Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Nach monatelangen Spekulationen soll es am Freitag soweit sein: Der Chef des neuen Hauptstadtflughafens BER, Engelbert Lütke Daldrup, will dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft mitteilen, an welchem Tag dort nach jahrelangen Verzögerungen die ersten Flugzeuge abheben sollen.

29.11.2019 - 12:59:41

Flughafen-Chef will neuen Eröffnungstermin für BER verkünden. Dass es ein Tag im Oktober 2020 sein soll, ist schon länger bekannt.

STUTTGART - Das Sparprogramm beim Autobauer Daimler wird in den kommenden drei Jahren weltweit Tausende Arbeitsplätze kosten. Gestrichen werden mindestens 10 000 Stellen. Es gehe um eine niedrige fünfstellige Zahl, sagte Personalvorstand Wilfried Porth am Freitag.

Vor allem will Daimler freiwerdende Stellen nicht nachbesetzen, dazu sollen die Altersteilzeit ausgeweitet und Mitarbeitern in der Verwaltung in Deutschland Abfindungen angeboten werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind an den deutschen Standorten bis Ende 2029 ausgeschlossen - dabei bleibt es.

Vorstandschef Ola Källenius hatte Mitte des Monats schon angekündigt, konzernweit rund 1,4 Milliarden Euro Personalkosten einsparen und jede zehnte Management-Stelle streichen zu wollen, aber keine Details genannt. Die Daimler-Aktie lag nach dem Mittag von den Nachrichten weitgehend unbewegt 0,75 Prozent im Minus.

"Mit den jetzt gemeinsam mit dem Betriebsrat beschlossenen Eckpunkten zur Verschlankung des Unternehmens können wir dieses Ziel bis Ende 2022 erreichen", betonte Personalvorstand Wilfried Porth in der Mitteilung. "Wir werden die Maßnahmen so sozialverträglich wie möglich gestalten." Wie genau die Eckpunkte umgesetzt werden sollen, werde in den kommenden Wochen ausgearbeitet.

Daimler kündigte auch an, auslaufende Verträge von Zeitarbeitern in der Verwaltung nur noch sehr restriktiv zu verlängern. Ähnlich sparsam will der Konzern künftig mit 40-Stunden-Verträgen umgehen und damit Kosten sparen. Zudem will der Autobauer die Beschäftigten mit Anreizen dazu bringen, ihre Arbeitszeit selbst zu reduzieren.

Das Vorhaben, mögliche Tarifsteigerungen in der Metall- und Elektroindustrie im kommenden Jahr nicht bei Daimler zu übernehmen, ist dagegen laut Betriebsrat vom Tisch. "Den Beschäftigten darf nicht in die Tasche gegriffen werden", betonte der stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende Ergun Lümali. "Wir wollen keine reine Debatte über Köpfe führen - der Fokus der Personalkostenreduzierung muss auf der Verbesserung von Prozessen und Abläufen liegen." Der Abbau von Kapazitäten dürfe nicht zu einer Leistungsverdichtung führen.

Daimler hat mit einer Fülle von Problemen zu kämpfen, die dem Autobauer 2018 - noch zu Zeiten von Dieter Zetsche - erst einen herben Gewinneinbruch beschert und ihn dann Mitte dieses Jahres gar zeitweilig in die roten Zahlen gedrückt haben. So muss der Konzern Milliarden für seine Diesel-Altlasten zurückstellen, während zugleich der Hochlauf der Elektroauto-Produktion und die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren gewaltige Summen verschlingen. Dazu kamen Produktionsprobleme und ein schwächelnder Absatz, der erst vor wenigen Monaten langsam wieder auf Touren kam.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Streiks in Frankreich dauern auch am Wochenende an. Für Samstag werde mit starken Störungen im Nahverkehr in der Hauptstadt gerechnet, teilte der Pariser Verkehrsbetrieb RATP mit. Neun Metro-Linien sollten demnach am Samstag komplett geschlossen bleiben. Der Verkehr mit Bussen sei zu 60 Prozent gesichert, Trams sollten laut RATP-Angaben in normaler Taktung fahren. PARIS - Am zweiten Wochenende in Folge sollen in Frankreich die Streiks gegen die geplante Rentenreform fortgesetzt werden. (Wirtschaft, 14.12.2019 - 04:43) weiterlesen...

UN-Klimakonferenz in Madrid geht in die Verlängerung. Zuletzt waren noch zentrale Streitpunkte der Verhandlungen der 196 Staaten und der EU ungelöst. Gerungen wurde noch über alle wichtigen Punkte: Die Abschlusserklärung, Geld für Klimaschäden in ärmeren Ländern und Regeln für den Handel mit Klimaschutz-Gutschriften. Am Nachmittag war in einer Plenarsitzung deutlich geworden, dass die Forderungen der Staaten noch weit auseinander lagen. MADRID - Der UN-Klimagipfel in Madrid wird über das für Freitagabend vorgesehene reguläre Ende hinaus bis in die Nacht fortgesetzt. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 19:43) weiterlesen...

GB-WAHL: Trump gratuliert seinem Freund Johnson zum Wahlsieg. "Großbritannien und die Vereinigten Staaten werden nun nach dem Brexit frei sein, ein riesiges Handelsabkommen zu schließen", schrieb Trump am Freitag auf Twitter. "Dieser Deal hat das Potenzial, weitaus größer und lukrativer zu sein, als jeder Deal, der mit der EU geschlossen werden kann", schrieb Trump weiter. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat dem britischen Premierminister Boris Johnson zu dessen "großartigem Sieg" bei der Parlamentswahl gratuliert. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 19:03) weiterlesen...

Trump will China-Zölle zum Großteil als Hebel für Gespräche erhalten. Die Zölle blieben zunächst überwiegend bestehen, sagte Trump am Freitag in Washington mit Blick auf die Teil-Einigung im Handelskrieg. An den Zusatzabgaben von 25 Prozent auf Einfuhren von China in die USA im Wert von 250 Milliarden US-Dollar (aktuell 224,93 Mrd Euro) ändere sich vorerst nichts. "Wir werden sie für die weiteren Verhandlungen zu einem Phase-Zwei-Abkommen nutzen." Peking habe sich zwar die Abschaffung dieser Strafzölle gewünscht, aber sie blieben vorerst als Hebel für die weiteren Gespräche in Kraft. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will den Großteil der bisherigen Strafzölle auf chinesische Waren aufrechterhalten, um ein Druckmittel für die weiteren Handelsgespräche mit Peking zu haben. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 18:59) weiterlesen...

Bouffier: Klima-Aktivistin Thunberg liegt teilweise 'grob falsch'. Er erwarte von ihr einen "respektvollen Umgang mit gewählten Politikern, die sich auf allen Ebenen sehr viel Mühe geben", sagte Hessens Ministerpräsident dem "Spiegel". Dass sie vor den Vereinten Nationen gesagt habe, ihre Generation habe eine vernichtende Zukunftsperspektive und nichts sei für sie getan worden, das sei "grob falsch". WIESBADEN - CDU-Bundesvize Volker Bouffier hat das Auftreten der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg auf der politischen Bühne gerügt. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 18:08) weiterlesen...

Schulze will Kontrollen zur Wirksamkeit des Klimapakets vorziehen. "Wir wollen den im Klimaschutzgesetz vorgesehenen Überprüfungsprozess um ein Jahr vorziehen", sagt die SPD-Politikerin dem "Spiegel". Sie will damit den Druck auf die Koalitionspartner CDU und CSU erhöhen, in denen von ihnen verantworteten Ressorts mehr für den Klimaschutz zu tun. BERLIN - Bundesumweltministerin Svenja Schulze will schon im kommenden Jahr kontrollieren lassen, ob das Klimapaket der Bundesregierung wirkt - früher als bisher geplant. (Boerse, 13.12.2019 - 18:02) weiterlesen...