Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Unter den deutschen Freiberuflern hat sich die Stimmung im Zuge der Corona-Pandemie deutlich verschlechtert.

28.06.2020 - 17:30:24

Verband: Stimmung unter Freiberuflern durch Corona stark eingetrübt. Das ist das Ergebnis einer Konjunkturumfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB), die dieser am Sonntag veröffentlichte. Danach verdoppelte sich fast der Anteil derjenigen, die ihre gegenwärtige Geschäftslage als schlecht bewerten - von knapp 17 Prozent im vergangenen Sommer auf jetzt nahezu 31 Prozent.

Gut schätzen ihre Situation momentan nicht einmal 29 Prozent der Befragten ein, während es vor Jahresfrist noch mehr als 41 Prozent waren. Für fast jeden dritten Freiberufler erscheine der entstandene wirtschaftliche Schaden existenzbedrohend. Vielfach machten sich Auftragsrückgänge bemerkbar.

Die eingetrübte Stimmung gelte für alle vier Gruppen: technisch-naturwissenschaftliche sowie rechts-, steuer- und wirtschaftsberatende Freiberufler, freie Heilberufe und freie Kulturberufe. Allesamt sähen auch dem kommenden halben Jahr pessimistischer als 2019 entgegen: Erwarteten damals gut 11 Prozent eine ungünstigere Entwicklung, seien es derzeit rund 57 Prozent.

An die Bundesregierung richtete der BFB die Forderung, bei ihren Programmen nachzusteuern, "etwa bei der Überbrückungshilfe furch eine Verlängerung sowie einen Unternehmerlohn". Die rund 1,43 Millionen selbstständigen Freiberufler beschäftigten den Angaben zufolge mehr als vier Millionen Mitarbeiter.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Streit um EU-Corona-Hilfen: Gentiloni sieht Kompromiss-Chance. "Wir können zuversichtlich sein", sagte er in einem Video-Gespräch am Donnerstag. Daran nahm unter anderem Italiens Finanzminister Roberto Gualtieri teil. Die Kommission in Brüssel hat ein 750 Milliarden Euro schweres Programm vorgeschlagen, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie bewältigt werden sollen. Einige Länder, darunter die Niederlande und Österreich, sperren sich gegen einen hohen Anteil von Zuschüssen. Sie setzen auf Kredite. ROM - Kurz nach Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat sich EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni optimistisch gezeigt, dass ein baldiger Kompromiss im Streit um Milliardenhilfen in der Corona-Krise erzielt werden kann. (Wirtschaft, 02.07.2020 - 21:33) weiterlesen...

Bundestag stellt Weichen für niedrigere Ökostrom-Umlage. BERLIN - Der Bundestag hat die finanzielle Grundlage gelegt, um die Ökostrom-Umlage bei den Strompreisen wie geplant zu senken. Das Parlament machte am Donnerstagabend den Weg dafür frei, dass das dadurch wegfallende Fördergeld für Windräder und Solaranlagen über Haushaltsmittel ausgeglichen wird. Die Abgeordneten beschlossen eine Änderung der Erneuerbare-Energien-Verordnung, um die Zuschüsse aus Steuergeldern rechtlich zu ermöglichen. Zur Entlastung von Bürgern und Unternehmen hatte sich die große Koalition vorgenommen, die sogenannte EEG-Umlage, die jeder mit der Stromrechnung zahlt, zum 1. Januar 2021 zu senken. Bundestag stellt Weichen für niedrigere Ökostrom-Umlage (Wirtschaft, 02.07.2020 - 21:32) weiterlesen...

Rekordwert von Corona-Infektionen: Neue Einschränkungen in Israel. Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte am Donnerstag, Versammlungen sollten wieder beschränkt werden. In Festhallen, Bars und Clubs dürfen nur noch bis zu 50 Menschen zusammenkommen. Vorher waren es bis zu 250 gewesen. An anderen geschlossenen Orten, darunter auch Gebetshäuser, dürfen sich nur noch bis zu 20 Menschen versammeln. TEL AVIV - Angesichts eines Rekordwerts von Corona- Neuinfektionen verhängt Israel neue Einschränkungen. (Wirtschaft, 02.07.2020 - 20:41) weiterlesen...

Argentiniens Präsident Fernández wirbt um Einigkeit im Mercosur. "Ich bin hier, damit wir uns vereinen und mehr zusammenarbeiten als jemals zuvor", sagte der Staatschef bei einem virtuellen Gipfel mit seinen Kollegen aus Brasilien, Uruguay und Paraguay am Donnerstag. BUENOS AIRES - Angesichts der jüngsten Konflikte im Mercosur hat der argentinische Präsident Alberto Fernández um Einigkeit in dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis geworben. (Wirtschaft, 02.07.2020 - 19:51) weiterlesen...

WHO: Tests an Menschen mit 17 Impfstoff-Kandidaten gegen Coronavirus. Am weitesten fortgeschritten ist ein Impfstoff, den die Universität Oxford entwickelt hat, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag nach einer zweitägigen Corona-Forschungskonferenz berichtete. Selbst, wenn diese Kandidaten nicht erfolgreich sind, ist die WHO optimistisch: "Wir haben eine breite Pipeline mit vier verschiedenen Impfstofftypen", sagte Ana Maria Henao Restrepo, bei der WHO für Forschung und Entwicklung zuständig. Es werde an mehr als 150 Wirkstoffen geforscht. GENF - Im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus werden inzwischen 17 Impfstoffkandidaten an Menschen getestet. (Boerse, 02.07.2020 - 19:21) weiterlesen...

USA mit mehr als 50 000 Neuinfektionen. WASHINGTON - Mit einer Rekordzahl von mehr als 50 000 Neuinfektionen an einem Tag spitzt sich die Corona-Pandemie in den USA dramatisch zu. Während US-Präsident Donald Trump die Gefahr herunterspielt, nahmen am Mittwoch mehrere Bundesstaaten kurz vor dem Nationalfeiertag am 4. Juli Lockerungen des Alltagslebens zurück. Demokraten werfen der Regierung Unfähigkeit vor. Und auch aus Trumps engerem Kreis kommen kritische Signale. USA mit mehr als 50 000 Neuinfektionen (Wirtschaft, 02.07.2020 - 19:20) weiterlesen...