Regierungen, Deutschland

BERLIN - Omid Nouripour, Bewerber für den Parteivorsitz der Grünen, hat sich offen für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus gezeigt.

03.01.2022 - 06:01:26

Grünen-Politiker Nouripour offen für allgemeine Corona-Impfpflicht. "Vor zwei Monaten wäre ich noch gegen eine Impfpflicht gewesen, weil ich dachte, das würde zu einer Radikalisierung führen. Das sehe ich inzwischen anders", sagte Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).

Voraussetzung für eine Impfpflicht sei, dass es genügend Angebote gebe und verfassungsrechtlich nichts dagegen spreche. Mehr als 80 Prozent der Bürger seien bereit, sich impfen zu lassen. Eine Kerngruppe von "Querdenkern" radikalisiere sich zwar zunehmend, sei aber nicht besonders groß. "Das ist keine Spaltung der Gesellschaft", sagte Nouripour. "Man muss reden und versuchen, an die Leute ranzukommen, die bereit sind, sich überzeugen zu lassen. Viele haben Fragen. Die lassen sich beantworten, aber das muss man halt auch machen."

Der Ethikrat hatte sich vor Weihnachten dafür ausgesprochen, die schon für Beschäftigte in Kliniken oder Pflegeheimen beschlossene Impfpflicht auf "wesentliche Teile der Bevölkerung" auszuweiten. Der Bundestag will im Januar darüber beraten, wie ein solche allgemeine Impfpflicht ausgestaltet werden könnte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Russland fordert Ukraine zum Dialog mit Separatisten auf. Der Moskauer Unterhändler Dmitri Kosak sagte am Mittwoch in Paris nach mehr als achtstündigen Krisengesprächen, dass Kiew nun zwei Wochen Zeit habe, eine Position zu erarbeiten. Kosak, der Beauftragte des russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Ukraine-Konflikt, beklagte, dass die Regierung auf humanitäre Anfragen und anderen Kontaktversuche aus der Ostukraine ablehnend oder gar nicht reagiere. PARIS - Bei den Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts hat Russland die Regierung in Kiew zum Dialog mit den Kräften im Krisengebiet Donbass aufgerufen. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 23:42) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: Nato und USA antworten Russland auf Sicherheits-Forderungen (mit Normandie-Gesprächen) (Wirtschaft, 26.01.2022 - 22:24) weiterlesen...

Lauterbach will verkürzten Genesenenstatus europaweit umsetzen. "Wir werden in Kürze erneut versuchen, die drei Monate auch auf europäischer Ebene umzusetzen", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend im ZDF-"heute journal". "Nach drei Monaten kann sich derjenige, der schon mit der Delta-Variante infiziert war, erneut mit der Omikron-Variante infizieren. Somit sind die drei Monate wissenschaftlich richtig", betonte Lauterbach. BERLIN - Im Streit um die Verkürzung des Genesenenstatus nach Corona-Infektionen in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Drei-Monats-Frist verteidigt und will sich um Umsetzung auch auf europäischer Ebene bemühen. (Boerse, 26.01.2022 - 22:15) weiterlesen...

WDH 2: Dänemark hebt Anfang Februar fast alle Corona-Beschränkungen auf (Tippfehler im letzten Satz berichtigt: Institut) (Wirtschaft, 26.01.2022 - 21:46) weiterlesen...

WDH 2/ROUNDUP: Dänemark hebt Anfang Februar fast alle Corona-Beschränkungen auf (Tippfehler im letzten Satz berichtigt: Institut) (Wirtschaft, 26.01.2022 - 21:46) weiterlesen...

WDH: Dänemark hebt Anfang Februar fast alle Corona-Beschränkungen auf (Tippfehler bei der Schreibweise Frederiksen berichtigt) (Boerse, 26.01.2022 - 20:45) weiterlesen...