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Friedrich-Naumann-Stiftung f?r die Freiheit

Berlin - Startup-Verband und Friedrich-Naumann-Stiftung f?r die Freiheit legen neue Studie zur Rolle von Gr?nderinnen und Gr?ndern mit Migrationshintergrund f?r das deutsche Startup-?kosystem vor.

27.04.2021 - 12:42:38

Aktueller Report zeigt: Migrant Founders bringen Mut und Innovation ins deutsche Startup-?kosystem - hohe H?rden bei Vernetzung und Finanzierung

Berlin - Startup-Verband und Friedrich-Naumann-Stiftung f?r die Freiheit legen neue Studie zur Rolle von Gr?nderinnen und Gr?ndern mit Migrationshintergrund f?r das deutsche Startup-?kosystem vor.

In den letzten Jahren wurden mit Unternehmen wie BioNTech, Auto1, Delivery Hero, ResearchGate, Gorillas, Omio, GetYourGuide oder Qunomedical zahlreiche erfolgreiche Startups von Gr?nderinnen und Gr?ndern mit Migrationshintergrund aufgebaut.

Der neue Migrant Founders Monitor 2021 quantifiziert und beleuchtet dieses Thema erstmals im Detail: Er macht deutlich, dass Migrant Founders neben ihrer hohen Qualifikation h?ufig das entscheidende unternehmerische Mindset mitbringen, gro? denken und bereit sind, Risiken einzugehen. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass gerade in den Bereichen Finanzierung, Vernetzung und Kooperation f?r diese Gruppe noch Hindernisse bestehen. Sprachliche, b?rokratische und administrative H?rden m?ssen daher weiter abgebaut werden - das gilt insbesondere mit Blick auf staatliche F?rderprogramme und im Austausch mit relevanten Beh?rden.

Die zentralen Ergebnisse des Migrant Founders Monitors 2021:

? Zentrale Bedeutung : Mit einem Anteil von gut 20 Prozent nehmen Gr?nderinnen und Gr?nder mit Migrationshintergrund eine wichtige Rolle im deutschen Startup-?kosystem ein und sind eine treibende Kraft wirtschaftlicher Innovation in Deutschland.

? Aktuelle Dynamik : Die Startups der Migrant Founders befinden sich h?ufiger in fr?heren Entwicklungsphasen - das gilt vor allem f?r Migrantinnen und Migranten der ersten Generation. Dies deutet auf die vorhandene und steigende internationale Anziehungskraft deutscher Startup-Hotspots wie Berlin hin.

? Hohe Expertise : 91 Prozent der Gr?nderinnen und Gr?nder mit eigener Migrationserfahrung - gegen?ber 84 Prozent im gesamten ?kosystem - haben einen akademischen Abschluss. Zudem bringen sie besonders h?ufig einen MINT-Hintergrund mit.

? Starkes Mindset : Migrant Founders der ersten Generation zeichnen sich durch ein ausgepr?gtes Startup-Mindset aus. Sie haben eine h?here Risikobereitschaft und 68 Prozent streben einen Exit an - dagegen nur 59 Prozent im DSM-Schnitt. Diese Impulse sind entscheidend, wenn es darum geht, zunehmend gr??ere Unternehmen aus dem Startup-Sektor zu entwickeln.

? Herausforderung Wachstum : In den Bereichen Finanzierung und Kooperationen haben Gr?nderinnen und Gr?nder mit Migrationshintergrund aktuell noch Schwierigkeiten. Migrant Founders erster Generation erhielten im Mittel 1,1 Mio. EUR externes Kapital - gegen?ber 2,6 Mio. EUR im DSM-Schnitt. Hier zeigen sich strukturelle und kulturelle Barrieren innerhalb wie au?erhalb der Startup-Szene.

Dr. Sophie Chung , CEO und Gr?nderin Qunomedical sowie Vorstandsmitglied des Startup- Verbands: "Diversit?t ist keine Option, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit, f?r die wir uns nicht erst bei den Gr?nderinnen und Gr?ndern einsetzen sollten. Die F?rderung von unternehmerischen Talenten sollte schon in der Kindheit beginnen: Wenn wir es schaffen, die gedanklichen und tats?chlichen H?rden in jungen Jahren abzubauen, dann heben wir die enormen, bislang brachliegenden Potenziale."

Prof. Dr. Karl-Heinz Paqu? , Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung f?r die Freiheit: "Es ist ermutigend zu sehen, dass Migrant Founders wichtige Impulse zum deutschen Startup-?kosystem beisteuern. Damit sie k?nftig noch erfolgreicher arbeiten k?nnen, sollten sie bei der Vernetzung - z.B. mit Wissenschaftseinrichtungen - mehr Unterst?tzung erhalten. Hier ist eine klare L?cke erkennbar. Auch ein Abbau von b?rokratischen H?rden kann helfen, zumal es bei Gr?nder*innen der ersten Generation nicht selten sprachliche Barrieren gibt."

Gonca T?rkeli-Dehnert , Gesch?ftsf?hrerin der Deutschlandstiftung Integration: "Existenzgr?ndungen von Migrant*innen waren in der Vergangenheit oft Notgr?ndungen, weil sie schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hatten und immer noch haben. Heute sind Existenzgr?ndungen aber in der Regel Chancengr?ndungen, ?berwiegend von Menschen mit einem akademischen Abschluss! Damit sie ihre Ideen und Innovationskraft in Deutschland besser einbringen k?nnen, unterst?tzen wir sie zusammen mit Gr?nder*innen, Manager*innen und Investor*innen mit Migrationsbiografie im Rahmen des Mentoringprogramms 2hearts."

Der Migrant Founders Monitor 2021 kann hier (https://shop.freiheit.org/#!/Publikation/1051) heruntergeladen werden.

?ber den Migrant Founders Monitor

Der Migrant Founders Monitor 2021 beleuchtet erstmals den Zusammenhang zwischen Migration und Startup-Gr?ndungen in Deutschland. Zentrale Datenbasis ist der Deutsche Startup Monitor (DSM) - mit 1.946 Teilnehmenden die umfassendste Befragung im Feld. Der Migrationshintergrund wurde im DSM der Definition des Statistischen Bundesamtes folgend erfasst. Insgesamt konnten damit Daten von 354 Gr?nderinnen und Gr?ndern mit Migrationshintergrund ber?cksichtig werden.

?ber den Startup-Verband

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. wurde im September 2012 in Berlin gegr?ndet. Der Verein ist Repr?sentant und Stimme der Startups in Deutschland und vertritt ihre Interessen, Standpunkte und Belange gegen?ber Gesetzgebung, Verwaltung und?ffentlichkeit. Er wirbt f?r innovatives Unternehmertum und tr?gt die Startup- Mentalit?t indie Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland. Weitere Informationen zum Startup-Verband finden sich unter http://www.deutschestartups.org/ . Gemeinsam mit Bitkom hat der Startup-Verband im M?rz 2020 die Initiative #startupdiversity gestartet. Damit setzen sich die Initiatoren f?r mehr Diversit?t im Startup-?kosystem ein.

?ber die Friedrich-Naumann-Stiftung f?r die Freiheit

Anliegen und Verpflichtung zugleich: Seit 2007 ist der Zusatz "f?r die Freiheit" Bestandteilunseres Namens: In mehr als 60 L?ndern setzen wir uns als Friedrich-Naumann-Stiftung f?r die Freiheit f?r Menschenrechte und Demokratie ein, indem wir Politikdialog undPolitikberatung unterst?tzen. Wir bieten liberale Angebote zur Politischen Bildung underm?glichen damit dem Einzelnen, sich aktiv und informiert ins politische Gescheheneinzumischen.

Pressekontakt:

Anders Mertzlufft Pressesprecher & Leiter der Kommunikation

Friedrich-Naumann-Stiftung f?r die Freiheit Fachbereich Kommunikation Reinhardtstra?e 12 10117 Berlin Phone: +49 30 28 87 78 59 Mobil: +49 176 29451206

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