Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Handelsdaten der Europäischen Union weisen einer Studie zufolge auf massiven Betrug bei der Umsatzsteuer hin.

07.01.2020 - 12:34:24

Studie: EU-Handelsdaten deuten auf Umsatzsteuer-Betrug hin. Der am Dienstag veröffentlichten Analyse der Wirtschaftsforschungsinstitute ifo und IfW Kiel zufolge hatten die 28 EU-Staaten untereinander im Jahr 2018 einen Handelsüberschuss von 307 Milliarden Euro - obwohl bei korrekter Erfassung aller Im- und Exporte zwischen EU-Staaten am Ende eine Null unter dem Strich stehen müsste. Messfehler alleine könnten die Abweichung nicht erklären. Die Institute vermuten vielmehr einen massiven Umsatzsteuerbetrug, der die EU-Staaten geschätzte 30 bis 60 Milliarden Euro pro Jahr koste.

"Steuerhinterziehung ist als eine Ursache des EU-EU-Handelsüberschusses hochwahrscheinlich und kostet den Steuerzahler jedes Jahr Milliarden", erklärten die Studienautoren, IfW-Präsident Gabriel Felbermayr und ifo-Forscher Martin Braml. "Wenn Unternehmen Umsätze als Exporte deklarieren, sind diese von der Umsatzsteuer befreit. Werden diese Umsätze aber gar nicht im Ausland erzielt, sondern im Inland, fehlen sie in der Importstatistik des angeblichen Handelspartners und bleiben damit unversteuert."

Im Schnitt seien in den Mitgliedsländern 18 Prozent zu viel Warenexporte und 26 Prozent zu viel Dienstleistungsexporte gemeldet worden. Die Forscher empfehlen deshalb einen digitalen, automatisierten Datenabgleich von Importen und Exporten innerhalb der EU, um Bilanzfehler zu verringern und Betrug zu erschweren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD-Chefin Esken: 'Die schwarze Null muss weg'. Über ein solches Zukunftsprogramm wolle sie in der großen Koalition mit CDU und CSU verhandeln, und darüber dürfe nicht nach Kassenlage entschieden werden, sagte Esken am Freitag bei einem Neujahrsempfang der Bremer Sozialdemokraten. Sie lehnte erneut Forderungen ab, den jetzigen Rekordüberschuss des Bundes für Steuersenkungen zu nutzen. Im Gegenteil sollten für Zukunftsinvestitionen notfalls auch Schulden gemacht werden. "Die schwarze Null muss weg", sagte sie unter lautem Beifall der Zuhörer. Auch marode Schulen seien schließlich eine Art Schulden und eine Belastung für künftige Generationen. BREMEN - Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken dringt auf umfangreiche Investitionen in Wohnungsbau, Bildung und Infrastruktur. (Wirtschaft, 17.01.2020 - 21:32) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Bundesregierung will Kampf gegen Geldwäsche weiter verstärken (Tippfehler im letzten Satz bereinigt: müssen) (Boerse, 17.01.2020 - 17:03) weiterlesen...

Bundesregierung will Kampf gegen Geldwäsche weiter verstärken. Das ist Teil einer Strategie der Bundesregierung im Kampf gegen Geldwäsche. Dazu legte das federführende Bundesfinanzministerium am Freitag einen Maßnahmenkatalog vor. Behörden von Bund und Ländern sollen demnach enger zusammenarbeiten, auch damit die Strafverfolgung effektiver wird. Dort gebe es "Verbesserungsbedarf", hieß es im Ministerium. BERLIN - Illegal erworbene Vermögen sollen in Deutschland künftig einfacher beschlagnahmt und eingefroren werden können. (Wirtschaft, 17.01.2020 - 16:53) weiterlesen...

Koalition streitet weiter über Grundrente - Union kritisiert Heil. Aus der Union kam am Freitag heftige Kritik an einem Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD): Heil halte vereinbarte Bedingungen nicht ein, die Finanzierung sei offen. BERLIN - Der Streit in der Koalition um die Grundrente geht in die nächste Runde. (Wirtschaft, 17.01.2020 - 15:07) weiterlesen...

Union fordert rasche Klärung zur Finanzierung der Grundrente. "Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion steht zur Grundrente", sagte ihr arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher, Peter Weiß (CDU), der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Bis zum Kabinettsbeschluss muss aber auch ihre Finanzierung geklärt werden." Geschehen sei dies bislang nicht, kritisierte Weiß. BERLIN - Nach der Vorlage eines Gesetzentwurfs zur Grundrente hat die Union den Koalitionspartner zur Klärung der Finanzierung aufgefordert. (Boerse, 17.01.2020 - 06:31) weiterlesen...

Union fordert rasche Klärung zur Finanzierung der Grundrente. Bis zum Kabinettsbeschluss müsse die Finanzierung geklärt werden, sagte ihr arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher, Peter Weiß (CDU), der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Geschehen sei dies bislang nicht. Das Bundesarbeitsministerium hatte am Vortag einen Gesetzentwurf zur Grundrente in die Abstimmung innerhalb der Bundesregierung gegeben. Die Grundrente soll vollständig aus Steuermitteln finanziert werden. Das Arbeitsministerium rechnet bereits im ersten Jahr mit Kosten von rund 1,4 Milliarden Euro. Starten soll die Grundrente 2021. BERLIN - Nach der Vorlage eines Gesetzentwurfs zur Grundrente hat die Union den Koalitionspartner zur Klärung der Finanzierung aufgefordert. (Boerse, 17.01.2020 - 05:56) weiterlesen...