Regierungen, Deutschland

BERLIN - Schülerinnen und Schüler sollen sich auch in diesem Corona-Schuljahr keine Sorgen um ihre Abschlüsse machen müssen.

13.01.2022 - 06:05:27

Kultusminister: Keine Prüfungsnachteile wegen Corona. Die Abschlüsse und Abschlussprüfungen 2022 seien denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig und würden gegenseitig anerkannt, erklären die Kultusministerinnen und -minister in einem gemeinsamen Beschluss, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Diese Vereinbarung hatten sie auch in den beiden Vorjahren bereits getroffen.

"Dies schafft Planungssicherheit für alle, die in diesem Jahr Prüfungen ablegen werden und für die Lehrkräfte, die auf die Prüfungen vorbereiten", sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und schleswig-holsteinische Bildungsministerin, Karin Prien (CDU). "Wir gehen davon aus, dass die Abiturprüfungen sowie die Abschlussprüfungen der beruflichen Schulen auch im Jahr 2022 unter Beachtung der dann möglicherweise geltenden Hygieneregelungen wie geplant stattfinden werden." In Rheinland-Pfalz haben die Abiturprüfungen bereits begonnen.

Auch in diesem Jahr können die Länder laut KMK-Beschluss wieder verschiedene Maßnahmen ergreifen, um Schülern angesichts der anhaltenden Ausnahmesituation entgegenzukommen: Das können nach hinten geschobene Prüfungstermine sein oder weniger Klassenarbeiten und Klausuren, um Lernzeit zu gewinnen. Auch die Dauer von Prüfungen kann verlängert werden, damit Schülerinnen und Schüler mehr Zeit zum Lösen der Aufgaben haben. Prien hatte für ihr Bundesland Schleswig-Holstein beispielsweise angekündigt, dass beim Mittleren Abschluss eine von drei schriftlichen Prüfungen abgewählt und stattdessen eine mündliche Prüfung absolviert werden kann.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Auswärtiges Amt arbeitet an Krisenplänen für Deutsche in der Ukraine. "Wir haben das in den letzten Wochen immer wieder evaluiert, auch mit unseren europäischen Partnern evaluiert, wie wir schnellstmöglich agieren könnten", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. BRÜSSEL - Das Auswärtige Amt arbeitet an Krisenplänen für Botschaftsmitarbeiter und andere deutsche Staatsangehörige in der Ukraine, sieht derzeit aber keinen Anlass für umfangreiche Rückholaktionen. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 10:43) weiterlesen...

Bundesregierung stoppt Förderung für energieeffiziente Gebäude. Wie das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium am Montag mitteilte, werden Anträge von der staatlichen Förderbank KfW nicht mehr bewilligt. BERLIN - Angesichts einer Antragsflut und einer "Fehlsteuerung" hat die neue Bundesregierung die Förderung für energieeffiziente Gebäude vorläufig gestoppt und plant eine grundlegende Reform. (Boerse, 24.01.2022 - 10:42) weiterlesen...

Entscheider erwarten Digitalisierungsschub nach Regierungswechsel BERLIN - Die Mehrheit der Spitzenkräfte aus Politik und Wirtschaft rechnet als Folge des Regierungswechsels mit Fortschritten bei der Digitalisierung - die Bevölkerung insgesamt ist deutlich skeptischer, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage ergab. (Boerse, 24.01.2022 - 10:37) weiterlesen...

Neue Kehrtwende von Boris Johnson nach Diskriminierungsvorwürfen. Am Montagmorgen ordnete er eine offizielle Untersuchung der Vorwürfe von Ex-Staatssekretärin Nusrat Ghani an, die angibt, ihren Posten vor zwei Jahren aufgrund ihres muslimischen Glaubens verloren zu haben. Zuvor hatte Downing Street auf die offiziellen Beschwerdeprozesse der Partei verwiesen und es abgelehnt, weiter in den Fall verwickelt zu werden. Allerdings hatten sich die Regierungsminister Nadhim Zahawi und Sajid Javid am Sonntag beide für eine offizielle Untersuchung ausgesprochen. LONDON - Nach Vorwürfen der Diskriminierung gegen seine Regierung hat der massiv unter Druck stehende britische Premier Boris Johnson eine weitere Kehrtwende vollzogen. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 10:14) weiterlesen...

Expertengruppe kritisiert EU-Pläne für 'grüne' Atomkraft und Gas. Das geht aus einer Stellungnahme der sogenannten Plattform für nachhaltige Finanzen zu einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. "Die Kommission muss der Wissenschaft zuhören und ihren Vorschlag fallenlassen", sagte Sebastien Godinot vom WWF. BRÜSSEL - Eine Gruppe ausgewählter Klimaexperten und Unternehmen hat die EU-Pläne scharf kritisiert, Gas und Atomkraft als klimafreundlich einzustufen. (Boerse, 24.01.2022 - 10:08) weiterlesen...

Daten zum Leben in Deutschland - Mikrozensus mit Schwerpunkt Wohnen. Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Befragung aus, wie die Behörde am Montag mitteilte. Nur in Ausnahmefällen gibt es persönliche Interviews vor Ort. Größtenteils findet die Befragung per Telefon, online oder mit Papierfragebogen statt. WIESBADEN - Wie leben die Menschen in Deutschland? Informationen dazu liefert der Mikrozensus 2022 des Statistischen Bundesamtes, der nun begonnen hat. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 09:39) weiterlesen...