Pharma, Biotechnologie

BERLIN - Gut ein Jahr nach dem Start der Corona-Impfkampagne in Deutschland ist die Marke von 150 Millionen Impfungen erreicht.

04.01.2022 - 11:45:28

150 Millionen Corona-Impfungen in Deutschland erreicht. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben inzwischen 59,3 Millionen Menschen oder 71,3 Prozent der Bevölkerung, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hervorgeht. Eine zusätzliche Auffrischimpfung erhalten haben mindestens 32,7 Millionen Geimpfte oder 39,3 Prozent der Bevölkerung. Diese dritte "Booster"-Dosis gilt inzwischen als wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron.

Mindestens eine erste Impfung haben den Angaben zufolge mittlerweile 61,7 Millionen Menschen oder 74,2 Prozent der Bevölkerung erhalten. Die Bundesregierung strebt eine Marke von 80 Prozent bis Ende Januar an, nachdem als Zielmarke zunächst der 7. Januar genannt worden war.

Bei den seit Mitte Dezember auf breiter Front angelaufenen Impfungen von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren haben laut RKI inzwischen 447 000 Mädchen und Jungen eine Spritze erhalten. Insgesamt nehmen die Impfungen nach dem Jahreswechsel weiter Fahrt auf. Am Montag wurden den Angaben zufolge insgesamt 226 000 Dosen gespritzt. Die Impfungen in Deutschland hatten kurz nach Weihnachten 2020 begonnen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Union fordert Aufbau eines Impfregisters. "Wenn wir jetzt nicht anfangen, wann dann", sagte der Fraktionsvize im Bundestag, Sepp Müller (CDU), am Montag. Damit könne man dann auch einfache Impfangebote ausbauen, etwa durch direkte Anschreiben oder verpflichtende Beratungsgespräche für Menschen aus Risikogruppen. Ein Register sei auch unabhängig davon wichtig, wie die Frage einer allgemeinen Impfpflicht beantwortet werde. BERLIN - In der Debatte um mehr Schub für die Corona-Impfungen fordert die Union die zügige Einrichtung eines Impfregisters. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 18:03) weiterlesen...

Biden berät sich in Ukraine-Konflikt mit europäischen Verbündeten. Das Gespräch um 15.00 Uhr (Ortszeit/21.00 Uhr MEZ) sei Teil der "engen Konsultation und Koordinierung mit unseren transatlantischen Verbündeten und Partnern als Reaktion auf Russlands militärische Aufrüstung an den Grenzen der Ukraine", teilte das Weiße Haus mit. An der Schaltkonferenz würden Bundeskanzler Olaf Scholz, der französische Präsident Emmanuel Macron, der italienische Regierungschef Mario Draghi, der polnische Präsident Andrzej Duda, der britische Premierminister Boris Johnson, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel teilnehmen. WASHINGTON - Im Ukraine-Konflikt will sich US-Präsident Joe Biden am Montag in einer gesicherten Videoschalte mit europäischen Verbündeten beraten. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 18:02) weiterlesen...

Estland will Ukraine Waffen geben - Bundesregierung prüft Zustimmung. Diese ist erforderlich, weil die Haubitzen aus DDR-Altbeständen mit Auflagen zunächst an Finnland verkauft und dann später von dort an Estland gegeben worden waren. "Es ist bisher keine Entscheidung dazu getroffen worden", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Montag in Berlin. Es gehe "in diesem Fall nicht um deutsche Waffenlieferungen, sondern um Waffenlieferungen aus Estland", so Hoffmann weiter. Die Entscheidung stehe noch aus. BERLIN - Die Bundesregierung prüft eine von Estland beantragte Genehmigung für eine Waffenlieferung an die Ukraine. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 17:56) weiterlesen...

Steinmeier: Gewaltsame Corona-Proteste gefährden sozialen Frieden. "Jede gewaltsame Eskalation ist eine zu viel. Denn es geht nicht nur um die Missachtung von Versammlungsrecht oder Hygieneregeln", sagte Steinmeier am Montag in Berlin. "Es geht um die Missachtung des sozialen Friedens in unserem Land. BERLIN - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht in den gewaltsamen Protesten gegen die staatliche Corona-Politik eine Gefahr für den sozialen Frieden in Deutschland. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 17:49) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Ukraine-Krise: Nato erhöht Militärpräsenz - Vorwürfe aus Russland. Die Nato bestätigte am Montag Überlegungen der USA zu einer Truppenaufstockung in Bündnisstaaten in Osteuropa. Zudem schicken mehrere Mitgliedstaaten Schiffe und Militärflugzeuge in Richtung Osten, wie das Bündnis in Brüssel mitteilte. Die Außenminister der 27 EU-Staaten stellten der Ukraine Unterstützung bei der Militärausbildung in Aussicht. Russland machte den Westen für die erhöhten Spannungen in dem seit Jahren schwelenden Konflikt mit dem Nachbarland Ukraine verantwortlich. MOSKAU/BRÜSSEL - Im Ukraine-Konflikt nehmen die Spannungen zwischen Russland und dem Westen mit Nato, USA und EU weiter massiv zu. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 17:47) weiterlesen...

ROUNDUP/Kreml: Russland will auch bei Sanktionen Gas nach Europa liefern. "Russland hat in den schwierigsten Momenten der Konfrontation zwischen Ost und West seine Vertragsverpflichtungen tadellos erfüllt", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. "Russland hat noch nie einen Grund gegeben, an seiner Zuverlässigkeit zu zweifeln." Moskau betont immer wieder, dass auch im Kalten Krieg in der Konfrontation zwischen Sowjetunion und Bundesrepublik das Gas immer geflossen sei. MOSKAU/ESSEN - Der Kreml hat Befürchtungen auch in Deutschland zurückgewiesen, Russland könnte im Fall von Sanktionen den Gashahn zudrehen. (Boerse, 24.01.2022 - 17:42) weiterlesen...