Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

LUFTHANSA AG, DE0008232125

BERLIN - Vielen Unternehmen in Deutschland drohen in den kommenden Monaten infolge der Corona-Krise massive Finanzprobleme.

30.06.2020 - 11:35:24

DIHK: Vielen Betrieben drohen große Finanzprobleme - Ruf nach Staat. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags berichten mehr als 40 Prozent der Firmen von Liquiditätsengpässen. Fast jedes zweite Unternehmen meldet einen Rückgang des Eigenkapitals. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sprach am Dienstag in Berlin von einem "Wettlauf ums Eigenkapital". Im Herbst werde die Lage schwierig. Wansleben forderte die Bundesregierung zu Nachbesserungen bei Hilfsprogrammen auf. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds müsse auf den Mittelstand erweitert werden, der Staat sich an mehr Firmen beteiligen.

Der milliardenschwere Wirtschaftsstabilisierungsfonds, den die Bundesregierung in der Krise gegründet hatte, gilt bisher für Unternehmen ab 250 Mitarbeitern. Über diesen Fonds kann sich der Bund auch an Unternehmen beteiligen, wie etwa an der Lufthansa . Wansleben sagte, der DIHK sei wegen einer Erweiterung für den Mittelstand in "sehr guten" Gesprächen mit der Bundesregierung. Der Staat werde sich an mehr Firmen beteiligen müssen, die in Turbulenzen geraten, machte er deutlich. Denkbar sei es auch, dass daran über verschiedene Modelle private Kapitalgeber mitwirkten, damit der Staat nicht überfordert werde.

In der Anfangszeit der Krise sei es über Kreditprogramme vor allem darum gegangen, die Firmen mit "Cash" zu versorgen, damit diese nicht in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Nun gehe es aber zunehmend an die Substanz. Viele Firmen würden "in Handlungsdruck" kommen, sagte Wansleben.

Nach der Umfrage unter rund 8500 Unternehmen rechnet die Hälfte der Betriebe frühestens im nächsten Jahr mit einer Rückkehr zur geschäftlichen Normalität. Vier von fünf Betrieben erwarten für das gesamte Jahr einen Umsatzrückgang. Die Geschäftslage fällt demnach auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebungen 1985.

Bei vielen Firmen herrsche eine große Verunsicherung. "Sie sehen mit großer Sorge, dass ihre Geschäfte nicht schnell wieder in Gang kommen, obwohl der Shutdown in Deutschland und anderen Partnerländern gelockert worden ist", sagte Wansleben. Der Zugang zu wichtigen Absatzmärkten wie den USA und China bleibe schwierig. Ob das milliardenschwere Konjunkturpaket der Bundesregierung wirke, müsse sich zeigen. Dazu gehört etwa eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer.

Aus Sicht des DIHK bestätigt die Umfrage die Prognose eines Wirtschaftseinbruchs von 10 Prozent in diesem Jahr. Dies ist deutlich pessimistischer als Prognosen der Bundesregierung sowie von Forschungsinstituten. Auch werde der Weg aus dem Tal eher länger als kürzer. Wegen der Corona-Einschränkungen im Welthandel rechnet der DIHK in diesem Jahr mit einem Exportrückgang von 15 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Lufthansa gründet neue Plattform 'Ocean' für touristische Flüge. Im Handelsregister Frankfurt wurde die "Ocean GmbH" für Flugbetrieb und damit verbundene Dienstleistungen eingetragen, bestätigte am Donnerstag ein Konzernsprecher Informationen der Tageszeitung "Die Welt". Ocean werde aber nicht als neue Marke auftreten, erläuterte der Sprecher. Es gehe eher darum, bislang im Konzern verstreute Funktionen zu bündeln. FRANKFURT - Der Lufthansa -Konzern hat eine neue Plattform für Ferienflüge gegründet. (Boerse, 09.07.2020 - 16:53) weiterlesen...

Harte Personalverhandlungen bei Lufthansa gehen weiter. Am Donnerstag vertagten das Unternehmen und die Gewerkschaft Verdi ihre Gespräche für das Bodenpersonal auf die kommende Woche. Einer Verdi-Sprecherin zufolge verliefen die Verhandlungen weiterhin in konstruktiver Atmosphäre. Letztlich hänge es an der Ausgestaltung des Kündigungsschutzes für die rund 35 000 von Verdi vertretenen Beschäftigten während der angestrebten Vertragslaufzeit. FRANKFURT - Bei der Lufthansa gehen die Verhandlungen um Personaleinsparungen in der Corona-Krise weiter. (Boerse, 09.07.2020 - 15:06) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Weitere Hilfsmilliarden: Staat will Corona-Pleitewelle verhindern. Bei Schaustellern, Clubs oder Messe-Veranstaltern steht das Geschäft weitgehend still, Betriebskosten wie Mieten oder Pachten aber müssen weiter gezahlt werden. Um eine Pleitewelle zu verhindern und Jobs zu sichern, ist am Mittwoch ein weiteres Milliardenprogramm des Bundes gestartet. Zugleich gab die EU-Kommission grünes Licht für einen Fonds, mit dem der Staat sich notfalls auch an Firmen beteiligen kann - wie bei der Lufthansa . Weitere Unternehmen könnten folgen. BERLIN/BRÜSSEL - Für viele Firmen mit Tausenden von Beschäftigten ist die Corona-Krise noch längst nicht vorbei - ganz im Gegenteil: Trotz der Corona-Lockerungen kommt das Geschäft nicht in Gang, das Eigenkapital schmilzt. (Boerse, 08.07.2020 - 16:11) weiterlesen...

Deutscher Rettungsschirm für Unternehmen kann an den Start gehen (Wirtschaft, 08.07.2020 - 12:02) weiterlesen...

Lufthansa treibt Umbau voran - Wegfall von 1000 Verwaltungsstellen. In der Verwaltung der Lufthansa AG sollen 1000 von insgesamt etwa 5000 Stellen entfallen, wie die Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Anzahl der Jobs für Führungskräfte soll konzernweit um 20 Prozent beziehungsweise 200 Stellen verringert werden. Auch die Topetage bleibt von dem vom Vorstand beschlossenen zweiten Paket des Umbauprogramms nicht verschont. FRANKFURT - Die Lufthansa treibt ihren radikalen Sparkurs in der Corona-Krise voran. (Boerse, 08.07.2020 - 10:47) weiterlesen...

Lufthansa streicht Stellen in Verwaltung und Führungsetagen. In der Verwaltung der Lufthansa AG sollen 1000 Stellen gestrichen werden, wie die Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Anzahl der Führungskräftestellen soll konzernweit um 20 Prozent reduziert werden. Nach der Verkleinerung des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG sollen auch die Vorstands- und Geschäftsführungsgremien der Töchter schrumpfen. Im ersten Schritt wurde die Anzahl der Gremienmitglieder bei Lufthansa Cargo AG, LSG Group und Lufthansa Aviation Training um jeweils eine Position verringert. FRANKFURT - Die von der Corona-Krise hart getroffene Lufthansa setzt weiter den Rotstift an. (Boerse, 08.07.2020 - 10:47) weiterlesen...