Haushalt, Steuern

BERLIN - Eine Mehrheit der deutschen Familienunternehmen geht nach einer Umfrage ihres Verbandes mit der Wirtschaftspolitik der großen Koalition hart ins Gericht.

18.05.2017 - 05:22:25

Mehrheit der Familienunternehmen unzufrieden mit Schwarz-Rot. 61 Prozent der Befragten seien "eher" oder "völlig unzufrieden" mit dem Ende 2013 gestarteten Regierungsbündnis aus Union und SPD. Vor allem die abschlagsfreie Rente mit 63, die Reformen der Ökostromförderung sowie die Regulierung der Zeitarbeit hätten den Unternehmern auf den Magen geschlagen, teilten die Verbände "Die Familienunternehmer" und "Die Jungen Unternehmer" unter Verweis auf eine Umfrage unter Mitgliedsunternehmen mit.

Der Präsident des Verbandes "Die Familienunternehmer", Lutz Goebel, sagte: "Die Wirtschaft brummt, der Arbeitsmarkt ist stabil - aber nicht wegen, sondern trotz der Politik der großen Koalition."

48 Prozent der Befragten hätten sich der Umfrage zufolge eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes gewünscht. Für 37 Prozent wäre es wichtig gewesen, die Lohnzusatzkosten zu bremsen. Die Umfrage wurde vor dem Jahrestreffen der Verbände am Donnerstag und Freitag in Berlin vorgelegt. Erwartet wird dazu auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

In vier Jahren große Koalition seien große Chancen, Deutschland für globale Herausforderungen aufzustellen, vertan worden, sagte Goebel weiter. Die Baustellen seien bekannt, doch Union und SPD hätten sich nicht einigen können. "Die große Koalition hat die Rentenkasse geplündert, den Facharbeitermangel verschärft, die Flexibilität am Arbeitsmarkt eingeschränkt und die Stromkosten weiter erhöht." Die Sozialausgaben seien schneller gestiegen als das Wirtschaftswachstum.

@ dpa.de

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