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Vermischtes, Inforadio

Berlin - Vor der Bilanz-Pressekonferenz des Umweltbundesamtes zum neuen Verpackungsgesetz kritisierte dessen Pr?sident Dirk Messner, dass es noch immer zu viel Verpackungsm?ll in Deutschland gibt.

18.11.2020 - 12:02:24

Pr?sident des Umweltbundesamt Messner fordert mehr Engagement bei der Vermeidung von Verpackungsm?ll

Berlin - Vor der Bilanz-Pressekonferenz des Umweltbundesamtes zum neuen Verpackungsgesetz kritisierte dessen Pr?sident Dirk Messner, dass es noch immer zu viel Verpackungsm?ll in Deutschland gibt.

Wir f?hlten uns oft als Recyclingweltmeister, aber seien noch immer eine Wegwerfgesellschaft, sagte Messner am Mittwoch im Inforadio vom rbb. Das Gesetz gelte seit 22 Monaten und habe einige Grundlagen geschaffen. Allerdings gebe es noch immer hohe Verpackungszahlen. Sie seien stabil und sogar im Steigen begriffen. Das liege auch daran, dass die Zahl der Mehrwegverpackungen sinke; besonders bei Getr?nken. Das sei genau die falsche Richtung, so der UBA-Pr?sident:

"Das liegt an den Verk?ufern, dem Handel auf der einen Seite. Die Mehrwegverpackungen werden von denen priorit?r nicht mehr in die erste Reihe gestellt. Es liegt aber auch an uns Konsumenten - vielleicht ist manchen der Weg zur?ck mit den Mehrwegflaschen in den Laden zu unbequem. Unternehmen m?ssen mehr leisten, indem sie Mehrwegsysteme anbieten und Verbraucher m?ssen mitmachen, indem sie auf diese Produkte setzen."

Messner verwies au?erdem darauf, dass Privat-Haushalte oft den M?ll falsch trennen. Das zeigten Untersuchungen des Umweltbundesamtes: "Alleine in den Wertstofftonnen - den sogenannten gelben S?cken oder Tonnen - sind 40 bis 50 Prozent der Materialien, die da reinkommen, keine Wertstoffe. Das sind Biom?lle oder Restm?lle."

?hnlich verhalte es sich beim Restm?ll - 30 Prozent der Stoffe, die in diesen Tonnen landeten, seien Wertstoffe. Damit k?men sie gar nicht in den Recycling-Kreislauf. Die B?rger m?ssten sorgf?ltiger sein, forderte Messner. Gleichzeitig brauche es verantwortungsvolle Unternehmen.

"Die Industrie muss vor allem an dem Punkt arbeiten, dass sie Verpackungen produziert, die so leicht wie m?glich recyclingf?hig sind. Das ist bisher nicht der Fall. H?ufig werden Materialien miteinander verschr?nkt - Chemikalien und Plastikstoffe - die wieder schwer auseinander zu nehmen sind und dann wird das Recycling sehr schwer.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg Inforadio Chef/Chefin vom Dienst 030 - 97993 - 37400 info@inforadio.de

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