Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Trotz großer Belastungen für die Staatskasse durch die Corona-Krise sollen Familien und Steuerzahler im kommenden Jahr mehr Geld bekommen.

10.09.2020 - 17:15:04

Bundestag debattiert über mehr Kindergeld und weniger Steuern. Am Donnerstag hat der Bundestag zum ersten Mal über das sogenannte Familienentlastungsgesetz beraten. Es sieht eine Erhöhung des Kindergeldes vor und höhere Freibeträge, was zu einer steuerlichen Entlastung führt.

Man gebe erhebliche Steuereinnahmen an die Bürger zurück, trotz der Corona-Situation, sagte die CDU-Politikerin Antje Tillmann in der Debatte. Die Opposition kritisierte die Entlastungen als zu gering. Die Kindergelderhöhung sei ein Tropfen auf den heißen Stein, sagte die Linken-Abgeordnete Katrin Werner.

Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag zum Beginn ihrer Regierungszeit eine Erhöhung es Kindergeldes von insgesamt 25 Euro vereinbart. Die erste Anhebung um 10 Euro gab es im Juli 2019, zum 1. Januar 2021 kommen nun noch einmal 15 Euro hinzu. Für das dritte Kind steigt das Kindergeld damit auf 225 und für das vierte und jede weitere Kind auf 250 Euro.

Parallel dazu werden dem Gesetzentwurf zufolge Familien mit höheren Einkommen, die nicht vom Kindergeld profitieren, steuerlich entlastet. Der sogenannte Kinderfreibetrag steigt um mehr als 500 Euro auf insgesamt 8388 Euro. Dieser Teil des Einkommens wird nicht besteuert. Steigen soll außerdem der Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer von 9408 Euro auf 9696 Euro, wovon wiederum alle Einkommen profitieren. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen Teil des Einkommens, auf den keine Steuern fällig werden.

Der Bund der Steuerzahler hatte die Pläne gelobt. Diese wirkten sich Anfang 2021 positiv auf das Portemonnaie der Bürger aus. Ein kinderloser Single mit 40 000 Euro Jahreseinkommen käme laut Steuerzahlerbund auf eine Steuerersparnis von rund 100 Euro im Jahr. Eine Familie mit einem Alleinverdiener mit 60 000 Euro und zwei Kindern hätte aufs Jahr gerechnet 360 Euro mehr Kindergeld und eine Steuerersparnis von 156 Euro.

Nach den Beratungen im Bundestag müssen die Änderungen noch durch den Bundesrat.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Scholz rechnet bis 2024 nicht mit Schwarzer Null. Er wolle in den Jahren 2022 bis 2024 die Kredite aufnehmen, die die Schuldenbremse erlaube, sagte der Vizekanzler am Mittwoch in Berlin. Die Schuldenbremse im Grundgesetz ermöglicht eine geringe Neuverschuldung. BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) rechnet auch in den kommenden Jahren nicht mit einer Rückkehr zur Schwarzen Null, also einem Bundeshaushalt komplett ohne neue Schulden. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 14:18) weiterlesen...

Urteil: Deutsche Bank haftet nicht für Cum-Ex der M.M.Warburg. Das hat das Landgericht Frankfurt am Mittwoch in einem noch nicht rechtkräftigen Urteil (Az.: 2-18 O 386/18) entschieden. "Die Privatbank Warburg ist originäre Steuerschuldnerin und hat die Steuern daher auch im Verhältnis zur Deutschen Bank primär zu tragen", entschied die 18. Zivilkammer in dem Streit um 167 Millionen Euro Steuerschulden aus Geschäften in den Jahren 2007 bis 2011. FRANKFURT/HAMBURG - Die Deutsche Bank muss laut einem Urteil nicht für Steuerschulden aus Cum-Ex-Geschäften der Hamburger Privatbank M.M.Warburg mithaften. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 13:02) weiterlesen...

WDH/Urteil: Deutsche Bank haftet nicht für Cum-Ex der M.M.Warburg (Im 2. Satz wurde ein Tippfehler beseitigt.) (Wirtschaft, 23.09.2020 - 11:31) weiterlesen...

Kabinett beschließt Reform für schnelleren Ökostrom-Ausbau. Das Bundeskabinett stimmte am Mittwoch in Berlin einem Entwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu. Dieser sieht unter anderem vor, die Ausbau-Ziele für die kommenden Jahre zu erhöhen. Kommunen und Bürger sollen stärker von Windrädern in ihrer Nachbarschaft profitieren, um die Akzeptanz für die Anlagen zu steigern. In einer Protokollerklärung machte Umweltministerin Svenja Schulze deutlich, dass sie weitere Schritte will. BERLIN - Höhere Ziele und neue Regeln für den Ausbau von Windparks und Solaranlagen in Deutschland sollen den Klimaschutz schneller voranbringen. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 11:06) weiterlesen...

Kabinett segnet Haushaltsentwurf für 2021 ab. Im Kampf gegen die Corona-Krise plant Finanzminister Olaf Scholz (SPD) darin erneut mit erheblichen Schulden - rund 96 Milliarden Euro sollen aufgenommen werden. Auch im kommenden Jahr soll deshalb die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt werden. BERLIN - Das Bundeskabinett hat den Entwurf für den Bundeshaushalt 2021 beschlossen. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 11:02) weiterlesen...

Deutschland: Im vergangenen Jahr erhielten weniger Haushalte Wohngeld. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete, bezogen Ende 2019 rund 504 400 Haushalte Wohngeld - das waren 1,2 Prozent aller privaten Haushalte. Am Jahresende 2018 hatten noch rund 548 000 Haushalte Wohngeld bezogen, was einem Anteil von 1,3 Prozent aller Privathaushalte entsprach. Damit sei die Zahl der Wohngeld beziehenden Haushalte im Vergleich zu 2018 um acht Prozent gesunken. WIESBADEN - Die Zahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, ist in Deutschland im vergangenen Jahr zurückgegangen. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 08:57) weiterlesen...