Regierungen, Deutschland

BERLIN - Vor der Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie hat der Städte- und Gemeindebund vor Entscheidungen auf Basis unvollständiger Zahlen gewarnt.

04.01.2022 - 05:53:29

Städtebund fordert solide Corona-Datenbasis vor Bund-Länder-Runde. "Wir brauchen so schnell wie möglich eine solide Datengrundlage zum Infektionsgeschehen. Sonst kann die Politik nicht entscheiden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der "Bild"-Zeitung (Dienstag).

Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Corona-Inzidenz in Deutschland derzeit zwei- bis dreimal so hoch ist wie ausgewiesen. Hintergrund sei, dass über die Feiertage weniger getestet und weniger Testergebnisse weitergemeldet worden. Lauterbachs Sprecher bekräftigte jedoch am Montag, dass es bis Ende der Woche "sehr valide Zahlen" geben werde. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten wollen an diesem Freitag erneut über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, hält den Zeitpunkt der Beratungen wegen der aktuellen Corona-Datenlage für problematisch. "Ich erwarte aber, dass die MPK einen Stufenplan für die zu erwartende Steigerung der Infektionszahlen hat, dies vor allem auch zum Schutz der kritischen Infrastruktur. Das heißt, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt eingesetzt werden sollen", sagte der DKG-Chef dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Es dürfe keinesfalls zu einer ähnlichen Lage wie im Frühjahr 2020 kommen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Russland fordert Ukraine zum Dialog mit Separatisten auf. Der Moskauer Unterhändler Dmitri Kosak sagte am Mittwoch in Paris nach mehr als achtstündigen Krisengesprächen, dass Kiew nun zwei Wochen Zeit habe, eine Position zu erarbeiten. Kosak, der Beauftragte des russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Ukraine-Konflikt, beklagte, dass die Regierung auf humanitäre Anfragen und anderen Kontaktversuche aus der Ostukraine ablehnend oder gar nicht reagiere. PARIS - Bei den Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts hat Russland die Regierung in Kiew zum Dialog mit den Kräften im Krisengebiet Donbass aufgerufen. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 23:42) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: Nato und USA antworten Russland auf Sicherheits-Forderungen (mit Normandie-Gesprächen) (Wirtschaft, 26.01.2022 - 22:24) weiterlesen...

Lauterbach will verkürzten Genesenenstatus europaweit umsetzen. "Wir werden in Kürze erneut versuchen, die drei Monate auch auf europäischer Ebene umzusetzen", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend im ZDF-"heute journal". "Nach drei Monaten kann sich derjenige, der schon mit der Delta-Variante infiziert war, erneut mit der Omikron-Variante infizieren. Somit sind die drei Monate wissenschaftlich richtig", betonte Lauterbach. BERLIN - Im Streit um die Verkürzung des Genesenenstatus nach Corona-Infektionen in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Drei-Monats-Frist verteidigt und will sich um Umsetzung auch auf europäischer Ebene bemühen. (Boerse, 26.01.2022 - 22:15) weiterlesen...

WDH 2: Dänemark hebt Anfang Februar fast alle Corona-Beschränkungen auf (Tippfehler im letzten Satz berichtigt: Institut) (Wirtschaft, 26.01.2022 - 21:46) weiterlesen...

WDH 2/ROUNDUP: Dänemark hebt Anfang Februar fast alle Corona-Beschränkungen auf (Tippfehler im letzten Satz berichtigt: Institut) (Wirtschaft, 26.01.2022 - 21:46) weiterlesen...

WDH: Dänemark hebt Anfang Februar fast alle Corona-Beschränkungen auf (Tippfehler bei der Schreibweise Frederiksen berichtigt) (Boerse, 26.01.2022 - 20:45) weiterlesen...