Regierungen, Deutschland

BERLIN - Nach den Weihnachtsferien beginnen an diesem Montag in acht Bundesländern die Schulen wieder.

09.01.2022 - 17:43:30

Schulbeginn in acht Bundesländern - Gesundheitsminister beraten. Dabei gibt es Vorkehrungen wegen der Corona-Pandemie und der sich schnell ausbreitenden Virusvariante Omikron. So sollen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen alle Schüler, Lehrkräfte und weitere Beschäftigte an den Schulen am ersten Tag nach den Ferien getestet werden. In Bayern müssen sich auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler wieder regelmäßig testen. Auch in Baden-Württemberg wird zunächst für sechs Wochen an den Schulen stärker getestet.

Die Schulen beginnen auch in Schleswig-Holstein, Hessen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bremen wieder. In den acht anderen Bundesländern war der Unterricht bereits in den vergangenen Tagen wieder gestartet. Die für Bildung zuständigen Kultusministerinnen und

-minister der Länder hatten am Mittwoch ihre Linie bekräftigt, dass

Schulen in der aktuellen Corona-Lage offen gehalten werden sollen.

Die im Bund regierenden Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP hatten durch Änderungen am Infektionsschutzgesetz ausgeschlossen, dass es erneut zu einem großen Schullockdown wie vor einem Jahr kommt. Es kann aber örtlich an Schulen zu Einschränkungen kommen, etwa wenn Gesundheitsämter das anordnen, hatte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), erläutert.

Über die Corona-Lage beraten am Montag auch die Gesundheitsminister der Länder. Den Vorsitz hat Sachsen-Anhalts Ressortchefin Petra Grimm-Benne (SPD). Über die Themen wurde vorab nichts bekannt. Die gemeldete Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Deutschland war in den vergangenen Tagen wieder deutlich gestiegen.

Vor dem Hintergrund der Debatte über eine allgemeine Corona-Impfpflicht sind am Montag wieder Demonstrationen gegen die Corona-Politik geplant. Am Wochenende waren Zehntausende Menschen in verschiedenen Städten auf die Straße gegangen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nato schlägt Russland neue Krisengespräche vor. Nach Angaben von Generalsekretär Jens Stoltenberg wurde am Dienstag eine Einladung für eine Reihe von Treffen des Nato-Russland-Rats verschickt. Die Alliierten seien bereit, konkrete Vorschläge auf den Tisch zu legen, sagte der Norweger bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin. Seinen Angaben zufolge könnte über die Reduzierung von Risiken bei militärischen Aktivitäten, mehr Transparenz und eine Verbesserung der Gesprächskanäle gesprochen werden. Als weitere Themenbereiche nannte er Rüstungskontrolle, Abrüstung und den Ukraine-Konflikt. BERLIN - Die Nato hat Russland neue Krisengespräche vorgeschlagen. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:20) weiterlesen...

Neuer Rekordwert in Dänemark - erstmals über 30 000 Neuinfektionen. In der täglichen Auflistung des nationalen Gesundheitsinstituts SSI kamen am Dienstag 33 493 nachgewiesene Fälle hinzu, darunter knapp 31 500 Neuinfektionen und 2000 erneute Infektionen. Damit sind seit Pandemiebeginn in dem EU-Land mit seinen knapp sechs Millionen Einwohnern knapp 1,2 Millionen Infektionen bestätigt worden. 3519 Menschen mit einer Corona-Infektion sind bisher in Deutschlands nördlichen Nachbarland gestorben. Zum Vergleich: Ende November hatte die tägliche Neuinfektionszahl bei etwa 5000 gelegen. KOPENHAGEN - Dänemark hat zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie mehr als 30 000 Corona-Infektionen an einem Tag verzeichnet. (Boerse, 18.01.2022 - 17:15) weiterlesen...

Impfnachweis wird angepasst - Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig. Umgesetzt werden soll damit die Vorgabe der Europäischen Union, nach der Impfzertifikate in der EU künftig nur noch neun Monate nach der Grundimmunisierung gegen das Coronavirus gültig sind, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Dienstag in Berlin sagte. Im Zuge dessen sollen in Deutschland demnach auch die Vorgaben für eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geändert werden. BERLIN - Bis Anfang kommenden Monats sollen in Deutschland die digitalen Impfnachweise an jüngste EU-Vorgaben sowie an Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs von Johnson&Johnson angepasst werden. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:04) weiterlesen...

Buchholz: Riffe im Bereich des Ostseetunnels fast vollständig weg. "Die Bauarbeiten an den Riffflächen haben im Oktober bereits begonnen", sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) am Dienstag. "Deshalb sind im Bereich des Tunnelgrabens die Riffe durch Baggerarbeiten fast vollständig nicht mehr vorhanden." In Landnähe seien die Riffe teilweise bereits mit Sand überschüttet worden. KIEL/LEIPZIG - Abseits der juristischen Auseinandersetzung um geschützte Riffe im Fehmarnbelt hat der Bauträger des Ostseetunnels zwischen Fehmarn und Dänemark bereits Fakten geschaffen. (Boerse, 18.01.2022 - 16:51) weiterlesen...

Scholz droht Russland erneut mit 'hohen Kosten' bei Einmarsch. Auf die Frage, ob es dann auch Konsequenzen für die Gaspipeline Nord Stream 2 geben werde, sagte Scholz am Dienstag, "dass alles zu diskutieren ist, wenn es zu einer militärischen Intervention gegen die Ukraine kommt". Eine mögliche gemeinsame koordinierte Reaktion werde vorbereitet und mit den Bündnispartnern besprochen. BERLIN - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Russland zur Reduzierung seiner Truppen an der Grenze zur Ukraine aufgefordert und erneut mit "hohen Kosten" für den Fall eines Einmarsches gewarnt. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 16:42) weiterlesen...

Russland, China und der Iran wollen Militärmanöver abhalten. Ein Schiff der russischen Pazifikflotte sei dazu in der iranischen Hafenstadt Tschahbahar eingetroffen, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag in Moskau mit. Bei einem Treffen solle es um Planungen für die Übung der Kriegsschiffe im Persischen Golf geben. Ein Datum wurde zunächst nicht genannt. Der russischen Staatsagentur Ria Nowosti zufolge soll etwa die Bekämpfung von Piraten auf hoher See trainiert werden. Die drei Länder haben bereits in der Vergangenheit gemeinsame Manöver abgehalten. An diesem Mittwoch wird der iranische Präsident Ebrahim Raisi in Moskau zu Gesprächen mit Staatschef Wladimir Putin erwartet. MOSKAU - Russland, China und der Iran planen ein gemeinsames Militärmanöver. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 16:41) weiterlesen...