Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Spanien

BERLIN - Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine europäische Antwort auf die Migrationsfrage angemahnt.

11.09.2020 - 14:15:27

Steinmeier nach Moria: Versuch europäischer Lösung nicht aufgeben. Dass sich nun einzelne Staaten zur Aufnahme einiger Menschen aus dem Lager bereit erklärt hätten, heiße nicht, "dass man den Versuch aufgeben sollte, ich würde sogar sagen, dass man den Versuch aufgeben darf, auch in dieser schwierigen Frage immer noch zu einer gemeinsamen europäischen Politik zu kommen", sagte Steinmeier beim Besuch des kroatischen Präsidenten Zoran Milanovic am Freitag in Berlin.

"Wir sind besonders gehalten, sogar verpflichtet, nach einer gemeinsamen europäischen Antwort zu suchen", sagte Steinmeier im Hinblick auf die deutsche EU-Ratspräsidentschaft.

Nach Angaben von Innenminister Horst Seehofer (CSU) wollen sich neben Deutschland bisher neun weitere europäische Staaten an der Aufnahme von 400 unbegleiteten Minderjährigen beteiligen. Ein Großteil der Menschen - je 100 bis 150 - werde von Deutschland und Frankreich aufgenommen. Eine genaue Zahl könne aber erst genannt werden, wenn die Gespräche mit den anderen Staaten abgeschlossen seien.

Das Lager Moria war in der Nacht zum Mittwoch bei mehreren zeitgleichen Bränden fast vollständig zerstört worden. Statt der vorgesehenen knapp 3000 Migranten waren dort mehr als 12 000 Menschen untergebracht. Einige der Migranten sollen Feuer gelegt haben, nachdem für die Bewohner des Lagers wegen Corona-Infektionen Quarantäne verordnet worden war.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU-Sondergipfel berät über Verhältnis zur Türkei. Damit verknüpft sind auch mögliche Sanktionen gegen Verantwortliche für Wahlfälschung und Gewalt in Belarus (Weißrussland), die bislang durch Zypern blockiert werden. Der EU-Sondergipfel beginnt am Donnerstagnachmittag (15 Uhr). BRÜSSEL - Angesichts des Erdgaskonflikts im östlichen Mittelmeer beraten die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag über eine gemeinsame Linie im Verhältnis zur Türkei. (Wirtschaft, 01.10.2020 - 06:34) weiterlesen...

Showdown für Scheuer im Maut-Ausschuss. BERLIN - Eigentlich sollte es der Tag des Triumphes sein für Andreas Scheuer und seine CSU: der 1. Oktober 2020, offizieller Start für die Pkw-Maut, durchgeboxt gegen alle Widerstände. Doch es kam anders. Und so muss sich der Verkehrsminister an diesem Donnerstag auf einer anderen Bühne stellen - im Untersuchungsausschuss des Bundestags, der das Vorgehen rund um die geplatzte Maut beleuchten soll. Die Opposition fährt schwere Geschütze gegen den Zeugen Scheuer auf. Im Fokus stehen die umstrittenen Verträge mit den gekündigten Maut-Betreibern - und die Frage: Hat Scheuer das Parlament belogen? Showdown für Scheuer im Maut-Ausschuss (Wirtschaft, 01.10.2020 - 06:33) weiterlesen...

Kampf gegen Ausbeutung von Kindern: UNHCR-Preis für Kolumbianerin. Pérez setze sich seit 20 Jahren für diese oftmals vertriebenen oder geflüchteten Kinder und Jugendlichen ein, teilte das UNHCR in Genf mit. GENF - Für die Rettung unzähliger sexuell ausgebeuteter Minderjähriger wird die Kolumbianerin Mayerlín Vergara Pérez mit dem höchsten Preis des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) ausgezeichnet. (Wirtschaft, 01.10.2020 - 06:14) weiterlesen...

Zwei Drittel der Deutschen halten Wiedervereinigung für unvollendet. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 64 Prozent, dass dafür der Unterschied der Lebensverhältnisse noch zu groß sei. Nur 24 Prozent meinten dagegen, die Einheit sei vollendet. 12 Prozent machen keine Angaben. BERLIN - 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands halten knapp zwei Drittel der Deutschen das Zusammenwachsen von Ost und West noch nicht für abgeschlossen. (Wirtschaft, 01.10.2020 - 06:14) weiterlesen...

Pauschale Reisewarnung für Länder außerhalb der EU aufgehoben. Jedes Land der Welt wird nun einzeln bewertet - so wie bisher bereits die Länder der EU und des grenzkontrollfreien Schengen-Raums. Eine Reisewarnung wird nur noch für die Länder ausgesprochen, die den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Das gilt derzeit für mehr als 130 Länder ganz oder teilweise. BERLIN - Nach mehr als einem halben Jahr hat die Bundesregierung in der Nacht zu Donnerstag die pauschale Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union aufgehoben. (Wirtschaft, 01.10.2020 - 06:14) weiterlesen...

Südkorea mit erstem Exportanstieg seit sieben Monaten. Die Ausfuhren hätten sich im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf wertmäßig 48 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) erhöht, teilte das Handelsministerium am Donnerstag mit. Es war zugleich der höchste Monatsanstieg seit Oktober 2018. Auch lag er deutlich über den Markterwartungen. SEOUL - Dank der Lockerung des Lockdowns in einigen seiner wichtigsten Partnerländern wegen der Corona-Pandemie hat Südkorea im September erstmals seit sieben Monaten wieder einen Exportanstieg verzeichnet. (Boerse, 01.10.2020 - 06:13) weiterlesen...