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Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Nach Jahren des Aufschwungs hält die mittlere Generation in Deutschland ihre wirtschaftliche Lage für so gut wie lange nicht.

12.09.2019 - 13:05:24

ROUNDUP/'Generation Mitte': Wohlstand gewachsen, Skepsis auch. 44 Prozent der 30- bis 59-Jährigen meinen, dass es in ihnen finanziell heute besser geht als vor fünf Jahren, wie eine repräsentative Allensbach-Umfrage ergab. Nur 16 Prozent sprechen dagegen von einer Verschlechterung. Das sind die besten Werte, seit das Institut die "Generation Mitte" für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft befragt. Im Osten fallen die Zahlen sogar noch etwas besser auch.

Dennoch gibt es eine "merkwürdige Diskrepanz", wie Allensbach-Chefin Renate Köcher sagt. Denn bundesweit stimmten gleichzeitig die meisten Befragten der Aussage zu, dass Aggressivität, Zeitdruck, Egoismus in der Gesellschaft zunähmen. Der Respekt sinke, gute Manieren verlören an Bedeutung, die Ungeduld wachse - jeweils zwei Drittel bis vier Fünftel aller Befragten sehen es so.

"Diese Aggressivitätsphänomene nehmen zu, ich vermute auch durch die Erhöhung der Schlagzahl in der Gesellschaft", sagte Köcher. "Viele sagen, der Zeitdruck wird deutlich höher." Die Menschen erlebten Agressivität vor allem im Straßenverkehr, viele aber auch auf öffentlichen Plätzen, in Bussen und Bahnen sowie im Internet.

Die Beschleunigung von Debatten durch sogenannte soziale Netzwerke wie Whatsapp und Twitter spielt demnach eine Rolle. Es werde viel stärker impulsgetrieben kommuniziert, sagte Köcher. "Bei vielen sind ungestörte Zeitreservate deutlich weniger geworden." Gewachsen sind demnach auch Aggressivität gegenüber Polizisten und Rettungskräften sowie die Fremdenfeindlichkeit.

Die Wirtschaftslage wird aus Sicht der Befragten in den nächsten Jahren nicht mehr so gut sein wie zuletzt. 41 Prozent glauben, dass Deutschland zurückfallen wird, etwa weil Fachkräfte fehlen, aufgrund der Politik des US-Präsidenten Donald Trump oder weil Deutschland bei wichtigen Technologien den Anschluss verpassen könnte.

@ dpa.de

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