Regierungen, Deutschland

BERLIN - Drei von vier Deutschen begrüßen einer Umfrage zufolge die jüngst beschlossenen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte in der Corona-Pandemie.

06.12.2021 - 05:51:28

Umfrage: Mehrheit findet Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte richtig. In der repräsentativen Befragung des Instituts Civey für die "Augsburger Allgemeine" (Montag) gaben 74 Prozent an, sie hielten die Kontaktbeschränkungen für richtig. 23 Prozent lehnten die Maßnahmen ab. 3 Prozent der Befragten zeigten sich unentschieden.

Bund und Länder hatten am 2. Dezember beschlossen, dass Treffen, an denen ein Ungeimpfter oder nicht Genesener beteiligt ist, auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen Haushalts beschränkt werden.

Hinter der neuen Regelung stehen laut Umfrage die Anhänger fast aller größeren deutschen Parteien. Nur die Wähler der AfD sprechen sich mit 77 Prozent mehrheitlich gegen die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte aus. Am größten ist die Zustimmung für die Maßnahme bei denen, die den Grünen (90 Prozent), der SPD (89 Prozent) und der Union (87 Prozent) nahestehen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gespräch italienischer Unternehmen mit Putin sorgt für Kritik. Der Austausch am Mittwoch habe "nichts mit der aktuellen Situation zu tun, nichts mit irgendwelchen Sanktionen", stellte der Kreml in Moskau klar. Dennoch gab es in Italien Kritik an dem Gespräch, das ein falsches Signal sende, wie etwa Mitglieder des parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste (Copasir) bemängelten. Als "merkwürdig" sei das Gespräch bezeichnet worden, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. ROM/MOSKAU - Inmitten schwerer Spannung zwischen Russland und dem Westen hat eine Video-Konferenz italienischer Unternehmen mit Präsident Wladimir Putin für Aufregung gesorgt. (Boerse, 26.01.2022 - 14:58) weiterlesen...

Patientenschützer Brysch: Skepsis in Impfpflicht-Debatte angebracht. "Wenn wir organisatorisch schon nicht in der Lage sind, die Impfpflicht in den medizinischen Bereichen zu realisieren, wie soll das dann erst bei einer allgemeinen Impfpflicht gelingen?", sagte Eugen Brysch am Mittwoch. SCHWERIN - Nach Hinweisen kommunaler Gesundheitsämter, die gesetzlich geforderte Kontrolle der Corona-Impfpflicht in Medizin und Pflege nicht leisten zu können, mahnt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz zu Vorsicht bei der Debatte über eine allgemeine Impfpflicht. (Boerse, 26.01.2022 - 14:53) weiterlesen...

Boris Johnson will nicht zurücktreten. Entsprechende Forderungen des Oppositionschefs Keir Starmer von der Labour-Partei wies Johnson am Mittwoch entschieden zurück. "Ich leugne nicht, dass viele Leute mich aus allen möglichen Gründen aus dem Weg haben wollen", sagte der konservative Regierungschef während einer Fragestunde im Parlament. Zu der Affäre könne er sich wegen der laufenden Ermittlungen aber nicht äußern. LONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson will wegen der Affäre um mutmaßliche Lockdown-Partys in seinem Regierungssitz nicht zurücktreten. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 14:46) weiterlesen...

Weniger Demonstranten gegen Corona-Impfpflicht als erwartet. Insgesamt mehr als tausend Demonstranten versammelten sich am Nachmittag an verschiedenen Stellen außerhalb der Absperrungen der Polizei rund um das Reichstagsgebäude. BERLIN - An den angekündigten Demonstrationen gegen eine Corona-Impfpflicht im Berliner Regierungsviertel haben am Mittwoch zunächst deutlich weniger Menschen teilgenommen als erwartet. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 14:46) weiterlesen...

Baerbock warnt vor Spaltung in Verhandlungen mit Russland. "Unsere stärkste Waffe ist und bleibt unsere Einigkeit. Wir müssen den Druck, den wir gemeinsam aufgebaut haben, wirken lassen", sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch vor einem Gespräch mit ihrem niederländischen Amtskollegen Wopke Hoekstra in Berlin. Man müsse sich gleichzeitig gegen "alle Versuche von außen zur Wehr setzen, die das Ziel haben, uns zu spalten", fügte sie hinzu. BERLIN - Außenministerin Annalena Baerbock hat vor dem Hintergrund des Streits über Waffenlieferungen an die Ukraine vor einer Spaltung des Westens gewarnt. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 14:42) weiterlesen...

RKI registriert Höchststände bei Neuinfektionen und Inzidenz. BERLIN - Erstmals in der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 150 000 Neuinfektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Mittwochmorgen 164 000 Fälle in 24 Stunden, wobei Hamburg aus technischen Gründen keine Zahlen übermittelte. Am 19. Januar hatte die Zahl erstmals über 100 000 gelegen. Vor einer Woche waren es 112 323 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz überschritt erstmals die Schwelle von 900: Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche mit 940,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 894,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 584,4 (Vormonat: 220,7). Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. RKI registriert Höchststände bei Neuinfektionen und Inzidenz (Wirtschaft, 26.01.2022 - 14:34) weiterlesen...