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Transport, Verkehr

BERLIN - Große Unternehmen in Deutschland sollen keine Kinder- oder Zwangsarbeit in ihren internationalen Lieferketten mehr dulden.

11.06.2021 - 13:10:27

Kinder- und Zwangsarbeit soll aus Produkten verschwinden. Der Bundestag beschloss am Freitag einen Gesetzentwurf der Regierung für neue Sorgfaltspflichten. Union, SPD und die Grünen unterstützten das Gesetz. AfD und FDP stimmten dagegen. Deutschland will so gegen schlechte Arbeitsbedingungen weltweit vorgehen - beispielsweise in lebensgefährlichen Rohstoff-Minen in Afrika, Textilfabriken in Asien oder auf indischen Baumwollplantagen. Das Gesetz soll ab 2023 gelten.

ist in der Provinz vertreten.

Müller erhofft sich insgesamt bessere Lebenschancen für Millionen von Kindern und Familien in Entwicklungsländern.

WAS DAS GESETZ FÜR DIE VERBRAUCHER BRINGT

Verbraucher sollen darauf vertrauen können, dass keine mit Kinder- oder Zwangsarbeit produzierten Produkte angeboten werden. Nicht ausgeschlossen ist, dass es weniger Dumpingpreise geben wird, wenn Niedrigstlöhnen die Basis entzogen wird. Lebensmittelriesen diktieren kleineren Lieferanten nach Branchenangaben oft die Preise. Ausländische Unternehmen mit deutscher Niederlassung wurden in letzter Minute noch einbezogen. Müller forderte auch entsprechende neue EU-Regeln und eine Reform der Welthandelsorganisation WTO.

WIE DAS GESETZ BEWERTET WIRD

Mit viel Kritik - aber auch Lob. Der Großhandelsverband BGA kritisierte: "Die Zeche werden der Wirtschaftsstandort Deutschland sowie seine Unternehmen und deren Partner im Ausland zahlen." Die Textilkette Primark begrüßte das Gesetz: "Wir betrachten ein Lieferkettengesetz auf EU-Ebene als den nächsten logischen Schritt." Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel nannte das Gesetz eine gute Nachricht etwa für Kinder auf westafrikanischen Kakaoplantagen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisierte, Umweltbelange würden bis auf wenige Ausnahmen nur berücksichtigt, wenn sie im konkreten Zusammenhang mit einer Menschenrechtsverletzung stehen - etwa einer Gesundheitsschädigung. Zerstörung von Wald und Natur blieben unberücksichtigt. Greenpeace warf der Regierung vor, Profitinteressen der Konzerne den Vorzug zu geben.

@ dpa.de

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