Ihr Broker

  • Sonderkonditionen
  • Mehrfach reguliert
  • Sehr finanzstark
  • Reguliert in CYPERN & Australien

Mehr Erfahren >>

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETS.COM
Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Heizen, Kochen und Tanken sind in den vergangenen zehn Jahren nur wenig teurer geworden - im Vergleich zur allgemeinen Preissteigerung und wenn die Entwicklung der Einkommen mit berücksichtigt wird.

13.06.2019 - 06:31:25

Energiekosten steigen nicht viel stärker als andere Preise. Die Energiekosten der privaten Haushalte haben sich nach einer Analyse des Internet-Portals Verivox seit April 2009 um rund 16 Prozent erhöht, während die allgemeine Inflationsrate bei 14 Prozent lag. Die Statistiken des Bundeswirtschaftsministeriums sagen aus, dass der Anteil der Energiekosten an den Gesamtausgaben der privaten Haushalte zuletzt rückläufig war.

Hinter dem Energiepreisanstieg um 16 Prozent stecken unterschiedliche Entwicklungen bei den verschiedenen Energieträgern. So seien die Stromkosten eines Durchschnittshaushalts mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden im Zehn-Jahres-Zeitraum von 896 auf 1182 Euro gestiegen, heißt es bei Verivox, das sind 32 Prozent. In Deutschland gelten für die Privatverbraucher die höchsten Strompreise in Europa; eine Folge der Energiewende.

Noch größer ist der Preissprung beim Heizöl mit 39 Prozent. Für 2000 Liter müssen die Verbraucher 1357 Euro bezahlen statt 979 Euro vor zehn Jahren. Zwischenzeitlich waren die Heizölpreise noch höher. Demgegenüber stehe jedoch ein deutlicher Rückgang der Gaspreise von 11 Prozent auf 1223 Euro für 20 Megawattstunden.

Benzin und Diesel sind 17 und 22 Prozent teurer geworden in den vergangenen zehn Jahren. Die Verivox-Experten errechnen daraus einen mittleren Preisanstieg von rund 19 Prozent für das Tanken. "Da die Verbraucher ihren Bedarf nur teilweise beeinflussen können, lasten die Energiekosten schwer auf der Haushaltskasse", sagte der Verivox-Energieexperte Valerian Vogel.

Das bestätigen die Daten aus dem Wirtschaftsministerium nur zum Teil. Danach gaben die Haushalte 2017 - neuere Daten liegen noch nicht vor

- zwar mehr als 111 Milliarden Euro für Energie aus und damit 6,4

Prozent ihrer privaten Konsumausgaben. Zehn Jahre zuvor waren es 6,8 Prozent. Über die vergangenen 20 Jahre schwankte der Energie-Anteil an den privaten Ausgaben zwischen sechs und acht Prozent und lag zuletzt bei 2782 Euro pro Jahr oder 232 Euro pro Monat. Eine CO2-Steuer könnte diese Ausgaben je nach Ausgestaltung des Steuermodells und dem individuellen Verhalten des Verbrauchers um mehrere Hundert Euro im Jahr verteuern.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 2. Juli 2019. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine bis Dienstag, den 2. Juli: WOCHENVORSCHAU: Termine bis 2. Juli 2019 (Boerse, 18.06.2019 - 17:30) weiterlesen...

TAGESVORSCHAU: Termine am 19. Juni 2019. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine am Mittwoch, den 19. Juni: TAGESVORSCHAU: Termine am 19. Juni 2019 (Boerse, 18.06.2019 - 17:30) weiterlesen...

Siemens streicht 1400 Stellen in Deutschland. Die Standorte Erlangen und Berlin seien am stärksten betroffen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Überkapazitäten bei Gasturbinen und die Energiewende machen der Sparte seit langem zu schaffen. Siemens hatte schon im Herbst einen deutlichen Stellenabbau angekündigt und die Standorte neu aufgestellt. MÜNCHEN - Siemens will in seiner Kraftwerkssparte 2700 Arbeitsplätze streichen, davon 1400 in Deutschland. (Boerse, 18.06.2019 - 17:28) weiterlesen...

Ukraine will mehr Druck auf Russland - Merkel nicht. Beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ging sie am Dienstag nicht auf dessen Forderung nach einer Ausweitung der Wirtschaftssanktionen ein. Einig waren sich die beiden in dem Willen, den seit vielen Monaten festgefahrenen Friedensprozess für die zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen umkämpfte Ostukraine wieder in Gang zu bringen. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel will den Druck auf Russland wegen der Ukraine-Krise zunächst nicht erhöhen. (Boerse, 18.06.2019 - 17:26) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt unter 1,12 Dollar - Aussicht auf billiges EZB-Geld belastet. Am Dienstag rutschte der Kurs unter die Marke von 1,12 US-Dollar und wurde am Nachmittag bei 1,1187 Dollar gehandelt. Am Morgen war noch ein Tageshoch bei 1,1243 Dollar erreicht worden. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1187 (Montag: 1,1234) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8939 (0,8902) Euro. FRANKFURT - Die Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat den Euro belastet. (Boerse, 18.06.2019 - 17:10) weiterlesen...

Berlin prescht mit fünfjährigem Mietenstopp-Plan vor - folgen andere?. Das soll helfen, bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Der rot-rot-grüne Senat einigte sich am Dienstag auf Eckpunkte als Vorstufe für einen Gesetzentwurf. Das Gesetz soll - so der Plan - spätestens im Januar 2020 in Kraft treten. Kritiker laufen dagegen Sturm, es wird mit Klagen gerechnet. An der Börse verloren deutsche Wohnimmobilien-Aktien an Wert. BERLIN/FRANKFURT - Inmitten der aufgeheizten Stimmung auf dem Mietmarkt in Deutschland will Berlin als erstes Bundesland einen fünfjährigen Mieterhöhungsstopp einführen. (Boerse, 18.06.2019 - 17:09) weiterlesen...