Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Regierungen

BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die ansteigenden Zahlen von Corona-Infektionen in Deutschland als besorgniserregend, aber noch beherrschbar bezeichnet.

17.08.2020 - 11:44:26

Kreise: Merkel nennt Corona-Zahlen noch beherrschbar. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der ersten virtuellen CDU-Präsidiumssitzung nach der Sommerpause sagte Merkel am Montag demnach weiter, es könne deswegen derzeit keine weiteren Lockerungen geben. Dies gelte auch für Fußballspiele.

Nach weiteren Informationen aus Parteikreisen laufen derzeit Gespräche über ein Treffen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin in der kommenden Woche, bei der über die Corona-Lage beraten werden soll. Die Entscheidung solle noch im Laufe des Tages bei Beratungen von Kanzleramtschef Helge Braun mit den Chefs der Staatskanzleien fallen. Wann das Treffen sein könnte und ob es mit persönlicher Anwesenheit im Kanzleramt stattfindet, war zunächst nicht bekannt. Bei den Beratungen soll es demnach auch um die uneinheitlichen Regeln im Umgang mit der Pandemie gehen.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) warnte nach Angaben aus Teilnehmerkreisen im CDU-Präsidium vor Alarmismus im Zusammenhang mit den aktuellen Corona-Zahlen. In Deutschland gebe es nicht mehr eine Situation wie im März. Man müsse nun besonnen mit der Lage umgehen. Bouffier und auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hätten in den Beratungen deutlich gemacht, dass sie erwarteten, dass man noch lange mit der jetzigen Situation leben müsse.

Innerhalb eines Tages hatten die Gesundheitsämter in Deutschland 561 neue Corona-Infektionen gemeldet. Dies ging aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Montagmorgen hervor. Am Freitag und Samstag hatte das RKI jeweils noch mehr als 1400 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. An Sonntagen und Montagen liegen die Zahlen erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war nach den immer noch über 1000 liegenden Werten im Mai in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigt sie wieder. Experten zeigen sich besorgt, dass es zu einem starken Anstieg der Fallzahlen kommen könnte, der die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Ansteckungsketten an ihre Grenzen bringt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

7-Tage-Wert in Remscheid klettert auf 71,2 - Hamm bleibt unter 100. Der sogenannte Wocheninzidenz-Wert kletterte am Freitag auf 71,2, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Am Mittwoch hatte er noch bei 51,4 gelegen. Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit waren allein am Donnerstag 20 neue Fälle hinzugekommen. Die Stadt hatte im Tagesverlauf von allein acht Neuinfektionen an Schulen und einer Kita gesprochen. Der Inzidenzwert gibt an, wie viele Neuinfektionen in einer Region in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner registriert wurden. REMSCHEID/HAMM - In Remscheid sind die Corona-Fallzahlen stark gestiegen. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 08:51) weiterlesen...

Spahn rät von Auslandsreisen in Herbst- und Winterferien ab. "Man kann ja auch Urlaub im Inland machen", sagte der CDU-Politiker am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". In den Reisehinweisen der Regierung für Risikogebiete heiße es, man solle auf "unnötige Reisen" verzichten und das seien nun mal Urlaubsreisen. Es habe sich in der Corona-Pandemie immer wieder gezeigt, dass Reiserückkehrer verstärkt das Virus einschleppten. "Ich finde, für Herbst-, Winter-, Weihnachtsurlaub sollten wir daraus gemeinsam lernen", sagte Spahn. Das sei zwar hart für die Reiseveranstalter, aber in der derzeitigen Lage nicht zu ändern. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Bürgern angesichts steigender Corona-Fälle von Auslandsreisen in den Herbst- und Winterferien abgeraten. (Boerse, 25.09.2020 - 08:42) weiterlesen...

Müller will Berliner Partyszene strenger kontrollieren. "Es gibt natürlich auch illegale Partys und dann muss man mit Polizeieinsatz da natürlich auch gegen vorgehen", sagte er in der ZDF-Talkshow "maybrit illner" am Donnerstagabend. "Wir machen das auch schon, aber das muss mit Sicherheit auch verschärft werden." In der Gruppe der 20- bis 40-Jährigen schössen die Infektionszahlen derzeit nach oben, sagte Müller. "Da haben wir nunmal die Situation, dass die sehr mobil sind, dass die in der Stadt viel unterwegs sind, dass die reisen, dass die eben auch feiern, auch vor den Gaststätten feiern. BERLIN - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat strengere Kontrollen für Feiernde in Berlin ins Spiel gebracht. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 08:38) weiterlesen...

Altmaier: Nord Stream II nicht alle paar Monate infrage stellen. Er sei schon immer der Auffassung gewesen, "dass es problematisch ist, Projekte, die auf mehrere Jahrzehnte angelegt sind, alle paar Monate in Frage zu stellen", sagte der CDU-Politiker dem "Handelsblatt" (Donnerstag). BERLIN/DÜSSELDORF - Wirtschaftsminister Peter Altmaier ist dagegen, den Bau der deutsch-russischen Gas-Pipeline Nord Stream II wegen des Giftanschlags auf den Kremlkritiker Alexej Nawalny zu stoppen. (Boerse, 25.09.2020 - 08:17) weiterlesen...

Heil: Missbrauch von Kurzarbeitergeld ist eine 'Sauerei'. "Jede Form von Leistungsmissbrauch ist natürlich eine Sauerei, um das mal klar zu sagen, weil es unsolidarisch ist gegenüber denen, die die Hilfe brauchen", sagte der SPD-Politiker dem Bayerischen Rundfunk am Freitag. Nach Angaben der Bundesregierung ist durch Leistungsmissbrauch von Kurzarbeitergeld in diesem Jahr bisher ein Schaden von mehr als sechs Millionen Euro entstanden. BERLIN - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat den Missbrauch von Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise verurteilt. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 08:16) weiterlesen...

Nordkorea entschuldigt sich für Erschießung eines Südkoreaners. Das berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag unter Berufung auf das Präsidialamt. In der Mitteilung Kims an Seoul hieß es demnach, er bedaure sehr, Präsident Moon Jae In enttäuscht zu haben. Die Soldaten hätten auf den Mann in der Annahme geschossen, es handele sich um einen Eindringling. Der Vorfall hatte sich am Dienstag ereignet. Der Beamte des Fischereiministeriums war zuvor bei einer Patrouillenfahrt nahe der Seegrenze plötzlich von seinem Schiff verschwunden. Nicht ausgeschlossen wurde, dass sich der Mann nach Nordkorea absetzen wollte. SEOUL - Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich für die Erschießung eines südkoreanischen Ministerialbeamten nahe der Seegrenze durch nordkoreanische Soldaten entschuldigt. (Wirtschaft, 25.09.2020 - 08:06) weiterlesen...