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Regierungen, Medizintechnik

BERLIN - Trotz weiter fortschreitender Impfungen bleibt die Corona-Lage aus Sicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kritisch.

14.01.2021 - 15:18:28

Spahn: Sind noch in der schwersten Phase der Pandemie. Es gibt inzwischen 840 000 Geimpfte in Deutschland, wie der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin sagte. "Das erste Prozent der Bevölkerung ist geimpft." Damit sei der Weg heraus aus der Pandemie begonnen. "Gleichzeitig sind wir noch in der schwersten Phase der Pandemie." Die Zahl der Infektionen und Toten sei sehr betrüblich. "Jeder zweite Todesfall ist jemand über 80 Jahre." In dieser Gruppe werde wegen des starken Risikos auch zuerst mit Impfungen begonnen.

Etwa 40 Prozent der Pflegeheimbewohner seien Stand heute erst geimpft, sagte Spahn. Vorgesehen ist jeweils eine zweite Impfung. Bei der Virus-Eindämmung gehe es in Pflegeeinrichtungen um eine schwierige Balance, absolute Isolation zu vermeiden und Schutz zu geben. Dabei ließen sich Risiken etwa durch Besucher und Beschäftigte bestmöglich reduzieren, aber eben nicht auf Null bringen. Der Bund übernehme bereits seit Frühjahr Kosten für Schutzausstattung und seit Herbst für Schnelltests samt Personalaufwand. Über weitere Unterstützung mit Personal werde unter anderem mit der Bundeswehr gesprochen.

Mit Blick auf neue, wohl ansteckendere Virus-Varianten etwa in Großbritannien äußerte sich Spahn besorgt. Mit Reisebeschränkungen und weiteren Testpflichten solle ein Eintrag nach Deutschland reduziert und verlangsamt werden. Der Minister verwies zudem auf eine geplante Verordnung, um zu mehr Gen-Analysen zur Bestimmung des Virustyps (Sequenzierungen) zu kommen. Dies machten Labore auch in Deutschland schon durchaus nennenswert, wenn auch nicht so viel wie in Großbritannien oder Dänemark. Festgelegt werden soll nun eine Meldepflicht an das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI), um Daten zentral zusammenzuführen und auszuwerten.

@ dpa.de

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