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ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverb?nde

Berlin - Im Jahr 2020 waren 16,7 Millionen Rabattarzneimittel nicht verf?gbar.

21.04.2021 - 12:12:27

Lieferengp?sse bei lebenswichtigen Arzneimitteln auch 2020 auf hohem Niveau. Damit blieben die Lieferengp?sse in Apotheken auf einem ?hnlich hohen Niveau wie im Vorjahr (18,0 Millionen).

Berlin - Im Jahr 2020 waren 16,7 Millionen Rabattarzneimittel nicht verf?gbar. Damit blieben die Lieferengp?sse in Apotheken auf einem ?hnlich hohen Niveau wie im Vorjahr (18,0 Millionen). Das zeigt eine Auswertung des Deutschen Arzneipr?fungsinstitutes (DAPI) im Auftrag des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) f?r Verordnungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Eine gewisse Entsch?rfung der Problematik hat sich dadurch ergeben, dass den Apotheken im April 2020 wegen der Corona-Pandemie vom Gesetzgeber einige Erleichterungen bei der Auswahl von Ersatzmedikamenten zugestanden wurden. "Die Corona-Gesetzgebung hat den Apotheken bei Lieferengp?ssen geholfen, die Patienten schneller mit Austauschpr?paraten zu versorgen", sagt DAV-Vorsitzender Thomas Dittrich: "Die damals eingef?hrte SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung gibt den Apotheken mehr Flexibilit?t, mit der sie auch sehr verantwortungsvoll umgehen. Diese pharmazeutische Beinfreiheit beim Einsatz vorr?tiger Medikamente sollte unabh?ngig von der Pandemie erhalten bleiben. Lieferengp?sse waren schon vor Corona da, und es wird sie auch danach geben."

Dittrich weiter: "Die Apotheken betreiben jeden Tag einen gro?en personellen und logistischen Aufwand, um ihre Patienten mit gleichwertigen Austauschpr?paraten zu versorgen, wenn ein bestimmtes Medikament eines bestimmten Herstellers nicht lieferbar ist. Seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als einem Jahr ist das besonders herausfordernd, da zus?tzlich auch noch die Kontakte reduziert, also wiederholte Apothekenbesuche vermieden werden sollten. Blutdrucksenker, Magens?ureblocker und Schmerzmittel geh?rten 2020 zu den am st?rksten von Lieferengp?ssen betroffenen Arzneimittelgruppen." Von den 16,7 Mio. nicht verf?gbaren Rabattarzneimitteln im Jahr 2020 lag Candesartan (Blutdrucksenker) mit 2,1 Mio. Packungen vor Metformin (Antidiabetikum) mit 0,7 Mio. Packungen, Pantoprazol (Magens?ureblocker) mit 0,7 Mio. Packungen, Ibuprofen (Schmerzmittel) mit 0,6 Mio. Packungen und Metoprolol (Blutdrucksenker) mit 0,5 Mio. Packungen. Insgesamt wurden 2020 etwa 643 Millionen Arzneimittel in Deutschland auf Rezept zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben.

Weitere Informationen unter http://www.abda.de und http://www.dapi.de

Pressekontakt:

Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 4000 4132, mailto:presse@abda.de

Christian Splett, Stellv. Pressesprecher, 030 4000 4137, mailto:c.splett@abda.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7002/4894774 ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverb?nde

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