Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - RKI-Präsident Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) haben den geplanten Stopp von Präsenzunterricht ab einer Corona-Inzidenz von 200 als unzureichend kritisiert.

15.04.2021 - 10:49:34

Wieler und Spahn kritisieren Schul-Notbremse als unzureichend. "Aus meiner Sicht ist die 200er-Grenze zu hoch", sagte Wieler am Donnerstag in Berlin. Je höher man die Schwelle setze, desto mehr Kinder werde man wegen Infektionen aus den Klassen nehmen und desto mehr ganze Klassen werde man zuhause lassen müssen.

Bund und Länder wollen mit der geplanten Bundes-Notbremse in den Schulen ab 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen vorschreiben, dass bei Präsenzunterricht zwei Corona-Tests pro Woche gemacht werden. Ab 200 soll auf Homeschooling umgestellt werden. Bereits die Bildungsgewerkschaften hatten das als zu riskant kritisiert. Wieler sagte, Kinder könnten ebenso leicht angesteckt werden wie Erwachsene. Sie könnten dann auch Erwachsene anstecken. Glücklicherweise würden sie selbst seltener krank.

In einigen Ländern gibt es bereits geltende Regeln, wonach Schulen ab einer Inzidenz von 100 zu Distanzunterricht wechseln. Gar keine Inzidenzgrenze gibt es derzeit in Sachsen.

Generell gelte, dass ein negatives Testergebnis nicht als Freifahrtschein genommen werden könne, sagte Spahn. Wieler zitierte Studien, nach denen die britische Variante um 30 bis 70 Prozent ansteckender sei. "Die Übertragung ist so rasch und intensiv", man bekomme das Virus nicht weggetestet. Bei Inzidenzen von 100 oder 200 würden dann einfach viele Menschen positiv getestet werden. "Wir müssen die Inzidenzen runterbringen."

Spahn rief die Ministerpräsidenten auf, nicht bis zum Inkrafttreten der Bundes-Notbremse zu warten, bis sie für ihre Länder strenge Maßnahmen ergreifen. "Ich habe im Moment den Eindruck, viele warten auf das Gesetz." Er sagte: "Bitte nicht alle jetzt auf dieses Gesetz warten." Das alleine werde die Probleme nicht lösen, zumal es voraussichtlich erst Ende der kommenden Woche in Kraft treten werde.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutschland stellt zwei Milliarden Euro für Quantencomputer bereit. 1,1 Milliarden Euro vergibt das Bundesforschungsministerium, 878 Millionen Euro stammen aus dem Etat des Bundeswirtschaftsministeriums. Ziel sei es, innerhalb der nächsten fünf Jahre in Deutschland einen konkurrenzfähigen Quantencomputer zu bauen und ein dazugehöriges Ökosystem mit potenziellen Anwendern zu schaffen, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Dienstag in Berlin. BERLIN - Im internationalen Wettlauf um die Technik der Zukunft hat die Bundesregierung insgesamt zwei Milliarden Euro für die Entwicklung von Quantencomputern freigegeben. (Boerse, 11.05.2021 - 09:43) weiterlesen...

Spahn: Impfung für Jugendliche bis Ende der Sommerferien möglich. Das hänge aber in erster Linie von der Zulassung der Impfstoffe für Jugendlichen ab, sagte Spahn am Dienstag im Deutschlandfunk. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es für möglich, dass bis zum Ende der Sommerferien den 12- bis 18-Jährigen in Deutschland ein Impfangebot gemacht wird. (Wirtschaft, 11.05.2021 - 09:24) weiterlesen...

Frankreich bringt neues EU-Investitionsprogramm ins Gespräch. Über dieses Thema rede er bereits mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), sagte Le Maire am Montagabend in Brüssel. BRÜSSEL - Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hat zusätzlich zum beschlossenen Corona-Aufbauprogramm für den Herbst einen großen europäischen Investitionsplan ins Gespräch gebracht. (Wirtschaft, 11.05.2021 - 08:43) weiterlesen...

Flixtrain startet nach sechs Monaten Stillstand mit vergrößertem Netz. Dabei nimmt das Unternehmen weitere Fernstrecken in sein Netz auf und steuert ab Juni auch München an, wie am Dienstag angekündigt wurde. "Wir wollen ein deutschlandweites alternatives Angebot aufbauen, alle Ballungsräume sind nun angeschlossen", sagte Flixmobility-Chef André Schwämmlein. Verglichen mit der bundeseigenen Deutschen Bahn ist das Angebot aber noch klein: Mit neun grünen Zügen tritt Flixtrain allein gegen mehr als 300 ICE an. BERLIN - Der Bahn-Konkurrent Flixtrain will von nächster Woche an wieder fahren. (Boerse, 11.05.2021 - 06:45) weiterlesen...

Chinas Bevölkerung wächst leicht auf 1,41 Mrd - und schrumpft jetzt?. In den vergangenen zehn Jahren ist die Bevölkerung nach amtlichen Angaben nur noch um jährlich 0,53 Prozent auf 1,41178 Milliarden Menschen gewachsen und droht jetzt zu schrumpfen. Wie die jüngste Volkszählung ergab, schreitet damit die Überalterung des Milliardenvolkes unaufhaltsam voran: Die Zahl der Chinesen über 60 Jahre sei seit 2010 um 5,44 Prozent auf 264 Millionen gestiegen, berichtete Pekings Statistikamt am Dienstag. PEKING - China kämpft mit einem massiven Geburtenrückgang und einer rapide alternden Bevölkerung. (Wirtschaft, 11.05.2021 - 06:33) weiterlesen...

Betrugsversuche für vorzeitige Impfungen - Ruf nach Strafen. "Zwar werden Tausende erwischt, aber es fehlt an Sanktionen", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Angesichts zunehmender Versuche von Impfwilligen, sich ungerechtfertigt und teils mit falschen Angaben eine vorzeitige Impfung zu verschaffen, wird der Ruf nach Strafen laut. (Wirtschaft, 11.05.2021 - 05:59) weiterlesen...