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Regierungen, Deutschland

BERLIN - Wegen der großen Zahl von Flüchtlingen an Litauens Grenze zu Belarus übt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) deutliche Kritik am belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko.

17.08.2021 - 14:52:27

Merkel und Kallas verurteilen Lukaschenkos Vorgehen. Nach einem Treffen mit Estlands Ministerpräsidentin Kaja Kallas in Berlin sprach Merkel am Dienstag von einer "hybriden Aggressivität, die Menschen benutzt". Lukaschenko wird vorgeworfen, Menschen aus Ländern wie dem Irak bewusst passieren zu lassen, um damit die EU wegen der gegen ihn verhängten Sanktionen unter Druck zu setzen.

An diesem Mittwoch wollen die EU-Innenminister über das weitere Vorgehen beraten. Kallas brachte in Berlin neue Sanktionen gegen Minsk ins Gespräch. Sie beklagte, dass die Flüchtlinge instrumentalisiert und als Waffe gegen die EU eingesetzt würden. Merkel sicherte den baltischen Staaten ihre Solidarität zu. Lukaschenkos Vorgehen sei "eine Attacke auf uns alle in der Europäischen Union und nicht nur auf ein Land".

@ dpa.de

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