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Vermischtes, Initiative zur Pr?vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

Berlin - Erstmals hat eine Mieterin ihren Vermieter wegen einer andauernden Kohlenmonoxidvergiftung verklagt.

23.04.2021 - 11:22:26

Klage wegen schleichender CO-Vergiftung / Langanhaltende CO-Vergiftungen werden selten erkannt - mit schwerwiegenden Folgen. Bei der Frau aus L?neburg traten ?ber mehrere Monate hinweg Symptome wie permanente Kopfschmerzen, Seh- und Konzentrationsst?rungen, Taubheitsgef?hle, ?belkeit sowie extreme M?digkeit auf.

Berlin - Erstmals hat eine Mieterin ihren Vermieter wegen einer andauernden Kohlenmonoxidvergiftung verklagt. Bei der Frau aus L?neburg traten ?ber mehrere Monate hinweg Symptome wie permanente Kopfschmerzen, Seh- und Konzentrationsst?rungen, Taubheitsgef?hle, ?belkeit sowie extreme M?digkeit auf. Ihre behandelnden ?rzte waren dabei jedoch von einer neurologischen Krankheit und nicht von einer Kohlenmonoxidvergiftung ausgegangen, so dass eine Blutuntersuchung ausblieb. Erst ein Heizungsbauer entdeckte die t?dliche Gefahr, die von der defekten, nicht gewarteten Therme im Badezimmer der Mieterin ausging. Er ma? direkt an dem Ger?t austretendes Kohlenmonoxid (CO) in einer h?chst gesundheitssch?dlichen Konzentration von 2000 ppm.

CO-Vergiftungen bleiben oft unerkannt

"Kohlenmonoxid ist ein heimt?ckisches Atemgift, das unsichtbar, geruchslos sowie geschmacksneutral und stark gesundheitsgef?hrdend ist. Atmet ein Mensch zu viel davon ein, wird sein K?rper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Zeichen einer CO-Vergiftung werden aber h?ufig nicht richtig erkannt, da sie in der Regel nicht eindeutig zuzuordnen sind", erkl?rt Dr. med. Holger Wi?uwa vom Bundesverband der ?rztlichen Leiter Rettungsdienst Deutschland e.V.

CO-Vergiftung schwer nachweisbar

Neurologin Dr. Gabriele W?bker, Direktorin der Klinik f?r Intensivmedizin am Helios Universit?tsklinikum Wuppertal, erg?nzt: "Zirkuliert Kohlenmonoxid l?ngere Zeit im K?rper, kann es zu Ged?chtnis- und Schlafproblemen, Stimmungsschwankungen, Tinnitus, Lichtempfindlichkeit oder chronischen Schmerzen kommen. Auch parkinson?hnliche Symptome, neurologische Defizite und Depressionen sind m?glich. Allerdings k?nnen Monate vergehen, bis sich eine chronische Intoxikation bemerkbar macht, denn in der Regel ist der Patient dem Gas nicht ununterbrochen ausgesetzt. Die hieraus resultierenden schwankenden CO-Konzentrationen im Blut erschweren die Diagnostik. Korrekt einordnen lassen sich die Symptome nur, wenn man neben den Beschwerden des Patienten auch dessen Lebensverh?ltnisse betrachtet."

Dar?ber hinaus gilt, dass es keine sichere Korrelation zwischen CO-Spiegel im Blut und sp?teren neurologischen Auff?lligkeiten gibt. Aussagen zu Sp?tfolgen sind nur durch eine Langzeitverfolgung und MRT-Untersuchungen m?glich.

Abgaswege?berpr?fung und CO-Warnmelder sch?tzen

Gesundheitsgef?hrdende Vergiftungen durch CO kommen h?ufiger vor als vermutet. Sie sind nach Arzneimitteln und Drogen die Vergiftungsart mit den meisten Todesf?llen in Deutschland. Ein h?ufiger Grund sind schlecht oder nicht gewartete Gasthermen. "Bei unseren CO-Messungen stellten wir im Jahr 2020 bei rund 250.000 Gasfeuerungsanlagen einen Kohlenmonoxid-Gehalt von mehr als 500 ppm im Abgas fest. Um dem Austritt von CO in Wohnr?umen vorzubeugen, empfehlen wir eine regelm??ige Wartung von Gasthermen, Heizkesseln und L?ftungssystemen durch einen Fachbetrieb. Au?erdem ist die wiederkehrende Messung und Abgaswege?berpr?fung durch den Schornsteinfeger gesetzlich vorgeschrieben", sagt Alexis Gula, Sprecher des Zentralen Innungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV).

Als zus?tzliche Absicherung k?nnen CO-Warnmelder in R?umen mit brennstoffbetriebenen Ger?ten und in Aufenthalts- und Schlafr?umen installiert werden. Mithilfe eines chemischen Sensors erkennen diese bereits geringe Mengen des Atemgiftes in der Umgebungsluft und geben rechtzeitig Alarm, bevor gesundheitssch?dliche Konzentrationen erreicht werden.

Weitere Informationen unter http://www.co-macht-ko.de

INFOKASTEN: Symptome einer schleichenden CO-Vergiftung:

- Kopfschmerzen - Schwindel - ?belkeit und Erbrechen - Bauchschmerzen - Druck auf der Brust - Konzentrationsst?rungen - Schl?frigkeit - Bewusstlosigkeit - Ged?chtnis- und Schlafprobleme - Stimmungsschwankungen - Depression - Angstst?rungen - Herzrasen - Tinnitus - Lichtempfindlichkeit - Chronische Schmerzen - Parkinson?hnliche Symptome - Neurologische Defizite - Verwirrtheit - Muskelspasmen

Menschen, die mehrere dieser Symptome aufweisen, sollten ihren behandelnden Arzt auf die M?glichkeit einer CO-Vergiftung hinweisen, wenn zuhause oder am Arbeitsplatz potenzielle CO-Quellen vorhanden sind.

?ber die Initiative zur Pr?vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:

Die Initiative zur Pr?vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 in D?sseldorf gegr?ndet. Zu den Mitgliedern geh?ren der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der Bundesverband der ?rztlichen Leiter Rettungsdienste (?LRD), die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Not?rzte Deutschlands (BAND), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern. Ziel der Initiative ist es, die ?ffentlichkeit ?ber die Gefahren von Kohlenmonoxid f?r Leben und Gesundheit insbesondere bei der Benutzung von Verbrennungseinrichtungen im eigenen Zuhause zu informieren und die Zahl der CO-Vergiftungen zu verringern.

Pressefotos unter: http://www.co-macht-ko.de/presse

Angebote f?r Medien: Bereitstellung von CO-Meldern f?r Verlosungen

Pressekontakt:

Pressekontakt: Initiative zur Pr?vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen "CO macht K.O. - Sch?tze dich vor Kohlenmonoxid!" Frau Claudia Groetschel Tel.: 030/44 02 01 30 E-Mail: mailto:info@co-macht-ko.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/133541/4896946 Initiative zur Pr?vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

@ presseportal.de