Indikatoren, Deutschland

BERLIN - Schwule und Lesben gehen am Arbeitsplatz immer offener mit ihrer sexuellen Identität um.

19.07.2017 - 15:25:39

Schwule und Lesben offener am Arbeitsplatz - Diskriminierung bleibt. Knapp ein Drittel (28,9 Prozent) spricht mit allen Kolleginnen und Kollegen offen über dieses Thema. Das geht aus einer am Mittwoch vorgestellten Studie hervor, an der die Antidiskriminierungsstelle des Bundes beteiligt war. Vor zehn Jahren waren es nur 12,7 Prozent. Gleichzeitig spricht immer noch ein Drittel (30,5 Prozent) mit niemandem oder nur mit wenigen Personen über die eigene sexuelle Identität. 2007 waren das noch 51,9 Prozent.

Die Studie "Out im Office?!" zur Arbeitssituation lesbischer, schwuler, bisexueller und transgeschlechtlicher Menschen zeigt auch, dass Diskriminierung, Ausgrenzung und Belästigung weiter beklagt werden. Drei von vier Befragten (76,3 Prozent) berichten davon. "Wir haben noch einen weiten Weg zu gehen", sagte dazu die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders.

Zu den Diskriminierungserfahrungen gehören Ausgrenzungen und sexuelle Belästigung ebenso wie Beeinträchtigungen in der Berufskarriere, also ungewollte Versetzungen, Kündigungen und verhinderte Beförderungen.

Unter schwulen und lesbischen Führungskräften ist die Offenheit ausgeprägter als unter anderen Beschäftigten. Vier von zehn Führungskräften sprechen demnach mit allen Mitarbeitern offen über ihre sexuelle Identität.

Im Gegensatz zur letzten Studie 2007 wurden diesmal auch bisexuelle und transgeschlechtliche Personen befragt. Sie gehen im Schnitt deutlich weniger offen mit ihrer sexuellen Identität um. Fast sieben von zehn transsexuellen Beschäftigten sprechen mit keinen oder nur wenigen Kolleginnen und Kollegen über ihre Identität. Ihre geringere Offenheit entspricht damit der von Schwulen und Lesben vor 20 Jahren.

Viele Beschäftigte könnten heute offenerer mit ihrer sexuellen Orientierung umgehen als noch vor zehn Jahren, stellte Lüders fest. "Unternehmen können und sollten das unterstützen - indem sie Diskriminierung sichtbar ahnden und eine offene Unternehmenskultur fördern".

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

USA: Baubeginne fallen deutlich. Die Zahl der neu begonnenen Bauten fiel deutlich, während die Genehmigungen für Neubauten faktisch stagnierten. Dies geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Donnerstag hervor. WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat sich im Dezember schwach entwickelt. (Wirtschaft, 18.01.2018 - 14:58) weiterlesen...

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend deutlich gefallen. Sie habe um 41 000 auf 220 000 Anträge nachgegeben, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit einem schwächeren Rückgang auf 249 000 Anträge gerechnet. WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend stark gefallen. (Wirtschaft, 18.01.2018 - 14:49) weiterlesen...

Chinas Wirtschaft zieht an - aber Sorgen wegen Trump PEKING - Chinas Wirtschaft hat im abgelaufenen Jahr Stärke gezeigt: Wie das Pekinger Statistikamt am Donnerstag mitteilte, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im Zeitraum von Januar bis Dezember um 6,9 Prozent, womit das Wachstum erstmals seit 2010 wieder anzog. (Wirtschaft, 18.01.2018 - 12:41) weiterlesen...

Chinas Wirtschaft wächst 2017 um 6,9 Prozent. Das berichtete das Pekinger Statistikamt am Donnerstag. Damit hat sich das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft erstmals seit dem Jahr 2010 wieder beschleunigt. Ein Jahr zuvor waren es 6,7 Prozent gewesen. PEKING - Die Wirtschaft Chinas ist im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent gewachsen. (Wirtschaft, 18.01.2018 - 08:27) weiterlesen...

Chinas Wirtschaft wächst stärker. Wie das nationale Statistikamt am Donnerstag mitteilte, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Gesamtjahr 2017 um 6,9 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 6,7 Prozent gewesen. Ministerpräsident Li Keqiang hatte das etwas stärkere Wachstum in der vergangenen Woche bereits angedeutet. PEKING - Die Wirtschaft Chinas ist im vergangenen Jahr etwas stärker gewachsen. (Wirtschaft, 18.01.2018 - 08:13) weiterlesen...

USA: Stimmung am Häusermarkt gesunken - nur knapp unter 18-Jahres-Hoch. Nachdem der NAHB-Hausmarktindex im Dezember noch den höchsten Stand seit 18 Jahren erreicht hatte, fiel das Stimmungsbarometer im Januar um 2 Punkte auf 72 Zähler, wie die National Association of Home Builders (NAHB) am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten diesen Rückgang erwartet. WASHINGTON - Die Stimmung am US-Häusermarkt hat sich zum Jahresbeginn etwas eingetrübt. (Boerse, 17.01.2018 - 16:09) weiterlesen...