Indikatoren, Deutschland

BERLIN - Union und SPD wollen Langzeitarbeitslose mit öffentlich bezuschussten Jobs wieder in Arbeit bringen.

02.02.2018 - 20:53:25

Union und SPD wollen sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose. Das soll auf einem sozialen Arbeitsmarkt sowie durch Lohnkostenzuschüsse für reguläre Jobs erreicht werden. Das geht aus einem Papier zum Arbeitsmarkt für den geplanten Koalitionsvertrag hervor, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag. Zu den von der SPD geforderten Einschränkungen von befristeten Arbeitsverhältnissen gab es noch keine Einigung.

"Bei den bezuschussten Arbeitsverhältnissen im sozialen Arbeitsmarkt orientiert sich der Zuschuss am Mindestlohn", heißt es in dem Entwurf aus der Arbeitsgruppe Arbeit, Soziales und Rente. Unter einem sozialen Arbeitsmarkt versteht man öffentlich geförderte Beschäftigung.

Bei der besseren Betreuung von Langzeitarbeitslosen sollen jeweils die ganzen Familien in den Blick genommen werden. An einem Programm "Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle" sollen sich, wie bereits in den Sondierungen vereinbart, 150 000 Menschen beteiligen. Dafür sollen Eingliederungsmittel der Jobcenter zweckgebunden fließen, sie sollen um eine Milliarde Euro jährlich aufgestockt werden.

Am Nachmittag hatte SPD-Chef Martin Schulz angekündigt, man werde noch hart über die von der SPD geforderte Abschaffung von sachgrundlos befristeten Arbeitsverträgen und der "Zwei-Klassen-Medizin" verhandeln. SPD-Vize Manuela Schwesig betonte: "Da muss die Union sich bewegen."

Wie bereits nach den Sondierungen angekündigt, wollen Union und SPD ein Recht auf befristete Teilzeit einführen. Das war schon in der vergangenen Legislaturperiode geplant, dann aber gescheitert. Der neue Anspruch auf Rückkehr von Teilzeit auf Vollzeit soll unter engeren Bedingungen gelten als in der vergangenen Wahlperiode geplant.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Eurozone: Verbrauchervertrauen fällt überraschend stark. Der entsprechende Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Punkte auf 0,1 Punkte gefallen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 1,0 Punkte gerechnet. Der Indikator befindet sich weiter auf einem hohen Niveau. LUXEMBURG - Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im Februar überraschend stark eingetrübt. (Wirtschaft, 20.02.2018 - 16:07) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen sinken - Aufschwung geht weiter. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel um 2,6 Punkte auf 17,8 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Bankvolkswirte hatten einen stärkeren Rückgang auf 16,0 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten sind im Februar gesunken. (Wirtschaft, 20.02.2018 - 12:08) weiterlesen...

Bundesbank: Immobilienpreise 2017 etwas langsamer gestiegen. "Während sich Wohnraum in städtischen Gebieten mit mehr oder weniger unvermindertem Tempo verteuerte, ermäßigte sich der Preisanstieg in Deutschland insgesamt etwas", schreiben die Experten in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Preisübertreibungen sieht die Notenbank vor allem in Städten. Besonders hart traf es Immobilienkäufer in großen Metropolen. FRANKFURT - Der rasante Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland hat sich der Bundesbank zufolge im vergangenen Jahr insgesamt etwas abgeschwächt. (Wirtschaft, 19.02.2018 - 12:08) weiterlesen...

Japans Exportwirtschaft mit starkem Jahresauftakt. Im Januar seien die gesamten Ausfuhren im Jahresvergleich um 12,2 Prozent auf 6,1 Billionen Yen (46 Mrd Euro) gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Der Anstieg fiel überraschend stark aus. Bankvolkswirte hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 9,4 Prozent erwartet. TOKIO - Japans Exportwirtschaft ist dank guter Geschäfte mit dem Nachbarland China stark in das laufende Jahr gestartet. (Wirtschaft, 19.02.2018 - 10:10) weiterlesen...

WDH: Japans Exporte ziehen weiter stark an. (Im letzten Absatz wurde ein Wort eingefügt.) WDH: Japans Exporte ziehen weiter stark an (Wirtschaft, 19.02.2018 - 07:24) weiterlesen...

Japans Exporte ziehen weiter stark an. Im Januar seien die Ausfuhren um 12,2 Prozent auf 6,1 Billionen Yen (46 Mrd Euro) gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Der Anstieg fiel damit höher aus als von Volkswirten erwartet. Hauptwachstumstreiber war ein starker Anstieg der Ausfuhren nach China. TOKIO - Der japanische Exportmotor läuft vor allem dank einer hohen Nachfrage aus China weiter rund. (Wirtschaft, 19.02.2018 - 06:52) weiterlesen...