Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Mitten in einer Phase der Abkühlung der deutschen Konjunktur legen die "Wirtschaftsweisen" am Mittwoch (12.00 Uhr) in Berlin ihr Jahresgutachten vor.

06.11.2019 - 05:47:23

'Wirtschaftsweise' legen Jahresgutachten vor. Schwerpunkte sollen Industrie- und Regionalpolitik sein, daneben das Steuersystem sowie Investitionen.

Es werde nach Medienberichten erwartet, dass die "Wirtschaftsweisen" die schwarze Null im Bundeshaushalt in Frage stellen werden. Ein Festhalten an einem ausgeglichenen Haushalt berge die Gefahr, den Abschwung noch zu verstärken - das schreibe der Sachverständigenrat in seinem Gutachten, das am Mittwoch an die Bundesregierung übergeben wird.

Es wird zudem erwartet, dass der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung seine Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft für das laufende sowie das kommende Jahr senken wird. Vor allem die exportstarke deutsche Industrie ist wegen der schwächeren Weltwirtschaft und internationaler Handelskonflikte in einem Abwärtstrend.

Wie "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Süddeutsche Zeitung" am Dienstag online berichteten, rechnen die "Wirtschaftsweisen" für 2020 nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent. Zieht man ab, dass es in dem Jahr mehr Arbeitstage gibt, bleibt ein Plus von 0,5 Prozent. Eine tiefergehende Rezession sehen die "Wirtschaftsweisen" demnach aber nicht.

Mit Spannung wird außerdem erwartet, wie sich die fünf "Wirtschaftsweisen" zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung äußern. Einzelne Mitglieder des Rats hatten es bereits als unzureichend kritisiert. Die "Wirtschaftsweisen" hatten im Juli ein Sondergutachten zum Klimaschutz vorgelegt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Einigung im Streit über EU-Haushalt für 2020. (Aktualisierte Zahl zu Auszahlungen nach Angaben von EU-Kommission (rund 153,6 statt mehr als 153,6), Zitate Oettinger) Einigung im Streit über EU-Haushalt für 2020 (Wirtschaft, 18.11.2019 - 23:28) weiterlesen...

SPD-Kandidat Walter-Borjans fordert höheres Rentenniveau. "48 Prozent ist zu wenig", sagte er am Montag bei einer Diskussion des Redaktionsnetzwerks Deutschland und des Fernsehsenders Phoenix in Berlin. Viele Menschen kämen schon mit ihrem vollen Einkommen nicht klar, geschweige denn mit der niedrigeren Rente. Deshalb müssten mehr Menschen in die Rentenkasse einzahlen - und einkommensstarke Bürger auch mehr als bisher. Außerdem müssten auch Beiträge auf Einkommen aus Kapitalanlagen und Vermietung gezahlt werden. BERLIN - Der Kandidat für den SPD-Vorsitz, Norbert Walter-Borjans, hat eine Erhöhung des Rentenniveaus gefordert. (Wirtschaft, 18.11.2019 - 21:03) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs mit moderatem Anstieg. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1074 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1061 (Freitag: 1,1034) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9041 (0,9063) Euro gekostet. NEW YORK - Der Euro hat sich am Montag im US-Handel leicht befestigt. (Boerse, 18.11.2019 - 21:03) weiterlesen...

Kreise: Thyssenkrupp beauftragt Bank mit Untersuchung von Industrial Solutions. Die Sparte könnte vollständig oder in Teilen das Interesse von Wettbewerbern oder Investmentfirmen wecken, hieß es weiter. Vertreter von Thyssenkrupp und Citigroup wollten auf Bloomberg-Anfrage zu der Angelegenheit keine Stellung nehmen. NEW YORK - Der Industriekonzern Thyssenkrupp mit der Untersuchung des Geschäfts rund um industrielle Anlagen und Systeme beauftragt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. (Boerse, 18.11.2019 - 20:29) weiterlesen...

ANALYSE/Morgan-Stanley: Risikobereitere Anleger von Vorteil für DWS. Deswegen hob Analyst Bruce Hamilton die Aktie der Deutsche-Bank-Tochter von "Equal-weight" auf "Overweight" und das Kursziel von 31 auf 35,50 Euro. Damit traut der Analyst den Papieren gemessen am aktuellen Kurs einen Zuwachs von etwa 14 Prozent zu. FRANKFURT - Der Vermögensverwalter DWS dürfte nach Einschätzung von Morgan Stanley von der zunehmenden Risikofreude der Anleger profitieren. (Boerse, 18.11.2019 - 18:44) weiterlesen...

Scheuer: Genehmigungen für Mobilfunkausbau dauern oft zu lange. Zurzeit hingen rund 1000 Standorte in Genehmigungsverfahren, sagte Scheuer am Sonntagabend am Rande einer Kabinettsklausur im Gästehaus der Bundesregierung im brandenburgischen Meseberg. Deutschland müsse hier schneller werden. Dazu seien auch weitere Gespräche mit den Ländern und Kommunen nötig. Zudem müsse die Bundesregierung um Verständnis bei den Bürger werben. Eine bessere Digitalisierung des Landes gehe nur mit einem Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur. MESEBERG - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat zu lange Genehmigungsverfahren beim Ausbau der mobilen Infrastruktur beklagt. (Boerse, 18.11.2019 - 18:27) weiterlesen...