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Regierungen, Nordafrika

BERLIN - Entwicklungsorganisationen haben die Zusage von US-Präsident Joe Biden in Höhe von vier Milliarden US-Dollar für die globale Impfkampagne gegen das Coronavirus begrüßt.

19.02.2021 - 10:47:27

Entwicklungsorganisiation begrüßt Bidens Zusage für Impfkampagne. "Es weht ein neuer Wind aus Washington", sagte Stephan Exo-Kreischer von der Organisation One am Freitag in Berlin.

Die Pandemie und die Verteilung von Impfstoffen stehen im Mittelpunkt des Online-Gipfels der sieben großen Wirtschaftsnationen (G7) an diesem Freitag. Es ist das erste große internationale Treffen, an dem der neue US-Präsident teilnimmt. Gastgeber des Gesprächs mit Biden, Kanzlerin Angela Merkel und den anderen Staats- und Regierungschefs der "Gruppe der Sieben" ist Großbritanniens Premierminister Boris Johnson, der gegenwärtig den G7-Vorsitz innehat. Zu den G7 gehören auch Frankreich, Italien, Kanada und Japan.

Auch das Kinderhilfswerk World Vision begrüßte Bidens Finanzzusage, riet aber zu einem breiteren Ansatz mit einer langfristigen Stärkung des Gesundheitswesens in armen Ländern, um künftig besser vorbereitet zu sein. "Wie bei den neuen Ebola-Ausbrüchen jetzt wieder in West-Afrika und der Demokratischen Republik Kongo zu sehen ist, laufen wir dem Problem hinterher", sagte Sprecherin Silvia Holten.

One-Direktor Exo-Kreischer forderte zudem eine "Abkehr vom Impfnationalismus". Auch die USA hätten sich mehr Dosen gesichert als sie benötigten. "Hier gilt leider auch für Biden nach wie vor "America first" - und das ist gefährlich." Das Vorgehen führe zu Knappheit und erschwere es armen Ländern, an Impfstoffe zu kommen. "Das ist leider das beste Rezept, um die Pandemie zu verlängern."

Vor dem G7-Gipfel hatte Biden vier Milliarden US-Dollar an Unterstützung für die globalen Impfvorhaben angekündigt, davon zwei Milliarden sofort und weitere zwei Milliarden über zwei Jahre. Die Bemühungen sind in dem ACT-Accelerator (Access to Covid-19 Tools Accelerator) mit der Covax-Initiative gebündelt, die die WHO und die Impfallianz Gavi vorantreiben. Die USA waren dem Vorhaben erst beigetreten, nachdem Biden Donald Trump als Präsident abgelöst hatte.

@ dpa.de

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