Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Erstmals seit zwei Monaten ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Ansteckungen an zwei Tagen hintereinander gefallen.

08.09.2021 - 11:05:27

Ist der Ansteckungstrend gestoppt?. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Mittwoch mit 82,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche an (Dienstag 83,8; Montag 84,3; Mittwoch der Vorwoche: 75,7). Zuletzt war die Inzidenz Anfang Juli zwei Mal hintereinander gefallen.

Auch die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus entscheidende Reproduktionszahl lässt hoffen. Der Sieben-Tage-R-Wert liegt seit kurzem wieder unter 1 (Mittwoch: 0,97), zuvor lag er viele Wochen teils deutlich darüber. Der Wert gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter rechnerisch ansteckt. Bleibt er für längere Zeit unter 1, flaut die Pandemie ab.

Die Zahl der innerhalb eines Tages übermittelten Neuinfektionen stieg im Vorwochen-Vergleich marginal. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13 565 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 13 531 Ansteckungen gelegen.

Ob es sich bei der positiven Entwicklung lediglich um eine Momentaufnahme oder um eine Trendumkehr handelt, ist unklar. Auch über mögliche Gründe - beispielsweise Impffortschritte, Kontaktverhalten der Bürger, Reisegeschehen - kann vorerst nur spekuliert werden. Ein Rückgang bei den PCR-Tests wurde zuletzt nicht verzeichnet - im Gegenteil. Laut dem Labor-Verband ALM wurden in der Woche bis 5. September zehn Prozent mehr Tests ausgewertet als in der Vorwoche.

Bei den Sieben-Tage-Inzidenzen gibt es nach wie vor große Ost-West-Unterschiede. So liegen sie in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen bei unter 40, in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bei über 100.

Am Dienstag hatte der Bundestag beschlossen, dass die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken die wichtigste Messlatte sein soll, bislang hatte sich die Politik hauptsächlich an den Infektionszahlen orientiert. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI in seinem Lagebericht am Dienstag mit 1,69 an (Montag 1,64). Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen.

Zwischen einer Infektion und der Krankenhauseinweisung vergehen laut RKI im Schnitt etwa zehn Tage, dieser Wert spiegelt die Infektionslage also merklich verzögert wider.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 35 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 23 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 030 681 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 793 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 448.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA verhängen Sanktionen gegen Al-Kaida-Unterstützer in Türkei. Betroffen seien fünf Personen unterschiedlicher Nationalitäten, die finanzielle und logistische Hilfe für die Terrorgruppe geleistet hätten, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag in Washington mit. Die Vereinigten Staaten arbeiteten weiter eng mit Partnern und Verbündeten wie der Türkei daran, Netzwerke zur finanziellen Unterstützung Al-Kaidas aufzuspüren und auszuschalten. Mit den Strafmaßnahmen werden Vermögenswerte der Betroffenen in den USA eingefroren und Geschäfte mit ihnen untersagt. WASHINGTON - Die US-Regierung hat Sanktionen gegen mehrere finanzielle Unterstützer der Terrororganisation Al-Kaida in der Türkei verhängt. (Wirtschaft, 16.09.2021 - 23:43) weiterlesen...

Masernimpfung für Tausende Afghanen auf US-Stützpunkt Ramstein. Mehrere Tausend Flüchtlinge warten auf ihre Weiterreise in die USA. Die Impfungen werden von der US-Gesundheitsbehörde CDC empfohlen. Masern sind eine der ansteckendsten Krankheiten des Menschen überhaupt. WASHINGTON/RAMSTEIN - Auf dem US-Stützpunkt im pfälzischen Ramstein hat medizinisches Personal damit begonnen, afghanische Schutzbedürftige gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken zu impfen. (Boerse, 16.09.2021 - 23:42) weiterlesen...

Salzburg wird in Österreich zum Höchstrisikogebiet. Die nationale Corona-Kommission setzte Salzburg am Donnerstag als einziges Bundesland auf die höchste Stufe der fünfstufigen nationalen Corona-Skala. Im Rest Österreichs besteht hohes oder mittleres Risiko. SALZBURG - Das Salzburger Land ist in Österreich als Gebiet mit sehr hohem Corona-Risiko eingestuft worden. (Boerse, 16.09.2021 - 22:31) weiterlesen...

Biden will umsteuern: Normalbürger entlasten statt Konzerne. Das Land sei an einem Wendepunkt angelangt, sagte Biden am Donnerstag in Washington. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden hat für seine geplanten gewaltigen Investitionen ins Soziale geworben und ein wirtschaftliches Umdenken gefordert. (Wirtschaft, 16.09.2021 - 22:30) weiterlesen...

WAHL: Laschet für Erhöhung der Entwicklungshilfe-Ausgaben. In der ARD-"Wahlarena" am Mittwochabend wies er darauf hin, dass die Ausgaben in den vergangenen Jahren schon gestiegen seien, und sagte dann: "Ich finde, wir müssen weiter an diesem 0,7-Prozent-Ziel arbeiten." Damit zeigte er allerdings eine leichte Faktenschwäche: Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hatte im vergangenen April unter Berufung auf OECD-Zahlen mitgeteilt, dass Deutschland im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nach 2016 dieses Ziel erfüllt habe. LÜBECK - Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat sich für eine Erhöhung der Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit ausgesprochen. (Wirtschaft, 16.09.2021 - 22:30) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Merkel und Macron beschwören Achse Paris-Berlin. (Wiederholung: Im ersten Absatz wurde korrigiert: "französischen".) WDH/ROUNDUP: Merkel und Macron beschwören Achse Paris-Berlin (Wirtschaft, 16.09.2021 - 22:28) weiterlesen...