Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Von diesem Montag an erhalten die Eltern von rund 18 Millionen Kindern in Deutschland 300 Euro extra pro Kind von den Familienkassen.

07.09.2020 - 05:24:26

Auszahlung des Corona-Kinderbonus startet - Linke: Unzureichend. Im September sollen zunächst 200, im Oktober dann noch einmal 100 Euro Corona-Kinderbonus ausgezahlt werden. Das Geld muss nicht beantragt werden; ausgezahlt wird es automatisch. Voraussetzung: Ein Kind muss mindestens einen Monat im Jahr 2020 Kindergeld bezogen haben.

Der Kinderbonus wird aber nicht zusammen mit dem Kindergeld ausgezahlt, sondern als eigene Zahlung. Wann das Geld konkret ausgezahlt wird, hängt von der Endziffer der Kindergeldnummer ab. Ist das eine Null, gehört man zu den ersten, der Rest folgt nach und nach. Union und SPD hatten den Kinderbonus im Juni mit ihrem Konjunkturpaket beschlossen. Es ist eines der Mittel, mit denen die Regierung die Folgen der Corona-Krise abmildern will.

Die Linken-Politikerin und Vorsitzende des Familienausschusses im Bundestag, Sabine Zimmermann, kritisierte die Leistung als unzureichend. "Ein einmaliger Kinderbonus von 300 Euro kann die Lasten der Pandemie für Familien nicht annähernd ausgleichen", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Pandemie habe die Lage kinderreicher Familien mit geringem Einkommen gegenüber dem Jahr 2019 nochmals verschärft.

Zimmermann hat Daten des Statistischen Bundesamtes ausgewertet, die der Zeitung vorliegen. Demnach waren 2011 noch 22,4 Prozent aller Familien mit drei oder mehr Kindern armutsgefährdet, 2019 waren es 30,9 Prozent der kinderreichen Familien.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, verteidigte den Kinderbonus hingegen als sinnvoll. "Der Kinderbonus ist eine der klügsten Maßnahmen des Konjunkturprogramms. Er hilft schnell und relativ zielgenau den Familien, die jetzt in der Krise Unterstützung benötigen", sagte Fratzscher der "Rheinischen Post" (Montag). Familien seien durch die Restriktionen der Corona-Krise besonders hart getroffen, und durch die nach wie vor bestehende Ungleichverteilung der Kinderbetreuung hätten vor allem Mütter eine deutliche Mehrbelastung durch die Kita- und Schulschließungen zu tragen gehabt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kabinett entscheidet über nächsten Haushalt mit neuen Schulden. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will erneut erhebliche Schulden aufnehmen, geplant sind Kredite von rund 96 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr soll deshalb wieder die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt werden. BERLIN - Das Kabinett will heute den Bundeshaushalt für 2021 absegnen - und damit auch entscheiden, wie der Bund weiter gegen die Folgen der Corona-Krise ankämpft. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 06:34) weiterlesen...

Kabinett entscheidet über Bundeshaushalt 2021. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will erneut enorme Schulden aufnehmen, geplant sind rund 96 Milliarden Euro. Auch im kommenden Jahr soll deshalb die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt werden. BERLIN - Das Kabinett will am Mittwoch den Bundeshaushalt für 2021 absegnen - und damit auch entscheiden, wie der Bund weiter gegen die Corona-Krise ankämpft. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 05:48) weiterlesen...

SPD-Seeheimer fordern höhere Steuern für Spitzenverdiener. Wenn die Steuersätze für die höchsten Einkommen auf bis zu 49 Prozent angehoben würden, könne auch der Solidaritätszuschlag ganz wegfallen, schreiben die Seeheimer in einem Grundsatzpapier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das am Dienstag zuerst das "Handelsblatt" berichtete. BERLIN - Der konservative Seeheimer Kreis in der SPD fordert höhere Steuern für Spitzenverdiener nach der Bundestagswahl. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 19:58) weiterlesen...

Rechnungshöfe warnen vor Missbrauch von Schuldenbremse in Krise. Zwar sei schnelles staatliches Handeln zur Bewältigung der Folgen der Krise nötig, teilten die Rechnungshöfe zum Abschluss ihrer Herbsttagung am Dienstag in Hildesheim mit. Trotz aller gebotenen Eile müssten die Maßnahmen aber transparent in den Haushalten dargestellt und das Budgetrecht und die Kontrollfunktion der Parlamente gewährleistet werden. Notlagenbedingte Kredite dürften nur in der Höhe aufgenommen werden, in der sie im konkreten Jahr auch benötigt werden. HILDESHEIM - Die Rechnungshöfe von Bund und Ländern haben vor einem Missbrauch der Ausnahmeregelungen zur Schuldenbremse in der Corona-Krise gewarnt. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 14:32) weiterlesen...

Warnstreiks bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Die Gewerkschaft Verdi will mit den Warnstreiks ihren Lohnforderungen im laufenden Tarifstreit mit Bund und Kommunen Nachdruck verleihen. Verhandelt wird über die Einkommen von mehr als zwei Millionen Beschäftigten. Unter anderem wollen in der Universitätsstadt Freiburg Beschäftigte der Verwaltung und von Kindergärten in den Ausstand treten. In Gütersloh rief Verdi die Beschäftigten des städtischen Klinikums, der Stadtverwaltung und der städtischen Kindertagesstätten auf, die Arbeit niederzulegen. In Kiel sind die Mitarbeiter der Stadtwerke und des Städtischen Krankenhausen zu Warnstreiks aufgerufen. BERLIN - In mehreren Bundesländern wollen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes an diesem Dienstag ihre Arbeit niederlegen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 05:48) weiterlesen...

Presse: Grundfreibetrag steigt 2021 auf 9744 Euro. Das gehe aus dem neuen Existenzminimumbericht des Bundesfinanzministeriums hervor, berichtete das Nachrichtenportal "ThePioneer" (Dienstag). Ein Sprecher des Ministeriums wollte sich dazu am Montag in Berlin auf Anfrage nicht äußern. Der Bericht soll an diesem Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden. BERLIN - Der Grundfreibetrag steigt im kommenden Jahr nach einem Medienbericht auf 9744 Euro. (Wirtschaft, 21.09.2020 - 19:56) weiterlesen...