Regierungen, Deutschland

BERLIN - Wegen der sich rasch ausbreitenden Coronavirus-Variante Omikron kann sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorstellen, die Weihnachtsferien zu verlängern oder Homeschooling kurzzeitig wieder einzuführen.

21.12.2021 - 05:59:30

Lehrer: Homeschooling und Ferienverlängerung wegen Omikron denkbar. "Distanzunterricht für eine begrenzte Zeit nach den Weihnachtsferien kann eine Möglichkeit sein, die Verbreitung der Omikron-Variante zu erschweren", sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Dies müsse aber eine Ausnahme bleiben, die allein der aktuellen Situation geschuldet sei, erklärte sie weiter.

Der Präsident des Deutsche Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, sagte: "Wenn die Infektionszahlen aufgrund von Omikron in den Weihnachtsferien massiv nach oben gehen, dürfen Ferienverlängerungen beziehungsweise erneuter Distanzunterricht nicht ausgeschlossen werden." Es sei falsch, Schulen bei einem größeren Maßnahmenkatalog komplett auszunehmen, weil dort demnächst eine hochansteckende Virusvariante auf eine Vielzahl von Kontakten treffe.

Finnern und Meidinger forderten beide, dass die Länder hier nicht einzeln vorgehen dürften, sondern dass Maßnahmen bei der bevorstehenden Bund-Länder-Konferenz dazu am Dienstag getroffen werden müssten. "Wir brauchen ein einheitliches Vorgehen von Bund und Ländern orientiert an Parametern wie altersabhängiger Inzidenzen und Landesimpfquoten", sagte Meidinger dem RND. "Aktuell herrscht Chaos und Verwirrung. Manche Bundesländer haben bereits Ferien, manche haben die Präsenzpflicht aufgehoben, andere bleiben beim regulären Ferienbeginn."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Erstmals mehr als 50 000 Corona-Neuinfektionen in Tschechien. Erstmals hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages die Schwelle von 50 000 überschritten. Am Donnerstag meldete das Gesundheitsministerium in Prag 54 685 neue bestätigte Fälle binnen 24 Stunden. Das war der dritte Rekordwert in Folge. Hinzu kommen 4945 neue Infektionen bereits genesener Personen. PRAG - Die Omikron-Variante des Coronavirus ist in Tschechien rasant auf dem Vormarsch. (Wirtschaft, 27.01.2022 - 09:28) weiterlesen...

Israel beginnt mit vierter Impfung für alle Risikogruppen. Betroffene mit Risikofaktoren für schwere Erkrankungen bei einer Corona-Infektion sowie ihre Betreuer könnten sich nun erneut impfen lassen, teilte des Gesundheitsministerium am Mittwochabend mit. Außerdem berechtigt seien Erwachsene, die bei ihrer Arbeit einer besonderen Gefährdung für eine Infektion ausgesetzt sind. Dies habe Generaldirektor Nachman Asch entschieden. Voraussetzung für die vierte Impfung sei nur, dass die dritte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt. TEL AVIV - Israel beginnt mit der vierten Impfung gegen das Coronavirus für Erwachsene mit Vorerkrankungen. (Wirtschaft, 27.01.2022 - 09:01) weiterlesen...

WDH/Parken an der Ladesäule: ADAC kritisiert 'Schilder-Wirrwarr'. (Im dritten Absatz wurde ein Tippfehler entfernt: Ladevorgang (nicht Landevorgang).) WDH/Parken an der Ladesäule: ADAC kritisiert 'Schilder-Wirrwarr' (Boerse, 27.01.2022 - 08:56) weiterlesen...

EU: Wegen Diskriminierung Litauens WTO-Verfahren gegen China. Es gehe um Chinas "diskriminierende Handelspraktiken gegen Litauen, die sich auch auf andere Exporte aus dem EU-Binnenmarkt auswirken", teilte die für die EU-Handelspolitik zuständige Behörde am Donnerstag in Brüssel mit. Da Versuche zur Lösung des Streit gescheitert seien, habe man ein Streitbeilegungsverfahren gegen China ausgelöst. BRÜSSEL - Die EU hat im Handelskonflikt zwischen Litauen und China ein Verfahren gegen das asiatische Land bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingeleitet. (Boerse, 27.01.2022 - 08:33) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Neuinfektionen auf Rekordniveau - Zwei Jahre Corona in Deutschland (Tippfehler im zweiten Satz berichtigt) (Wirtschaft, 27.01.2022 - 08:03) weiterlesen...

Krankenhäuser erwarten viele neue Corona-Patienten. Die aktuelle Zahl von 200 000 Neuinfizierten innerhalb eines Tages werde sich erst in sieben bis zehn Tagen in den Kliniken auswirken, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Das heißt, wir werden auch in den kommenden Tagen und wahrscheinlich Wochen eine hohe Dynamik neuer Zugänge in die Krankenhäuser erleben", sagte er. Hinzu komme, dass Personal wegen eigener Ansteckungen ausfalle. BERLIN - Die Krankenhäuser stellen sich angesichts der emporschnellenden Corona-Infektionszahlen auf zahlreiche neue Patienten ein. (Boerse, 27.01.2022 - 07:59) weiterlesen...