Regierungen, Deutschland

BERLIN - Unionsfraktionsvizechef Carsten Linnemann hat den angekündigten Rücktritt von Bundesbankpräsident Jens Weidmann als "fatales Signal" in einer geldpolitisch ohnehin fragilen Phase bezeichnet.

21.10.2021 - 09:51:28

CDU-Politiker Linnemann: Rücktritt Weidmanns 'fatales Signal'. Linnemann sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag: "Weidmann konnte sich gegen die auf geldpolitische Expansion ausgerichtete EZB immer weniger durchsetzen.

Um der Inflation etwas entgegenzusetzen, müsste die Europäische Zentralbank eigentlich ihren Kurs korrigieren, sagte der Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion. "Ob dies ohne Jens Weidmann gelingt, ist fraglicher denn je. Wer auch immer auf Jens Weidmann folgt, muss mit der gleichen Entschlossenheit für die Geldwertstabilität eintreten."

Nach gut zehn Jahren an der Spitze der Bundesbank legt Weidmann sein Amt zum Jahresende nieder. Der 53-Jährige, der häufig die ultralockere Geldpolitik der EZB kritisiert hatte, verlässt die Notenbank aus persönlichen Gründen, wie die Bundesbank am Mittwoch mitteilte.

@ dpa.de

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