Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Kurz vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat Österreichs Bundeskanzler noch einmal eindringlich davor gewarnt, angesichts der Corona-Krise Staatsschulden in Europa zu vergemeinschaften.

27.06.2020 - 09:27:25

Österreichs Bundeskanzler Kurz will keine Schuldenunion in Europa. "Wir wollen einen Einstieg in eine dauerhafte Schuldenunion vermeiden und treten daher für eine klare zeitliche Befristung der Nothilfe und für Kredite anstelle von Zuschüssen ein", schreibt Sebastian Kurz in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus" (Samstag). Darin fordert er: "In dieser schwierigen Notlage müssen wir einander helfen in Europa.

Kurz betont in dem Beitrag, Österreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden wollten den von der Krise am meisten betroffenen Staaten wie Italien, Frankreich oder Spanien helfen. Die Regierungschefs hätten aber auch eine "große Verantwortung" gegenüber ihren Steuerzahlern, "die durch die schwere Rezession in unseren eigenen Ländern bereits eine hohe Last zu schultern haben".

Deutschland übernimmt am 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft. Die EU-Mitglieder haben hohe Erwartungen an die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierung in Berlin - insbesondere bei den Verhandlungen über den 750 Milliarden Euro schweren Hilfsfonds in der Corona-Krise und den mittelfristigen Finanzplan von bisher 1,1 Billionen Euro. Bei der Verteilung der Hilfsgelder hat sich Österreich, das mit den Niederlanden, Dänemark und Schweden zu den "sparsamen Vier" gehört, dagegen gestellt, als Kredit aufgenommenes Geld als Zuschüsse weiterzugeben. Denn das bedeutet, dass die Schulden gemeinsam getilgt werden müssen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hessen schlägt steuerliche Pauschale für Homeoffice vor. Arbeitnehmer sollten ihre Kosten über eine einfache Pauschale steuerlich geltend machen können, regte Boddenberg am Montag in Wiesbaden an. Für jeden vollen Arbeitstag in den heimischen vier Wänden sollten 5 Euro als Werbungskosten absetzbar sein, mit einer Jahresobergrenze von 600 Euro. Steuergesetze liegen in der Zuständigkeit des Bundes - dort ist eine solche Entlastung für Beschäftigte im Homeoffice bislang nicht geplant. WIESBADEN - Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hat vorgeschlagen, Beschäftigte im Homeoffice steuerlich zu entlasten. (Wirtschaft, 13.07.2020 - 12:10) weiterlesen...

Merkel trifft Italiens Premier Conte - Beratung vor EU-Sondergipfel. Wenige Tage vor dem am Freitag beginnenden EU-Gipfeltreffen dazu empfängt Kanzlerin Angela Merkel an diesem Montag (16.00 Uhr) den italienischen Premier Giuseppe Conte. Das Treffen findet in Meseberg nördlich von Berlin im Gästehaus der Bundesregierung statt. Im Anschluss (17.30 Uhr) wollen Merkel und Conte die Presse unterrichten. In Den Haag will der niederländische Premier Mark Rutte an diesem Montag mit seinen Amtskollegen aus Spanien und Portugal, Pedro Sánchez und António Costa, sprechen. Sánchez wird am Dienstag auch bei Merkel im Kanzleramt in Berlin erwartet. BERLIN - Im Streit über den EU-Fonds für den Wiederaufbau in der Corona-Krise werden fieberhaft Kompromisse ausgelotet. (Wirtschaft, 13.07.2020 - 06:34) weiterlesen...

Vor EU-Sondergipfel: Merkel trifft Italiens Premier Conte. Merkel empfängt Conte am Nachmittag (16.00 Uhr) in Meseberg nördlich von Berlin im Gästehaus der Bundesregierung. BERLIN - Wenige Tage vor dem EU-Sondergipfel sucht Kanzlerin Angela Merkel am Montag mit dem italienischen Premier Giuseppe Conte nach einem Ausweg aus dem Streit über den EU-Wiederaufbaupakt in der Corona-Krise. (Wirtschaft, 13.07.2020 - 05:48) weiterlesen...

Ramelow besorgt über hohe Corona-Schulden ohne Reform-Ansatz. "Ich wünsche mir, dass wir die Krise nutzen, um mutiger an Reformen zu gehen, statt nur riesige Summen über dem Land auszuschütten", sagte der Linken-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag). Es wundere ihn sehr, dass viele seiner Kollegen in den Ländern, die bisher Verfechter der schwarzen Null gewesen seien, nun "die Zauberkünstler im Geldausgeben" seien. FRANKFURT - Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow hat Bedenken gegen zu hohe Ausgaben für Corona-Hilfen geäußert. (Wirtschaft, 12.07.2020 - 19:01) weiterlesen...

Presse: Zwei Drittel der Einsprüche gegen Steuerbescheid erfolgreich. In knapp zwei Drittel der Fälle hatte 2019 ein Einspruch Erfolg, wie neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen, die dem Berliner "Tagesspiegel" (Montag) vorliegen. Danach sind im vergangenen Jahr bundesweit 3,45 Millionen Einsprüche eingelegt worden, 3,18 Millionen Beschwerden wurden erledigt. In 2,09 Millionen Fällen sei dem Einspruch abgeholfen worden, der Widerspruch hatte somit Erfolg. BERLIN - Steuerzahler haben gute Chancen mit Einsprüchen gegen Steuerbescheide der Finanzämter. (Wirtschaft, 12.07.2020 - 14:30) weiterlesen...

Kurz stellt Bedingungen für EU-Hilfspaket. "Wenn wir schon sehr viel staatliches Geld in die Hand nehmen, dann sollte es zumindest in die richtigen Bereiche fließen", sagte Kurz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". BERLIN - Im Ringen um eine Einigung über ein EU-Milliardenhilfspaket in der Corona-Krise hat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz Bedingungen für seine Zustimmung gestellt. (Wirtschaft, 12.07.2020 - 10:04) weiterlesen...