Regierungen, Versorger

BERLIN - Nach dem Beschuss des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bislang keine Hinweise auf freigesetzte Radioaktivität.

09.08.2022 - 05:53:28

Amt: Kein Hinweis auf freigesetzte Radioaktivität in Saporischschja. "Es liegen keine Hinweise vor, dass in der Ukraine radioaktive Stoffe freigesetzt worden sein könnten", teilte das Amt den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) mit. Alle vorliegenden radiologischen Messwerte bewegten sich demnach "im normalen Bereich". "Das BfS sieht keine akute Gefahr einer Freisetzung von radioaktiven Stoffen, teilt aber die Sorge um einen dauerhaft sicheren Betrieb des AKW Saporischschja." Saporischschja ist das größte Akw Europas. Die von russischen Verbänden besetzte Anlage wurde in den vergangenen Tagen mehrfach beschossen. Kiew und Moskau geben sich gegenseitig die Schuld.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Berlusconi schafft Rückkehr ins Parlament - Außenminister scheitert. ROM - Neun Jahre nach dem Ausschluss aus dem Parlament wegen einer rechtskräftigen Verurteilung als Steuerbetrüger hat Silvio Berlusconi eine Rückkehr in Italiens Spitzenpolitik geschafft. Kurz vor seinem 86. Geburtstag errang der ehemalige Regierungschef in der Stadt Monza souverän das Direktmandat für den Senat, die kleinere der beiden Parlamentskammern in Rom. Berlusconi war für das Rechtsbündnis angetreten, in dem neben seiner konservativen Forza Italia auch die rechtsradikalen Fratelli d'Italia und die rechtspopulistische Lega vertreten sind. Fratelli-Parteichefin Giorgia Meloni hat nach dem klaren Erfolg beste Chancen, Ministerpräsidentin zu werden. Berlusconi schafft Rückkehr ins Parlament - Außenminister scheitert (Wirtschaft, 26.09.2022 - 13:55) weiterlesen...

Konservativer Norlén bleibt Parlamentspräsident in Schweden. Der Reichstag in Stockholm sprach ihm bei einer Abstimmung am Montag mit einem einhelligen "Ja!" seine Unterstützung aus. Norlén ist Mitglied der konservativen Partei Die Moderaten und seit 2018 Parlamentspräsident. STOCKHOLM - Zwei Wochen nach der Reichstagswahl in Schweden ist der konservative Politiker Andreas Norlén erneut zum Parlamentspräsidenten gewählt geworden. (Wirtschaft, 26.09.2022 - 13:54) weiterlesen...

IAEA-Chef dringt auf weitere Gespräche zu ukrainischem AKW. IAEA-Chef Rafael Grossi hatte vorige Woche am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit Vertretern Russlands und der Ukraine dazu Verhandlungen aufgenommen. "Ich bin bereit, diese Woche Beratungen in beiden Ländern fortzusetzen", sagte Grossi am Montag in Wien. WIEN - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) setzt sich für rasche weitere Gespräche über eine Waffenstillstandszone um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ein. (Boerse, 26.09.2022 - 13:51) weiterlesen...

Nord Stream 2: Druckabfall in Gaspipeline - Ursache bisher unklar. Es sei ein Druckverlust in Röhre A festgestellt worden, die zuständigen Marinebehörden in Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Russland seien sofort informiert worden, teilte der Sprecher des Pipeline-Betreibers Nord Stream 2 AG am Montag mit. Die Untersuchung des Vorfalls dauere an. LUBMIN - In der Nacht zum Montag hat es in der Gaspipeline Nord Stream 2 nach Angaben des Betreibers einen Druckabfall gegeben. (Boerse, 26.09.2022 - 13:35) weiterlesen...

Kremlsprecher räumt Verstöße gegen Mobilmachung ein. "In der Tat gibt es Fälle, in denen gegen das Dekret (von Präsident Wladimir Putin) verstoßen wird", sagte Kremlsprecher Dmitrij Peskow am Montag nach Angaben der Agentur Interfax. MOSKAU - Angesichts zahlreicher Berichte über Zwangsmaßnahmen und Gewalt bei der Rekrutierung von Reservisten hat der Kreml Verstöße bei der Teilmobilmachung eingeräumt. (Wirtschaft, 26.09.2022 - 13:33) weiterlesen...

SPD-Politiker Post nach Wahl in Italien bestürzt. "Dieser Tag ist ein bitterer Tag für alle, die ein starkes und demokratisches Europa wollen", sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion am Montag laut einer Mitteilung. "Dass Italien als europäisches Gründungsland und achtgrößte Industrienation der Welt nun absehbar von einer Allianz aus Neofaschisten, Rechtsnationalen und Rechtspopulisten regiert werden dürfte", sei eine schwere Bürde für den Zusammenhalt in Europa. BERLIN - Nach dem Wahlsieg der rechtsradikalen Partei Fratelli d'Italia hat sich der SPD-Politiker Achim Post konsterniert gezeigt. (Wirtschaft, 26.09.2022 - 13:31) weiterlesen...