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Vermischtes, Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin - - In der Fastenzeit mit Mehrwegbechern und -essensboxen das Lieblingsrestaurant oder -Caf?

17.02.2021 - 11:52:35

Einweg-To-Go-Verpackungen fasten: Deutsche Umwelthilfe startet Aktion zum Beginn der Fastenzeit

Berlin -

- In der Fastenzeit mit Mehrwegbechern und -essensboxen das Lieblingsrestaurant oder -Caf? unterst?tzen - Corona-Pandemie l?sst Abfallberge mit Einweg-Verpackungen in die H?he schnellen - DUH fordert F?rderung von Mehrwegsystemen und Abgabe auf umweltsch?dliches Einweg-Geschirr

Zum Start der Fastenzeit am heutigen Mittwoch ruft die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zum Fasten von Einweg-To-Go-Verpackungen auf. In den acht Wochen bis Ostern sollen so mindestens 100.000 unn?tige Einweg-Becher, -Men?schalen und Co. eingespart werden. Stattdessen k?nnen Verbraucherinnen und Verbraucher mit Mehrweg-Alternativen Umwelt und Klima sch?tzen. In der Corona-Pandemie ist der Verpackungsm?ll auch aufgrund des gestiegenen Au?er-Haus-Konsums deutlich angewachsen.

Auf der Aktionsseite http://www.duh.de/verpackungsfasten2021 k?nnen Verbraucherinnen und Verbraucher ihre eingesparten To-Go-Verpackungen regelm??ig mit einem Schieberegler angeben. Die Aktion l?uft bis zum Osterwochenende, dem Ende der Fastenzeit.

Dazu Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgesch?ftsf?hrerin der DUH: "Der Kaffee f?r unterwegs oder das Abhol-Essen vom Lieblingsrestaurant sind vor allem in der Corona-Pandemie Teil unseres Alltags. Dabei k?nnen wir lokale Gastronominnen und Gastronomen und die Umwelt gleichzeitig sch?tzen, indem wir eigene Mehrwegbeh?ltnisse zur Wiederbef?llung mitbringen oder angebotene Pfand-Mehrwegboxen nutzen. Einweg-Aluschalen, Styroporboxen und beschichtete Pappbecher sollten auch w?hrend der Corona-Pandemie vermieden werden, denn die Klimakrise spitzt sich weiter zu."

Durch ihre vielfache Wiederverwendung sparen Mehrwegbecher und -boxen im Vergleich zu Einweggeschirr CO2-Emissionen ein. Jede Wiederbef?llung eines mitgebrachten Beh?lters oder einer Pfand-Mehrwegschale ersetzt die Neuproduktion und den Abfall, der durch die Nutzung einer neuen Einweg-To-Go-Verpackung anf?llt. Vermeintlich ?kologische Einweg-Verpackungen - beispielsweise aus Mais oder Hanf - sind keine umweltfreundlichen Alternativen. Damit Mehrweg in der Breite genutzt wird, fordert die DUH eine Abgabe auf un?kologisches Einweg-Geschirr und die F?rderung von Mehrwegsystemen.

Bereits vor der Corona-Krise gab es in Deutschland j?hrlich 28.000 Tonnen M?ll durch Einweg-Becher f?r Hei?getr?nke sowie 155.000 Tonnen M?ll durch Einweg-Essensbeh?lter. Pro Stunde entspricht dies etwa 320.000 verbrauchten Einweg-Bechern sowie rund 800.000 Einweg-Essensboxen, -Tellern und -Schalen.

Mittlerweile bieten Systemdienstleister wie Recup, Faircup, Vytal oder Recircle sowohl f?r Kaffee als auch f?r Speisen ?berregional Mehrwegverpackungen mit Pfand an. Sie k?nnen unkompliziert bei am Mehrwegsystem teilnehmenden Filialen zur?ckgegeben werden. Diese sogenannten Pool-Systeme entlasten die Umwelt besonders effizient und sind au?erdem sehr verbraucherfreundlich.

Berlinerinnen und Berliner k?nnen sich beispielsweise auf der Internetseite des Better World Cup http://www.betterworldcup.de ?ber Mehrwegangebote in der Hauptstadt informieren. Mehr als 1.100 Partnercaf?s der Initiative des Berliner Senats, der BSR und Wirtschafts- sowie Umweltverb?nden sind dort auf einer ?bersichtskarte zu sehen. Mit ihren Mehrwegangeboten sind sie ideale Anlaufstellen f?r Verbraucherinnen und Verbraucher, die w?hrend der Fastenzeit und dar?ber hinaus auf To-go-Verpackungen verzichten m?chten.

Links:

- Zur Aktionsseite: https://www.duh.de/verpackungsfasten2021 - Zur Seite des Better World Cup: https://www.betterworldcup.de - Mehr Informationen zu Mehrweg to go: https://www.duh.de/becherheld

Pressekontakt:

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgesch?ftsf?hrerin 0170 7686923, mailto:metz@duh.de

Thomas Fischer, Leiter Kreislaufwirtschaft 030 2400867-43, 0151 18256692, mailto:fischer@duh.de

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe 030 2400867-20, mailto:presse@duh.de

http://www.duh.de, http://www.twitter.com/umwelthilfe, http://www.facebook.com/umwelthilfe, http://www.instagram.com/umwelthilfe

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/4840522 Deutsche Umwelthilfe e.V.

@ presseportal.de