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Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Berlin - "Mit den Pl?nen der EU-Kommission k?nnten in Europa bis 2030 ca.

16.10.2020 - 13:37:24

BAUINDUSTRIE begr??t Renovierungswelle der EU-Kommission /Wichtiges Signal in der Corona-Krise /Neue F?rderstrukturen werden ben?tigt. 35 Mio. Geb?ude renoviert und somit 160.000 zus?tzliche Arbeitspl?tze in der Bauwirtschaft geschaffen werden.

Berlin - "Mit den Pl?nen der EU-Kommission k?nnten in Europa bis 2030 ca. 35 Mio. Geb?ude renoviert und somit 160.000 zus?tzliche Arbeitspl?tze in der Bauwirtschaft geschaffen werden. Das ist ein gutes Signal f?r die Bauwirtschaft in Zeiten von Corona", sagte Dieter Babiel, Hauptgesch?ftsf?hrer der BAUINDUSTRIE, zur Vorstellung der Kommissionsstrategie zur "Renovierungswelle". "Zugleich ist es ein wichtiger Schritt, damit die EU ihre klimapolitischen Ziele erreichen kann. Das wird ohne deutliche Anstrengungen im Geb?udesektor nicht funktionieren." Die Verkn?pfung wirtschaftlicher Anreize mit den Zielen des Klimaschutzes sei richtig, um nachhaltig zu investieren.

Allerdings sei es aus Sicht der BAUINDUSTRIE fraglich, ob die vorgeschlagenen Ma?nahmen wirklich ausreichen, um die f?llige Umorientierung der europ?ischen Geb?udewirtschaft in Richtung Energieeffizienz zu bewirken. "Wir haben in den letzten Jahren bereits Milliarden an F?rdermitteln ausgesch?ttet, ohne dass die Sanierungsrate auch nur ann?hernd in den erforderlichen Bereich gebracht werden konnte", so Babiel weiter. "Offenbar sind die Hemmnisse f?r Geb?udebesitzer nicht fl?chendeckend ?berwunden."

Vor diesem Hintergrund sei eine grunds?tzlich andere Herangehensweise erforderlich. "Geb?udesanierung muss eine leicht erh?ltliche und leicht umsetzbare Ma?nahme werden", betont Babiel. Unter dem Stichwort "Serielles Sanieren" m?ssten Konzepte entwickelt und daf?r F?rderprogramme umgestrickt werden in Richtung Industrief?rderung. "Wir m?ssen die Kleinteiligkeit der Umsetzung ?berwinden, wenn wir signifikante Erfolge erzielen wollen." Hier m?ssten endlich wirksame, bauindustrielle Konzepte mit umfassenden Servicepaketen vorangetrieben werden. Bislang seien F?rderprogramme zu sehr auf Objektf?rderung am Einzelgeb?ude ausgerichtet und ?berw?nden nicht das Hemmnis aufw?ndiger und kleinteiliger Individualma?nahmen. Erg?nzend m?sse die F?rderstruktur auf neue, einfache anwendbare serielle Herangehensweisen ausgerichtet werden. Ein systematisches Industrief?rderprogramm w?rde entsprechende Angebotsstrukturen schaffen.

Ausdr?cklich bef?rwortet werde das Aufsetzen einer integrierten Strategie mit sowohl quartiers- wie auch sektor?bergreifenden Ans?tzen. Weitere Effizienzgewinne w?rden durch ein konsequentes, ganzheitliches Zusammendenken von Geb?udetechnologie, erneuerbarer Energieversorgung und Digitalisierung (KI) erwartet.

Pressekontakt:

Inga Stein-Barthelmes Bereichsleiterin Politik und Kommunikation Tel. 030 21286-229 / E-Mail: inga.steinbarthelmes@bauindustrie.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/24058/4736091 Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

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