Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - In der Diskussion über einen Ausgleich für steigende Benzinpreise hat sich der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) für eine Reform der Pendlerpauschale ausgesprochen.

07.09.2021 - 17:37:29

Verbraucherschützer wollen Entlastung durch Mobilitätsgeld. "Eine simple Erhöhung der Entfernungspauschale würde vor allem hohen Einkommen helfen, Geringverdiener gingen mal wieder leer aus", sagte VZBV-Vorstand Klaus Müller dem "Handelsblatt".

Er schlägt stattdessen die Umwandlung der Pendlerpauschale in ein "einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld" vor. Dadurch würden alle Einkommensschichten entlastet. Ein Mobilitätsgeld hätte aus Sicht des VZBV den Vorteil, dass allen Pendlern die gleiche Summe je Entfernungskilometer von der Steuerschuld abgezogen würde, so dass die Entlastung unabhängig vom individuellen Steuersatz wäre.

Die CSU plädierte zuletzt für eine Anhebung der Pendlerpauschale, die SPD zeigte sich dafür offen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte am Montag gesagt, er wolle bei Spritpreisen von zwei Euro oder mehr eingreifen. Wenn der Spritpreis über zwei Euro springe, müsse die Politik die Kraft haben einzuschreiten, sagte Scheuer "Bild Live".

Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch nannte dies eine vage Ankündigung und "Wahlkampf im Panikmodus". Vom Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz erwarte er "einen konkreten Vorschlag, was er gegen die galoppierenden Spritpreise tun will", sagte Bartsch der Deutschen Presse-Agentur. Die Menschen müssten mobil bleiben können.

"Scheuer und Scholz tragen wesentliche Verantwortung für die aktuellen Preise", fügte der Linke-Politiker hinzu. "Das große Problem bei den Spritpreisen ist, dass der Staat als Preistreiber Nummer eins agiert. Zwei Drittel des Preises bestehen aus Steuern und Abgaben. Wir erleben aktuell, wie Mobilität vom Grundbedarf zum Luxusgut verteuert wird." Der größte Profiteur der Preisexplosion sei der Bundesfinanzminister.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

ROUNDUP/Giffey: Berliner Volksentscheid zu Enteignungen respektieren. "Es muss jetzt auch die Erarbeitung eines solchen Gesetzentwurfes erfolgen", sagte sie am Montag im RBB-Inforadio. BERLIN - Die Berliner SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey hat angekündigt, den erfolgreichen Volksentscheid zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen zu respektieren. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 10:34) weiterlesen...

Mittelstand warnt vor höheren Steuern und Energiekosten. Deutschland brauche eine Koalition, die die Substanz und Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen im Blick habe, teilte die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand am Montag mit. BERLIN - Der Mittelstand fordert von der künftigen Regierung, Steuern und Energiekosten nicht in die Höhe zu treiben. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 09:55) weiterlesen...

WAHL/Verdi-Chef: 'Zukunft gibt es nicht zum Nulltarif'. "Zukunft gibt es nicht zum Nulltarif", sagte er am Montag in Berlin. Ganz oben auf der Verdi-Liste stünden mehr Tarifschutz, ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens zwölf Euro, die Abschaffung des Befristungsmissbrauchs in der Arbeitswelt, ein Rentenniveau von mehr als 48 Prozent und der sozial-ökologische Umbau. BERLIN - Nach der Bundestagswahl hat Verdi-Chef Frank Werneke von einer künftigen Regierung mehr Investitionen für Klimaschutz, Wachstum und einen starken Sozialstaat gefordert. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 05:39) weiterlesen...

Schweizer stimmen über 'Ehe für alle' und mehr Steuern für Reiche ab. Das Parlament hatte die Zulassung der Ehe für schwule und lesbische Paare als eines der letzten in Westeuropa beschlossen, aber Gegner wollen sie mit Hilfe eines Referendums verhindern. Sie wollen die Ehe nur als Verbindung zwischen Mann und Frau akzeptieren. BERN - Die Schweizer entscheiden bei einer Volksabstimmung am Sonntag über die "Ehe für alle". (Wirtschaft, 26.09.2021 - 11:39) weiterlesen...

Grüner Landesfinanzminister sieht Vermögenssteuer kritisch. "Die Vermögenssteuer steht in unserem Wahlprogramm - ich persönlich sehe sie allerdings skeptisch", sagte er der "Wirtschaftswoche". Baden-Württemberg habe viele inhabergeführte Unternehmen. BERLIN - Baden-Württembergs grüner Finanzminister Danyal Bayaz sieht eine von seiner Partei geforderte Vermögensteuer kritisch und zeigt sich deshalb für etwaige Koalitionsverhandlungen zu dem Thema flexibel. (Wirtschaft, 25.09.2021 - 09:01) weiterlesen...

Biden wirbt für Investitionspakete - Spannung im Kongress steigt. "Beide müssen verabschiedet werden, und sie werden große Wirkung haben", sagte Biden am Freitag im Weißen Haus. Am kommenden Montag könnte das Repräsentantenhaus über das von ihm angestoßene Infrastrukturpaket entscheiden - endgültig festgelegt ist der Zeitplan allerdings noch nicht. Die Entscheidung das zweite große Paket, mit dem Biden im großen Stil unter anderem in Familien, Bildung und Soziales investieren will, könnte sich dagegen noch hinziehen, wie der Präsident am Freitag einräumte. WASHINGTON - Vor einer mit Spannung erwarteten Woche im US-Kongress hat Präsident Joe Biden noch einmal für seine beiden geplanten gewaltigen Investitionspakete geworben. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 19:49) weiterlesen...