USA, Japan

BERLIN / WASHINGTON - Bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) will die Bundesregierung nach einem "Spiegel"-Bericht Vorwürfe aus den USA gegen die deutschen Exportüberschüsse entkräften.

19.04.2017 - 12:57:24

'Spiegel': Schäuble will Vorwürfe zu Exportüberschüssen entkräften. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wolle dort ein entsprechendes Argumentationspapier vorlegen, das Experten aus seinem Haus und dem Wirtschaftsministerium erarbeitet hätten, berichtete das Nachrichtenmagazin (Mittwoch).

Die Leistungsbilanz, die auch die Handelsbilanz mit dem Verhältnis aus Ex- und Importen umfasst, sei für die Bundesregierung keine sogenannte Steuerungsgröße, heißt es demnach in dem Papier. Sie lasse sich nur in sehr begrenztem Rahmen durch politische Maßnahmen beeinflussen. Etwa die Hälfte des Überschusses sei zurückzuführen auf strukturelle Rahmenbedingungen, an denen die Politik kurzfristig nichts zu ändern vermöge.

Hierzu zählten "die hohe Wettbewerbsfähigkeit deutscher Anbieter auf den Weltmärkten", aber auch "die qualitativ hochwertige, industriell geprägte und komplexe Güterstruktur". Auch das hohe Auslandsvermögen der Deutschen zähle zu den unveränderlichen Ursachen der hohen Überschüsse. Dieses Auslandsvermögen wirft Gewinne ab, die den Leistungsbilanz-Überschuss erhöhen.

Deutschland wird immer wieder wegen seines Handelsüberschusses kritisiert - etwa von US-Präsident Donald Trump oder zuletzt auch vom französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron. IWF-Chefin Christine Lagarde hatte die Bundesregierung wiederholt aufgefordert, zusätzliche Einnahmen in Infrastruktur zu investieren. Damit würden die Wirtschaft angekurbelt und Ungleichgewichte in Europa reduziert.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Aktien New York Schluss: Mit kräftigen Kursgewinnen ins Wochenende. Der Dow Jones Industrial stieg am Freitag um 1,39 Prozent auf 25 309,99 Punkte. Kurz vor der Schlussglocke zogen die Kurse nochmals dynamisch an. NEW YORK - Dank fallender Zinsen an den Anleihemärkten haben US-Aktien vor dem Wochenende Stärke gezeigt. (Boerse, 23.02.2018 - 22:27) weiterlesen...

US-Anleihen: Kurse bauen Gewinne vor dem Wochenende aus. Im Gegenzug gingen die Renditen, die in den Tagen zuvor teils deutlich zugelegt hatten, wieder zurück. Zwischenzeitlich fiel die Rendite zehnjähriger Papiere auf den niedrigsten Stand seit einer Woche. Am Markt war die Rede von einer Gegenbewegung. Nennenswerte Konjunkturdaten wurden vor dem Wochenende in den USA nicht veröffentlicht. NEW YORK - US-Staatsanleihen haben am Freitag im späten Handel die anfänglichen Kursgewinne noch etwas ausgebaut. (Sonstige, 23.02.2018 - 21:16) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs tritt bei 1,23 US-Dollar auf der Stelle. Die Gemeinschaftswährung bewegte sich kurz vor dem Wochenende in einer engen Bandbreite um die Marke von 1,23 US-Dollar. Zuletzt kostete ein Euro 1,2298 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2299 (Donnerstag: 1,2276) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8131 (0,8146) Euro gekostet. NEW YORK - Der Eurokurs hat sich am Freitag im US-Handel kaum bewegt. (Boerse, 23.02.2018 - 21:10) weiterlesen...

Trump: Eventuell 'Phase zwei', wenn Nordkorea-Sanktionen nicht ziehen. "Wir werden sehen", sagte Trump am Freitag vor Medien im Weißen Haus. "Wenn die Sanktionen nicht funktionieren, müssen wir Phase zwei beginnen. Phase zwei wird eine sehr raue Angelegenheit werden. Das könnte sehr, sehr bedauerlich für die Welt sein." Er denke aber nicht, dass er diese Karte spielen wolle, sagte Trump. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche Eskalation für den Fall in den Raum gestellt, dass die Sanktionen gegen Nordkorea nichts ändern. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 20:55) weiterlesen...

Aktien New York: Sinkende Anleiherenditen bescheren Aktien Gewinne. Der Dow Jones Industrial stieg am Freitag um 0,62 Prozent auf 25 118,05 Punkte. Der Chef der regionalen Notenbank von Boston, Eric Rosengren, sieht die Realzinsen noch für längere Zeit auf niedrigem Niveau. NEW YORK - Sinkende Renditen am US-Anleihemarkt haben den Aktien an der Wall Street vor dem Wochenende nochmals Schwung verliehen. (Boerse, 23.02.2018 - 20:03) weiterlesen...

Ukraine unterzeichnet 15-Jahres-Vertrag über Loklieferung aus den USA. "Das ist ein großer Sieg nicht nur für die Ukrainischen Eisenbahnen, sondern für beide Länder - die Ukraine und die USA", sagte Präsident Petro Poroschenko am Freitag bei der Unterzeichnung des auf 15 Jahre angelegten Kooperationsvertrages in Kiew. KIEW - Die Ukraine lässt ihren großen Bestand an Diesel-Lokomotiven für eine Milliarde Dollar (813 Mio Euro) vom US-Konzern General Electric erneuern. (Boerse, 23.02.2018 - 19:29) weiterlesen...