die Zahlen weiter stiegen, müssten drastischere Maßnahmen ergriffen werden. Ausgangsbeschränkungen würden dann nicht mehr ausgeschlossen.

Mit mehr als 270 000 nachgewiesenen Infektionen und über 28 400 Toten ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder Europas.

Großbritannien hatte am Sonntag mit einer deutlich drastischeren Maßnahme als Deutschland auf die neue Infektionswelle reagiert und eine zweiwöchige Quarantänepflicht für Rückkehrer aus ganz Spanien verhängt. Dies habe der spanischen Tourismusbranche "den Rest gegeben", schrieb die Tageszeitung "El País" am Montag. Die spanische Tourismusindustrie kommt in Normalzeiten für zwölf Prozent des spanischen Bruttoinlandsprodukts auf.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Start für Corona-Testpflicht: Kosten, Kontrollen, Kapazitäten. Wer kein negatives Test-Ergebnis von kurz vor der Abreise dabei hat, muss sich nach der Ankunft in Deutschland testen lassen. Dies ist bis zu drei Tage nach der Einreise kostenlos möglich, wie eine Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) festlegt. Die Tests sollen direkt an Flughäfen zu machen sein oder später in anderen Testzentren und Praxen. Freiwillig können sich schon seit vergangenem Samstag alle Urlauber kostenlos testen lassen. BERLIN - Im Kampf gegen das Coronavirus gilt ab Samstag eine Testpflicht für alle Urlauber, die aus Ländern mit vielen Infizierten zurückkommen. (Wirtschaft, 08.08.2020 - 17:14) weiterlesen...

Verzögerte Ticketerstattungen: Kritik aus Ministerium an Lufthansa. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nussbaum dem "Spiegel" (Online, Samstag). Es gehe um eine "Frage des Vertrauens". Schon bei den Verhandlungen über das Lufthansa-Hilfspaket habe man darüber gesprochen, der Bundesregierung sei das Thema "sehr wichtig". BERLIN - Die Lufthansa stößt wegen noch ausstehender Ticket-Rückerstattungen in der Corona-Krise auf Kritik aus dem Wirtschaftsministerium. (Boerse, 08.08.2020 - 15:24) weiterlesen...

Nachfrageboom bei Hausbooten - Firmen hoffen auch auf Herbst. Bis Ende August sind die Flotten ausgebucht, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei mehreren Anbietern ergab. RECHLIN/RHEINSBERG - Der coronabedingte Trend zum Urlaub in Deutschland hat den Hausboot-Verleihern zwischen Berlin und der Ostsee einen Nachfrageboom beschert. (Boerse, 08.08.2020 - 09:56) weiterlesen...

EU-Länder weiten Einreisebeschränkungen auf Marokko aus. Nach einem am Freitagabend veröffentlichten Beschluss werden von diesem Samstag an Reisende aus dem nordwestafrikanischen Staat nur noch dann in die EU kommen dürfen, wenn dies zwingend notwendig ist. Lediglich Menschen aus zehn Ländern dürfen demnach noch normal in die EU einreisen. Zu den Staaten gehören Australien, Kanada, Georgien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. BRÜSSEL - Die EU-Länder weiten die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen auch wieder auf Marokko aus. (Wirtschaft, 07.08.2020 - 19:11) weiterlesen...

Pflichttests für Rückkehrer starten - Rufe nach weiteren Maßnahmen. Der CDU-nahe Wirtschaftsrat forderte ein generelles Verbot privater Reisen in Länder mit hohen Corona-Fallzahlen - Politiker von SPD und FDP lehnten dies ab. Die deutsche Wirtschaft warnte vor zunehmenden Beeinträchtigungen von Geschäftsreisen durch weltweite Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Ab diesem Samstag müssen sich Rückkehrer aus Risikogebieten nach der Einreise testen lassen, wenn sie kein negatives Test-Ergebnis von kurz vor der Abreise dabei haben. BERLIN - Angesichts der Rückreise vieler Sommerurlauber nach Deutschland werden Rufe nach weiteren Maßnahmen gegen das Coronavirus laut - über eine an diesem Samstag greifende neue Testpflicht hinaus. (Wirtschaft, 07.08.2020 - 17:18) weiterlesen...

Flughafen Frankfurt erwartet keinen Ansturm wegen Corona-Testpflicht. Ab Samstag müssen sich alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen. "Wir rechnen nicht damit, dass die Zahlen explodieren", sagte Benedikt Hart, Leiter des DRK-Testzentrums am Flughafen, der Deutschen Presse-Agentur. FRANKFURT - Der Frankfurter Flughafen erwartet am Wochenende keinen Ansturm auf die Corona-Testcenter am größten deutschen Airport. (Wirtschaft, 07.08.2020 - 13:35) weiterlesen...