Indikatoren, Regierungen

BERLIN - In der Debatte Hartz IV fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine generelle Abmilderung der Sanktionen.

12.04.2018 - 14:58:25

DGB für mehr Hartz-Milde - Arbeitgeber: Hartz nicht schlecht reden. "Die bestehenden Sanktionen drücken Menschen in extreme Notlagen und spielen jenen Arbeitgebern in die Hände, deren Geschäftsmodell auf prekärer und schlecht bezahlter Arbeit beruht", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Buntenbach forderte: "Nicht jede Arbeit darf als zumutbar gelten und angenommen werden müssen, sondern nur sozial abgesicherte Arbeitsplätze, von denen man auch leben kann."

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) mahnte die Politik, darauf zu achten, dass die Sozialleistungen erstmal erwirtschaftet werden müssen. Das Wort "Gerechtigkeit" komme im Koalitionsvertrag 91 mal vor, die Worte "Leistung, Freiheit, Wettbewerb" insgesamt deutlich seltener, sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter in Berlin. "Ist Aufstieg durch Bildung nicht die eigentliche Herausforderung?" Der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, mahnte, die Sozialsysteme nicht schlecht zu reden. Wer Hartz IV rundheraus schlecht rede oder eine Abschaffung verspreche, ohne dies einhalten zu können, schüre nur Verunsicherung der Bevölkerung.

Buntenbach forderte gute Angebote für Arbeitslose wie Weiterbildungskurse, mit denen ein Abschluss nachgeholt werden kann, sowie mehr öffentlich geförderte Beschäftigung.

@ dpa.de

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