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Vermischtes, Deutsche Gesellschaft f?r Handchirurgie

Berlin - Nervenkompressionen wie das Karpaltunnel- und das Kubitaltunnelsyndrom sind h?ufige Ursachen f?r Beschwerden an den H?nden.

16.02.2021 - 12:08:00

Tag der Hand 2021 - Nervenkompressionen an der Hand fr?hzeitig erkennen und behandeln. Die sogenannten Kompressionssyndrome mit den charakteristischen Empfindungsst?rungen in den Fingern k?nnen die Funktionsf?higkeit der Hand stark beeintr?chtigen.

Berlin - Nervenkompressionen wie das Karpaltunnel- und das Kubitaltunnelsyndrom sind h?ufige Ursachen f?r Beschwerden an den H?nden. Die sogenannten Kompressionssyndrome mit den charakteristischen Empfindungsst?rungen in den Fingern k?nnen die Funktionsf?higkeit der Hand stark beeintr?chtigen. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung wird jedoch h?ufig eine vollst?ndige Beschwerdefreiheit erreicht. Zum "Tag der Hand", der auf Initiative der Deutschen Gesellschaft f?r Handchirurgie e.V. (DGH) immer am 1. M?rz stattfindet, kl?ren Handchirurginnen und Handchirurgen deutschlandweit ?ber Handprobleme auf: Schwerpunktthema 2021 sind Nervenkompressionen. Dieses Jahr finden alle Infoveranstaltungen f?r Patienten digital unter #TagderHand statt.

Mittelnerv (Nervus medianus), Ellennerv (Nervus ulnaris) und Speichennerv (Nervus radialis) sind die zentralen Nerven zur Versorgung der Hand. Sie verlaufen durch verschiedene Engstellen im Bereich des Unterarms und des Handgelenks. Werden sie dort zus?tzlich eingeengt oder gar eingeklemmt, entstehen Kompressionssyndrome. Zu den Ursachen z?hlen starke mechanische Belastungen oder vorangegangene Verletzungen sowie rheumatische Erkrankungen, kn?cherne Ausw?chse infolge von Unf?llen oder Entz?ndungen des Sehnengleitgewebes. Die Kompressionssyndrome ?u?ern sich durch unterschiedliche Beschwerden: Fr?he Warnzeichen sind Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheit in einzelnen Fingern oder der Mittelhand sowie Schmerzen; im Verlauf kann eine mangelnde Versorgung der Muskeln zu nachlassender Kraft und Beweglichkeit f?hren. Im Sp?tstadium kann ein betroffener Nerv komplett ausfallen, es kann zu Muskelschwund oder L?hmungserscheinungen kommen.

Doch Nervenkompressionssyndrome sind gut therapierbar. Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung ist eine eingehende Anamnese, am besten durch einen erfahrenen Handchirurgen. Meist k?nnen konservative Methoden die Beschwerden lindern. So f?hren bei fr?her Diagnose des Karpaltunnelsyndroms schon die Ruhigstellung der Hand oder eine medikament?se Behandlung bei 35 bis 40 Prozent der Betroffenen zum Erfolg. Patientinnen und Patienten mit schweren motorischen und sensitiven Ausfallerscheinungen kann eine Operation helfen. "Ein chirurgischer Eingriff wird z.B. notwendig, wenn sich dauerhafte Sch?den der Handfunktion abzeichnen", erl?utert Dr. Eva-Maria Baur, Handchirurgin und Pr?sidentin der DGH. "Mittels einer minimal-invasiven oder offenen Operation kann dabei die Engstelle erweitert und der Nerv verlagert werden, um Entlastung zu schaffen." In Deutschland werden j?hrlich etwa 200.000 Operationen des Karpaltunnelsyndroms durchgef?hrt - in ca. 90 Prozent aller F?lle sind die Betroffenen anschlie?end beschwerdefrei.

Weitere Informationen zum Thema Handverletzungen und Handerkrankungen:

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#TagderHand #DeineHandverdientExperten

Pressekontakt:

Deutsche Gesellschaft f?r Handchirurgie e.V. Stra?e des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin Tel. 030 / 340603666, mailto:sekretariat@dg-h.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/128215/4839461 Deutsche Gesellschaft f?r Handchirurgie

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