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Transport, Verkehr

BERLIN / FRANKFURT - Der Flughafenverband ADV rechnet nicht mit größeren Folgen für den Flugverkehr durch zusätzliche Bewegungseinschränkungen.

05.01.2021 - 18:30:02

Verband: Bewegungseinschränkungen mit wenig Folgen für Flugverkehr. Die aktuellen Passagierzahlen lägen ohnehin unter zehn Prozent des normalen Aufkommens, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Unter den Flugreisenden seien so gut wie keine Touristen mehr. "Das sind alles Menschen, die aus triftigen Gründen und unter schwierigen Bedingungen unterwegs sein müssen." Die Monate Januar und Februar seien ohnehin die schwächsten im gesamten Flugjahr.

Bund und Länder haben sich nach dpa-Informationen am Dienstag darauf verständigt, dass in Gebieten mit hohen Corona-Infektionszahlen die Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometern vom Wohnort eingeschränkt werden. Gelten soll dies für Landkreise mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern - sofern kein triftiger Grund vorliegt. Berufliche Reisen wurden bislang stets als Ausnahmegrund anerkannt. Eine Einigung auf ein Beschlusspapier gab es aber noch nicht.

"Wir gehen - Stand jetzt - davon aus, dass eine Geschäftsreise als beruflich bedingter Ortswechsel ein triftiger Grund für ein Verlassen des beschlossenen Radius darstellt, ebenso der tägliche Pendelweg zur Arbeit oder Reisen etwa zwischen zwei Produktionsstätten eines Unternehmens", sagte die Vizepräsidentin des Verbandes Deutsches Reisemanagement (VDR), Inge Pirner, dem "Handelsblatt". "Daher schätzen wir die negativen Auswirkungen des Beschlusses auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen als eher gering ein, zumal die Beschränkungen nur für Hotspots gelten." Zudem hätten die Firmen ihre Reisetätigkeiten bereits seit Wochen auf ein absolutes Minimum heruntergefahren.

@ dpa.de

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