Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN / KHARTUM - Deutschland hat dem politisch fragilen und wirtschaftlich schwachen Sudan eine millionenschwere Unterstützung zugesagt.

25.06.2020 - 15:25:24

Hilfe für den Sudan: Deutschland sagt 150 Millionen Euro zu. Die Bundesregierung werde die Übergangsregierung des Landes im Nordosten Afrikas rund ein Jahr nach einem Militärputsch mit 150 Millionen Euro unterstützen, teilte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Donnerstag kurz vor einer Geberkonferenz mit. Gastgeber der virtuellen Konferenz sind Deutschland, die Vereinten Nationen, die EU und der Sudan.

"Der Sudan ist ein Kernland Afrikas, eines der größten Länder, von enormer Bedeutung auch für die fragile Sahel-Region", sagte Müller. Die wirtschaftliche Lage im Land sei nach 30 Jahren der "Diktatur" katastrophal und die Corona-Krise habe den Sudan besonder schwer getroffen. Allerdings leiste die zivile Übergangsregierung "enorme Anstrengungen für Frieden, Demokratie und Reformen". Daher habe man die Entwicklungszusammenarbeit mit dem Sudan wieder aufgenommen.

Langzeitpräsident Omar al-Baschir wurde im vergangenen Jahr vom Militär gestürzt. Dem Putsch waren monatelange Massenproteste vorausgegangen, die durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst wurden. Das Militär und die zivile Oppositionsbewegung bildeten nach langem Ringen eine fragile Übergangsregierung, die den Weg zu Wahlen 2022 ebnen soll. Der Sudan mit rund 42 Millionen Einwohnern ist unter anderem wegen seiner strategischen Lage sehr wichtig für die Region sowie für Europa.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Corona-Hilfen für Lufthansa-Tochter Austrian Airlines genehmigt. Die EU-Kommission genehmigte am Montag das nachrangige Darlehen, das in einen Zuschuss umgewandelt werden kann. Es soll die Fluggesellschaft für Einbußen entschädigen, die direkt auf Reisebeschränkungen in der Corona-Pandemie von Anfang März bis Mitte Juni zurückgehen. BRÜSSEL/WIEN - Österreich darf der Lufthansa -Tochter Austrian Airlines mit einer Finanzspritze von 150 Millionen Euro helfen. (Wirtschaft, 06.07.2020 - 17:45) weiterlesen...

Bundesrepublik jetzt größter Anteilseigner bei Lufthansa. Über den in der Corona-Krise neu eingerichteten Wirtschaftsstabilisierungsfonds hält der Staat 20,05 Prozent der Anteile an dem MDax -Konzern, wie das Unternehmen am Montag in einer Börsen-Pflichtmitteilung berichtete. FRANKFURT - Die Bundesrepublik ist nun größter Anteilseigner an der Deutschen Lufthansa AG. (Wirtschaft, 06.07.2020 - 15:16) weiterlesen...

NRW will Fernsehbranche in Corona-Krise mit weiteren Absicherungen helfen. Die Landesregierung werbe dafür, den von der Bundesregierung angekündigten Ausfallfonds für Kinofilme und High-End-Serien auch auf Fernsehproduktionen auszuweiten, sagte der für Medien zuständige Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, am Montag in Köln. Sollte sich der Bund nicht dafür entscheiden können, werde das Land "selbst Sorge tragen". NRW werde in jedem Fall 10 Millionen Euro mobilisieren. KÖLN/DÜSSELDORF - Nordrhein-Westfalen will seine von der Corona-Pandemie hart getroffene Fernsehbranche mit weiteren Absicherungen wieder ins Laufen bringen. (Wirtschaft, 06.07.2020 - 13:28) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP: Deutschland zahlte fast eine Milliarde in 10 Jahren (Im 2. Absatz, 3. Satz wurde korrigiert: "55 Mal so viel") (Boerse, 06.07.2020 - 10:31) weiterlesen...

Schäuble wirbt für Ausbau der Eurozone zur Wirtschaftsunion. Es brauche "heute den Mut, den wir in der Krise 2010 nicht hatten, um endlich zu mehr Integration in der Eurozone zu kommen", schreibt der frühere Bundesfinanzminister in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag). "Wir dürfen die Chance nicht wieder verpassen". BERLIN/FRANKFURT - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble wirbt unter dem Eindruck der Corona-Pandemie dafür, die 1999 gestartete Währungsunion zu einer Wirtschaftsunion auszubauen. (Wirtschaft, 05.07.2020 - 17:08) weiterlesen...

EU-Kommissar bringt Abgabe auf Plastik und Digitalsteuer ins Spiel. Der konservative Politiker aus Österreich sagte der Funke-Mediengruppe (Online, Print: Montag), dass die Kommission eine Finanzierung durch Einnahmequellen vorschlage, die den einzelnen Bürger nicht belasten. Hahn nannte als Beispiele zudem eine bereits vielfach diskutierte Digitalsteuer für große Internetkonzerne und eine Abgabe auf Unternehmen, die vom Binnenmarkt besonders profitieren. BRÜSSEL - Das geplante EU-Wiederaufbauprogramm könnte laut EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn unter anderem mit einer Abgabe auf nicht wiederverwertbares Plastik finanziert werden. (Wirtschaft, 05.07.2020 - 15:02) weiterlesen...